Produktbild: Madame Mandilips Puppen
Band 96 - 97
Artikelbild von Madame Mandilips Puppen
Abraham Merritt

1. Gruselkabinett - Folge 96 und 97

Madame Mandilips Puppen Madame Mandilips Puppen.

Aus der Reihe Gruselkabinett
2

21,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Helmut Krauss + weitere

Spieldauer

2 Stunden

Hörtyp

Hörspiel

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783785751145

Beschreibung

Produktdetails

Gesprochen von

Spieldauer

2 Stunden

Hörtyp

Hörspiel

Medium

CD

Anzahl

2

Verlag

Lübbe Audio

Sprache

Deutsch

EAN

9783785751145

Herstelleradresse

Lübbe Audio
Schanzenstraße 6-20
51063 Köln
DE

Email: [email protected]

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Die Mörderpuppen sind los ...

Bewertung am 10.03.2025

Bewertungsnummer: 2434957

Bewertet: Hörbuch (CD)

Es ist eine der Urängste aus der Kindheit: Das Spielzeug, mit dem ich Tage und Nächte verbringe, das mir näher kommen kann als alles andere, wendet sich gegen mich. Alice Cooper spielt mit dem Motiv in seinem wunderbaren Song „Lullaby“: („All of my things that I play with in daylight/You turn into monsters at night/My toys were my friends/Until you taught them all how to bite”). Und auch Titania Medien widmen sich dem Thema des wunderschön modellierten Puppenkörpers, der in Verbindung mit voodoohaften Hexenriten und einer gefangenen Seele zu einer Mordwaffe wird. Schon das Cover des Pappschobers, passenderweise ein „Gruselkabinett“ aus Mörderpuppen, führt schaurig in die Geschichte ein: Eine optische Mischung aus den Filmpuppen von „Curse oft he Puppet Master“ und „Magic“ blickt den Hörer aus starren, fast irren Augen an, die so gar nicht mit den gütig lächelnden Mündern zusammenpassen wollen. Hörfilmisch geht es weiter: CD 1 baut krimihafte Spannung auf, und wer die Augen schließt, taucht völlig hinein in die sorgfältig und perfekt angelegte Geräuschkulisse, in der jedes banale Feuerzeugklicken nicht nur eine Daseinsberechtigung hat, sondern geradezu unentbehrlich erscheint. Indizien werden gesammelt, Hinweise gesucht, passenderweise dient wie schon bei Bram Stokers „Dracula“ ein Tagebuch als Herzstück der Ermittlungen. Autorin und Erlöserfigur sind bei Gruppes Merritt-Bearbeitung identisch, auch hier finden sich Stoker-Parallelen, nämlich in der Mina-Figur. Erst die zweite CD macht wirklich mit den Tätern vertraut und wechselt in die Hexenwelt der Madame Mandilip. Hier wird die Unlösbarkeit der Lage immer deutlicher. Nicht nur, dass es schwer ist, eine Hexe zu besiegen, sondern diese Hexe hat einen „Azubi“ im Ausland. Wer ist er und was hat er von Madame Mandilip wirklich gelernt? Dies sind nur zwei der Fragen, die im Hörspiel und über die Spieldauer hinaus für Grusel sorgen und einen Schauder produzieren, der lange anhält. Phantastisches Hörkino, das mich zum Dranbleiben und Weiterstöbern in Titania Mediens Schaffen einlädt. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Titel in meiner neuen Sammlung.

Die Mörderpuppen sind los ...

