Ohne voneinander zu wissen, bekommen es Hobbydetektiv Emil Bär im Allgäu und Privatdetektiv Philipp Marlein in Franken mit ähnlichen Fällen zu tun. Es geht um junge Frauen, verschwundene Kinder, eine geheimnisvolle Sekte - und um exzessive und erotische Marienverehrung. Ihre Ermittlungen führen sie nach Altötting, wo die weltberühmte » Schwarze Madonna« gestohlen wurde. Eine Blasphemie mit tödlichen Folgen ...
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4.9/5.0
Bewertung
aus Esens
5/5
05.07.2020
Buch (Taschenbuch)
Die bayrische Antwort auf "Sakrileg"
Der ehemalige Pfarrer Emil Bär lebt zurückgezogen auf einer Alm und will eigentlich nur noch seine Ruhe. Diese jedoch ist schnell vorbei als seltsame Dinge passieren: ein Mädchen wird erst als vermisst gemeldet und dann tot aufgefunden - das Seltsame daran: sie war schwanger... Dann verschwinden die Mädchen der Nachbarin...
Was hat das alles mit der Entführung der berüchtigten Schwarzen Madonna aus Altötting zu tun??? Als Bär dann rausfindet dass mehr dahinter steckt und sich auf den Weg macht die Mädels zurückzuholen, passieren auch mit ihm merkwürdige Dinge, unter anderem findet er einen toten Hund als Warnung vor seiner Tür und er wird in eine geschlossene Klinik eingewiesen. Wird er die Mädchen noch rechtzeitig finden??? Alleine wird es jedenfalls schwierig....
Da kommt dann auch der Privatermittler Philip Marlein ins Spiel. Dieser hat sich mit Lena Wiegand angefreundet, die er beschatten soll. Schnell läuft der Auftrag dann allerdings aus dem Ruder, als er feststellt dass sein Fall und der Fall von Bär zusammenhängen und die beiden ermitteln wohl oder übel zusammen weiter, als sie feststellen dass man alleine nicht weiter kommt. Und zusammen finden sie unglaubliches heraus: das Verschwinden der Madonna hat ebenfalls etwas mit ihren Fällen zu tun und es tun sich menschliche und religiöse Abgründe auf....
Der Autor schafft es trotz der Länge von 446 Seiten den Leser bei Laune zu halten, man kann das Buch kaum aus der Hand legen. Am Anfang mag es schwierig sein sich in die Dialoge von Emil Bär und Philip Marlein reinzulesen, aber mit der Zeit gewöhnt man sich daran. Was mich sehr beeindruckt zurückgelassen hat ist die Leichtigkeit wie der Autor ein schwieriges religiöses Thema in den Roman einflechtet und man auch Hintergründe erfährt. Das ist der große Unterschied zum Sakrileg von Dan Brown - man kann den Krimi immer wieder lesen und entdeckt Stellen die man vorher vielleicht nur überflogen hat und die im Nachhinein eine große Rolle spielen. Ich würde mich sehr freuen wenn es noch mehr solche Bücher von dem Team Bär/Marlein zu lesen gibt...
Bewertung
aus Penzberg
5/5
02.06.2020
Buch (Taschenbuch)
Spannend, humorvoll, deftig und hervorragend recherchiert!
Seltsame Dinge geschehen im Allgäu: junge Mädels, die brav zur Maienandacht gehen, verschwinden. Ausgerissen? Emil Bär, Nachbar und Vertrauter der Familie, macht sich auf die Suche. Zur gleichen Zeit versucht Philipp Marlein, Privatdetektiv in Franken, ein verschwundenes Neugeborenes zu finden. Unabhängig von einander geraten sie in einen Sumpf geheimnisvoller Marienverehrung, der exzessive Formen angenommen hat, Sektenwesen und Gewalt. Als die beiden aufeinander treffen und ihre Energie bündeln, führt ihr Weg sie nach Altötting, dem Hort der berühmten „Schwarzen Madonna“, die gestohlen wurde. Was sie dort erleben und erfahren, übersteigt alle ihre Befürchtungen…und sie geraten selbst in Gefahr.
