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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2015

Abbildungen

4

Verlag

Ernst & Sohn

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

21,8/13,9/2 cm

Gewicht

420 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-433-03118-6

Beschreibung

Rezension

Digital ist schlechter



 



Hat er das alles schon vorher gewusst? "Die Welt schrumpft zu Rechenoperationen zusammen", schrieb Otl Aicher vor Jahrzehnten über das heraufziehende digitale Zeitalter, "fast jeder Mensch hat bereits eine zweite Natur, seine Existenz als Größe von Zahlen und Werten." Aicher, der bereits 1984 ein Institut für analoge Studien gründete, befürchtete schlimmes: dass uns nämli8chdie Wechselbeziehung von Denken und Handeln, von Greifen und Begreifen abhanden kommt. Nachlesen kann man das in zwei Essaybänden, die 24 Jahre nach ihrem Erscheinen in Aichers Todesjahr nun als Taschenbücher wiederaufgelegt worden sind. Es lohnt sich, diese Texte über das drohende Digitale, über Wittgenstein, Charles Eames, Äpfel oder die Welt als Entwurf wiede pder überhaupt zum ersten Mal zu lesen, auch wenn einiges inzwischen verstaubt klingen mag: zum Beispiel Aichers Insistieren gegen jedwedes Künstlerische im Design.



 



Markus Zehentbauer in design report 4/2015



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Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

11.03.2015

Abbildungen

4

Verlag

Ernst & Sohn

Seitenzahl

196

Maße (L/B/H)

21,8/13,9/2 cm

Gewicht

420 g

Farbe

Silbergrau

Auflage

2. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-433-03118-6

Herstelleradresse

Ernst W. + Sohn Verlag
Rotherstraße 21
10245 Berlin
DE

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  • Bewertung

    aus Kleinwallstadt

    4/5

    16.05.2017

    Buch (Taschenbuch)

    Es handelt sich bei dem Buch…

    Es handelt sich bei dem Buch um eine Sammlung von Aufsätzen des deutschen Grafikdesigners Otl Aicher mit einem ausführlichen Vorwort von Wilhelm Vossenkuhl, das wirklich den Namen Vorwort verdient, denn es ist informativ und bereitet auf die Aufsätze vor. Otto „Otl“ Aicher wurde im Jahre 1922 geboren und verstarb 1991. Er war einer der wichtigsten deutschen Grafikdesigner. Er gründete 1953 die Hochschule für Gestaltung in Ulm und ist für das Erscheinungsbild der Lufthansa verantwortlich gewesen, das bis heute mit leichten Anpassungen noch immer Bestand hat. Ebenfalls gestaltete er die Olympischen Sommerspiele von München mit. Otto Aicher hat seine Aufsätze komplett in kleiner Schrift ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung geschrieben, damit hatte ich am Anfang erhebliche Probleme, konnte mich jedoch nach und nach daran gewöhnen. Ebenso erging es mir mit seinem Schreibstil, der ungewöhnlich ist. Manche Abschnitte musste ich dennoch mehrfach lesen um den Sinn zu verstehen, denn das Thema hat es durchaus in sich, wenngleich es interessant ist. Thematisch geht es immer wieder um die Vernunft und die Tat selbst, also analog und digital. Dies wird gerade in der heutige Zeit, in dem stetigen Wandel immer relevanter. Fazit: Keine leichte Literatur, aber umso mehr ich mich mit dem Thema befasse, desto mehr Freude finde ich daran.

  • Karlheinz

    aus Frankfurt

    4/5

    16.05.2021

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Der Einstieg in das Buch und Thema ist schwer

    Es handelt sich bei dem Buch um eine Sammlung von Aufsätzen des deutschen Grafikdesigners Otl Aicher mit einem ausführlichen Vorwort von Wilhelm Vossenkuhl, das wirklich den Namen Vorwort verdient, denn es ist informativ und bereitet auf die Aufsätze vor. Otto „Otl“ Aicher wurde im Jahre 1922 geboren und verstarb 1991. Er war einer der wichtigsten deutschen Grafikdesigner. Er gründete 1953 die Hochschule für Gestaltung in Ulm und ist für das Erscheinungsbild der Lufthansa verantwortlich gewesen, das bis heute mit leichten Anpassungen noch immer Bestand hat. Ebenfalls gestaltete er die Olympischen Sommerspiele von München mit. Otto Aicher hat seine Aufsätze komplett in kleiner Schrift ohne Rücksicht auf Groß- und Kleinschreibung geschrieben, damit hatte ich am Anfang erhebliche Probleme, konnte mich jedoch nach und nach daran gewöhnen. Ebenso erging es mir mit seinem Schreibstil, der ungewöhnlich ist. Manche Abschnitte musste ich dennoch mehrfach lesen um den Sinn zu verstehen, denn das Thema hat es durchaus in sich, wenngleich es interessant ist. Thematisch geht es immer wieder um die Vernunft und die Tat selbst, also analog und digital. Dies wird gerade in der heutige Zeit, in dem stetigen Wandel immer relevanter. Fazit: Keine leichte Literatur, aber umso mehr ich mich mit dem Thema befasse, desto mehr Freude finde ich daran.

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  • einführung



    greifen und begreifen



    erweiterungen des ich



    das auge, visuelles denken



    analog und digital



    universalien und versalien



    buridan und peirce



    lesen von partituren



    ehrendes begräbnis für descartes



    design und philosophie



    architektur und erkenntnistheorie



    der gebrauch der philosophie



    planung und steuerung



    entwicklung, ein begriff



    der apfel



    das ganz gewöhnliche