Bewertung am 10.03.2025
Bewertungsnummer: 2434957
Bewertet: Hörbuch (CD)

Es ist eine der Urängste aus der Kindheit: Das Spielzeug, mit dem ich Tage und Nächte verbringe, das mir näher kommen kann als alles andere, wendet sich gegen mich. Alice Cooper spielt mit dem Motiv in seinem wunderbaren Song „Lullaby“: („All of my things that I play with in daylight/You turn into monsters at night/My toys were my friends/Until you taught them all how to bite”). Und auch Titania Medien widmen sich dem Thema des wunderschön modellierten Puppenkörpers, der in Verbindung mit voodoohaften Hexenriten und einer gefangenen Seele zu einer Mordwaffe wird. Schon das Cover des Pappschobers, passenderweise ein „Gruselkabinett“ aus Mörderpuppen, führt schaurig in die Geschichte ein: Eine optische Mischung aus den Filmpuppen von „Curse oft he Puppet Master“ und „Magic“ blickt den Hörer aus starren, fast irren Augen an, die so gar nicht mit den gütig lächelnden Mündern zusammenpassen wollen. Hörfilmisch geht es weiter: CD 1 baut krimihafte Spannung auf, und wer die Augen schließt, taucht völlig hinein in die sorgfältig und perfekt angelegte Geräuschkulisse, in der jedes banale Feuerzeugklicken nicht nur eine Daseinsberechtigung hat, sondern geradezu unentbehrlich erscheint. Indizien werden gesammelt, Hinweise gesucht, passenderweise dient wie schon bei Bram Stokers „Dracula“ ein Tagebuch als Herzstück der Ermittlungen. Autorin und Erlöserfigur sind bei Gruppes Merritt-Bearbeitung identisch, auch hier finden sich Stoker-Parallelen, nämlich in der Mina-Figur. Erst die zweite CD macht wirklich mit den Tätern vertraut und wechselt in die Hexenwelt der Madame Mandilip. Hier wird die Unlösbarkeit der Lage immer deutlicher. Nicht nur, dass es schwer ist, eine Hexe zu besiegen, sondern diese Hexe hat einen „Azubi“ im Ausland. Wer ist er und was hat er von Madame Mandilip wirklich gelernt? Dies sind nur zwei der Fragen, die im Hörspiel und über die Spieldauer hinaus für Grusel sorgen und einen Schauder produzieren, der lange anhält. Phantastisches Hörkino, das mich zum Dranbleiben und Weiterstöbern in Titania Mediens Schaffen einlädt. Ich freue mich schon sehr auf den nächsten Titel in meiner neuen Sammlung.

Der bekannte Facharzt für…

tassieteufel am 20.11.2017

Bewertungsnummer: 2711048

Bewertet: Hörbuch (CD)

Der bekannte Facharzt für Neurologie und Geisteskrankheiten Dr. Lowell wird 1931 in New York mit einem bizarren Fall konfrontiert. Gangsterboss Ricorie bringt einen seiner Leibwächter, der in einer Art Schockstarre gefangen ist, zu dem Arzt. Lowell und sein Assistenzarzt Dr. Braille stehen zunächst vor einem Rätsel, doch bald finden sie heraus, dass es sich um kein medizinisches Problem handelt, sondern ein perfider Anschlag hinter allem steckt. Bei Folge 96/97 handelt es sich um eine Doppelfolge, die man auch unbedingt zusammen hören sollte. Auf grandiose Weise wurde hier die Geschichte von Abraham Merrit als atmosphärisches und gruseliges Hörspiel umgesetzt, das zeitweise fast wie ein Krimi wirkt. Im Ersten Teil baut sich von Anfang an eine mysteriöse und sehr rätselhafte Stimmung auf. Dr. Lowell ist von dem merkwürdigen Fall fasziniert und seine berufliche Neugier geweckt. Bei Recherchen entdecken er und Braille, dass es bereits 7 weitere Todesfälle mit den gleichen Symptomen gab und alle hatten eines gemeinsam, die Toten hatten etwas mit Kindern zu tun. Hier hat man fast den Eindruck einen Krimi mit Mysterie Elementen zu hören, was ich als schöne Abwechslung empfand. Die namengebende Madame Mandilip taucht erst am Ende des ersten Teiles auf und bringt eine richtig düstere Note in die Folge. Hans-Georg Panczak liefert mit seiner markanten Stimme als Dr. Lowell eine überzeugende Leistung ab, ebenso wie Helmut Kraus als Gangsterboss Ricorie. Ein besonderes Highlight ist aber Doris Gallert in der Rolle der Madame Mandilip, sie kann mit ihrer tiefen, dunklen Stimme die bösartige Person sehr diabolisch verkörpern. In Teil 97 werden die Ereignisse weiter geführt, hier sollte man also Folge 96 unbedingt vorher hören! Der zweite Teil ist deutlich mysteriöser und der übersinnliche Teil wird größer. Die Handlung schreitet stetig voran und die Ereignisse, die sich im ersten Teil noch recht ruhig entwickelten, nehmen nun deutlich an Fahrt auf. Es gibt diverse Wendungen und Überraschungen, die Spannung steigt stetig an und insgesamt ist die Grundidee mit den mörderischen Puppen ist doch recht originell umgesetzt worden. Sehr gelungen fand ich auch die Auflösung, die recht unerwartet ist und so ganz am Schluß noch für Erstaunen sorgt. FaziT: eine tolle Doppelfolge, die schaurige Gruselunterhaltung mit Krimielementen verbindet und einfahc gradiose Unterhaltung bietet!

