Ein Dorf, in dem es scheinbar nicht mit rechten Dingen zugeht - und ein 15-jähriger Junge der dort bei seiner verschrobenen Tante Lissi wohnt und nur eins will: Hinaus in die Welt der Städte. Um seiner Langeweile beizukommen, hat er die Gabe entwickelt, sämtliche Dorfbewohner an der "Musik" zu identifizieren, die ihre Füße auf der Klavierbrücke spielen - einem morschen Holzsteg, der direkt an Lissis Haus vorbeiführt. Als eines Nachts ein Mord geschieht, erkennt er den flüchtenden Täter an seinen Schritten - doch keiner will ihm glauben. Als dann noch sein bester Freund, der freche Rotschopf Wolfi, in Verdacht gerät, spitzen die Dinge sich zu.
Kundinnen und Kunden meinen
5.0/5.0
Claudia Junger
aus Gütersloh
5/5
13.04.2012
Buch (Paperback)
Einfach großartig
Was für ein Buch. Kein Krimi im klassischen Sinne aber trotzdem aufgrund der geschilderten Geschehnisse spannend und erschreckend. Es gibt Täter und Opfer. Die Sprache des Autors Oliver Fehn hat mir außergewöhnlich gut gefallen; sie erinnert mich ein wenig an den Stil von John Irving. Ein Beispielsatz: "Die Sonne holte Luft. Ich auch." Den 15-jährigen Jungen habe ich sofort ins Herz geschlossen und umso schlimmer traf es mich dann, was mit ihm und den Menschen um ihn herum passierte. Dieses Buch ist eines von denen, die man auch Tage später nicht vergessen kann...
Fazit: Außergewöhnlich und erschreckend. Bisher eines meiner Highlights 2012. Bitte lesen!
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