Franz Xaver Gwaltinger und Josef Rauch ist ein ganz besonderer Krimi gelungen! Ein ganz besonders guter!
Beide schreiben - jeder „für“ seinen Protagonisten. Das Ergebnis ist ein enorm spannender, extrem unterhaltsamer, abwechslungsreicher, humoriger, ja deftiger bayerischer Krimi, der den Leser zudem mit sehr gut recherchiertem Wissen überrascht.
Der brummige Bär und der smarte Marlein, das ist ein Team, dem man gerne beim Ermitteln über die Schulter schaut. Sie ergänzen sich hervorragend, tasten sich vor und finden schließlich die bittere Wahrheit heraus. Nicht ohne Hindernisse und ungeahnte, mitunter gefährliche Wendungen, die den Leser mitfiebern lassen!
Mich hat auch besonders das gesammelte Wissen über die bayerischen „Kultorte“ beeindruckt. Kirchen, Kapellen, Herzurnen, Gedenkstätten, Statuen und Brunnen, die einem überall begegnen, haben einen geschichtlichen Hintergrund verbunden mit Religion und Glauben, den man im Vorbeigehen nicht wahrnimmt.
Ein Krimi, sehr spannend geschrieben, mega unterhaltsam, mit Tiefgang! Absolut empfehlenswert!
Koriander
aus Penzberg
5/5
01.06.2020
Buch (Taschenbuch)
Seltsame Dinge geschehen im…
Seltsame Dinge geschehen im Allgäu: junge Mädels, die brav zur Maienandacht gehen, verschwinden. Ausgerissen? Emil Bär, Nachbar und Vertrauter der Familie, macht sich auf die Suche. Zur gleichen Zeit versucht Philipp Marlein, Privatdetektiv in Franken, ein verschwundenes Neugeborenes zu finden. Unabhängig von einander geraten sie in einen Sumpf geheimnisvoller Marienverehrung, der exzessive Formen angenommen hat, Sektenwesen und Gewalt. Als die beiden aufeinander treffen und ihre Energie bündeln, führt ihr Weg sie nach Altötting, dem Hort der berühmten „Schwarzen Madonna“, die gestohlen wurde. Was sie dort erleben und erfahren, übersteigt alle ihre Befürchtungen…und sie geraten selbst in Gefahr. Franz Xaver Gwaltinger und Josef Rauch ist ein ganz besonderer Krimi gelungen! Ein ganz besonders guter! Beide schreiben - jeder „für“ seinen Protagonisten. Das Ergebnis ist ein enorm spannender, extrem unterhaltsamer, abwechslungsreicher, humoriger, ja deftiger bayerischer Krimi, der den Leser zudem mit sehr gut recherchiertem Wissen überrascht. Der brummige Bär und der smarte Marlein, das ist ein Team, dem man gerne beim Ermitteln über die Schulter schaut. Sie ergänzen sich hervorragend, tasten sich vor und finden schließlich die bittere Wahrheit heraus. Nicht ohne Hindernisse und ungeahnte, mitunter gefährliche Wendungen, die den Leser mitfiebern lassen! Mich hat auch besonders das gesammelte Wissen über die bayerischen „Kultorte“ beeindruckt. Kirchen, Kapellen, Herzurnen, Gedenkstätten, Statuen und Brunnen, die einem überall begegnen, haben einen geschichtlichen Hintergrund verbunden mit Religion und Glauben, den man im Vorbeigehen nicht wahrnimmt. Ein Krimi, sehr spannend geschrieben, mega unterhaltsam, mit Tiefgang! Absolut empfehlenswert!
Bewertung
5/5
25.05.2020
Buch (Taschenbuch)
Interessanter Plot, spannend
Bei „ Schwarze Madonna“ von den Autoren Gwaltinger und Rauch handelt es sich um einen Kriminalroman.