Der bekannte Facharzt für…

tassieteufel am 20.11.2017
Bewertungsnummer: 2711048
Bewertet: Hörbuch (CD)

Der bekannte Facharzt für Neurologie und Geisteskrankheiten Dr. Lowell wird 1931 in New York mit einem bizarren Fall konfrontiert. Gangsterboss Ricorie bringt einen seiner Leibwächter, der in einer Art Schockstarre gefangen ist, zu dem Arzt. Lowell und sein Assistenzarzt Dr. Braille stehen zunächst vor einem Rätsel, doch bald finden sie heraus, dass es sich um kein medizinisches Problem handelt, sondern ein perfider Anschlag hinter allem steckt. Bei Folge 96/97 handelt es sich um eine Doppelfolge, die man auch unbedingt zusammen hören sollte. Auf grandiose Weise wurde hier die Geschichte von Abraham Merrit als atmosphärisches und gruseliges Hörspiel umgesetzt, das zeitweise fast wie ein Krimi wirkt. Im Ersten Teil baut sich von Anfang an eine mysteriöse und sehr rätselhafte Stimmung auf. Dr. Lowell ist von dem merkwürdigen Fall fasziniert und seine berufliche Neugier geweckt. Bei Recherchen entdecken er und Braille, dass es bereits 7 weitere Todesfälle mit den gleichen Symptomen gab und alle hatten eines gemeinsam, die Toten hatten etwas mit Kindern zu tun. Hier hat man fast den Eindruck einen Krimi mit Mysterie Elementen zu hören, was ich als schöne Abwechslung empfand. Die namengebende Madame Mandilip taucht erst am Ende des ersten Teiles auf und bringt eine richtig düstere Note in die Folge. Hans-Georg Panczak liefert mit seiner markanten Stimme als Dr. Lowell eine überzeugende Leistung ab, ebenso wie Helmut Kraus als Gangsterboss Ricorie. Ein besonderes Highlight ist aber Doris Gallert in der Rolle der Madame Mandilip, sie kann mit ihrer tiefen, dunklen Stimme die bösartige Person sehr diabolisch verkörpern. In Teil 97 werden die Ereignisse weiter geführt, hier sollte man also Folge 96 unbedingt vorher hören! Der zweite Teil ist deutlich mysteriöser und der übersinnliche Teil wird größer. Die Handlung schreitet stetig voran und die Ereignisse, die sich im ersten Teil noch recht ruhig entwickelten, nehmen nun deutlich an Fahrt auf. Es gibt diverse Wendungen und Überraschungen, die Spannung steigt stetig an und insgesamt ist die Grundidee mit den mörderischen Puppen ist doch recht originell umgesetzt worden. Sehr gelungen fand ich auch die Auflösung, die recht unerwartet ist und so ganz am Schluß noch für Erstaunen sorgt. FaziT: eine tolle Doppelfolge, die schaurige Gruselunterhaltung mit Krimielementen verbindet und einfahc gradiose Unterhaltung bietet!

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