Klappentext übernommen:
Ohne voneinander zu wissen, bekommen es Hobbydetektiv Emil Bär im Allgäu und Privatdetektiv Philipp Marlein in Franken mit ähnlichen Fällen zu tun: Es geht um junge Frauen, verschwundene Kinder, eine geheimnisvolle Sekte - und um exzessive und erotische Marien-Verehrung. Ihre Ermittlungen führen sie nach Altötting, wo die weltberühmte » Schwarze Madonna« gestohlen wurde. Eine Blasphemie mit tödlichen Folgen ...
Die bayrische Antwort auf „ Dan Browns – Sakrileg“ ( lt. Klappentext). Diesem kann ich vollkommen zustimmen.
Der abwechslungsreiche Schreibstil hat mir sehr gut gefallen. Dieser Kriminalroman lässt sich sehr flüssig lesen und der Einstieg ist mir leicht gefallen. Einige humorvolle Szenen haben mich zum Schmunzeln gebracht. Die 446 Seiten sind alles sehr lesenswert, interessant und spannend, sodass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.
Der Plot ist sehr gut konstruiert, hat viele Wendungen, interessante religiöse Passagen, ist spannend und das Ende ist unvorhersehbar.
Die Spannung beginnt schon auf den ersten Seiten und endet nach einer sehr atemberaubendem Schlußszene auf der letzten Seite.
Die Protagonisten werden alle sehr gut beschrieben. Ihre Entwicklungen haben mir gefallen.
Durch die bildhaften Beschreibungen der vielen realen Handlungsorte (außer der Krypta), konnte ich sie mir alle sehr gut vorstellen und ich fühlte mich während dem Lesen, als ob ich vor Ort wäre.
Bär und Marlein sind sehr sympathisch, klug und ihre Art und Weise wie sie ermitteln haben mir gefallen. Der Erzählstrang von Bär und Marlein wechseln sich ab und verbinden sich gegen Ende der Geschichte.
Ich empfehle dieses Buch weiter.
Rose75
5/5
16.05.2020
Buch (Taschenbuch)
Tiefgründiges Thema und ein urig-bayrisches Ermittlerduo
Vor Jahren habe ich mal Band 1 dieser Reihe "Kruzifix" angefangen zu lesen und schnell wieder abgebrochen, weil mir der Stil nicht gefallen hat.
Ich bin daher etwas mit Vorbehalten in dieses Buch gestartet, aber das Thema "Schwarze Madonna" interessiert mich schon lange und die Neugier war groß, v.a. weil auf dem Klappentext mit bayerische Antwort auf Sakrileg geworben wird. Eins vorweg, dieser Vergleich ist wirklich gerechtfertigt.
Es geht in diesem Buch um fanatische Marienverehrung, tote Babys und 2 Männer, die sich auf der Suche nach dem Zentrum des Kults, kennen- und schätzenlernen. Emil Bär ist Ex-Pfarrer und Ex-Psychoanalytiker aus dem Allgäu und Philipp Marlein ist Privatdetektiv aus Franken. Beide verfolgen Spuren, die sie nach Altötting führen.
Die Kapitel erzählen abwechselnd in Ich-Perspektive von Emil Bär ( von Xaver M. Gwaltinger geschrieben) und Philipp Marlein ( von Josef Rauch geschrieben). Das fand ich anfangs gewöhnungsbedürftig. Mit den 'Bär'-Kapiteln wurde ich nur langsam warm aber am Ende wurde er zu meinem Lieblingscharakter, neben einer resoluten Bäuerin.
Diese Regio-Krimi Reihe ist sehr beachtenswert und ich werde mir zeitnah nochmals Band 1 besorgen und mich dann Band für Band durchlesen. Ich freue mich schon auf weitere Enthüllungen.
[ Triggerwarnung für Betroffene: Das Buch enthält rituell-sexuelle Szenen u.a. auch mit Gewalt ]
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