Ein Skandal erschüttert das friedliche Städtchen Aurora an der amerikanischen Ostküste: 33 Jahre nachdem die zauberhafte Nola dort spurlos verschwand, taucht sie wieder auf. Als Skelett im Garten ihres einstigen Geliebten, des hochangesehenen Schriftstellers Harry Quebert.
Als Harry Quebert verhaftet wird, ist der Einzige, der noch zu ihm hält, sein ehemaliger Schüler und Freund Marcus Goldman, inzwischen selbst ein erfolgreicher Autor. Überzeugt von der Unschuld seines Mentors – und auf der Suche nach einer Inspiration für seinen nächsten Roman – beginnt Goldman auf eigene Faust im Fall Nola zu ermitteln …
Kundinnen und Kunden meinen
4.4/5.0
114 Bewertungen
5 Sterne
4 Sterne
3 Sterne
2 Sterne
1 Sterne
1.221 Minuten, das sind mehr…
Xirxe aus Hannover am 24.09.2017
Bewertungsnummer: 2710600
Bewertet: Hörbuch (Audio)
1.221 Minuten, das sind mehr als 20 Stunden - so lange dauert dieses von Torben Kessler vorgetragene Hörbuch. Was sich vielleicht erst mal etwas abschreckend anhören mag, aber grundsätzlich dürfte es kein Problem sein, denn die Geschichte ist durchweg spannend, unterhaltsam und abwechslungsreich. Doch sollten keine längere Pausen dazwischen liegen, da stets zwischen verschiedenen Zeiten hin und her gesprungen wird. Mir fehlte dann ein bisschen die Orientierung, sodass ich wiederholt von vorne begonnen habe. Marcus Goldman ist ein erfolgreicher Autor, zumindest nach seinem ersten Buch. Doch sein zweites Werk lässt auf sich warten, es fehlt ihm schlicht an Inspiration. Da erreicht ihn die Nachricht, dass im Garten seines verehrten Lehrers und Freund Harry Quebert das Skelett eines jungen Mädchens gefunden wurde, das vor 33 Jahren verschwand. Quebert soll der Mörder sein, der ein Verhältnis mit der erst 15jährigen Nola hatte. Marcus reist sofort nach Aurora, dem Ort des Verbrechens, und macht sich auf die Suche nach der Wahrheit, denn er ist (als Einziger) von der Unschuld seines Freundes überzeugt. Dabei bringt er Dinge ans Tageslicht, die für immer vergessen sein sollten und bringt sich selbst in Gefahr. Wie ich oben bereits erwähnte, ist die Handlung recht verschachtelt. Haupterzählstrang ist die Gegenwart im Jahre 2008, in der das Skelett der vermissten Nola gefunden wird. Marcus Goldman beschreibt als Ich-Erzähler detailliert seine Nachforschungen und erinnert sich dabei an die gemeinsame Zeit mit seinem Lehrer (um 1999 glaube ich), in der sie sich anfreundeten. Die Erkenntnisse, die er über die Zeit von Nolas Verschwinden gewinnt, Sommer 1975, werden wie eine eigenständige Erzählung berichtet, jeweils aus der Perspektive unterschiedlicher Personen. So entsteht auch eine Liebesgeschichte, nämlich die von Harry und Nola. Daneben gibt es Rückblicke in die noch frühere Vergangenheit, womit einzelne Figuren genauer beschrieben werden (Woher kommen Nolas Eltern? Wie kam Luther zu seiner Entstellung? usw.). Doch damit nicht genug ;-) Ein ebenfalls wichtiger Bestandteil dieses Romans dreht sich um die Schwierigkeit, ein gutes Buch zu schreiben, genauer: Marcus Goldmans Schwierigkeiten damit. So sind es mehrere Geschichten in einer, sodass bei mangelnder Aufmerksamkeit oder längeren Pausen beim Hören (beim Lesen weiß ich es nicht) mir schon mal der rote Faden abhanden kann. Was dieses Buch auszeichnet, sind seine zahlreichen und vielfältigen Überraschungen. Irgendwie glaubt man zu wissen, in welche Richtung sich das Alles entwickelt - doch weit gefehlt. Nichts, absolut nichts ist so wie es scheint und eine Verblüffung folgte auf die nächste. Obwohl es eine Vielzahl von undurchsichtigen Zusammenhängen gibt, gelingt es dem Autor, wirklich alles ohne Unlogiken aufzulösen, sodass man vor Verwunderung und Erstaunen nur noch den Kopf schütteln kann. Selten habe ich bei einer Hörlektüre so häufig 'Das gibt es doch nicht' oder 'Das kann nicht wahr sein' vor mich hin gemurmelt. Auch der Vorleser macht seine Sache sehr gut, denn es ist wohl keine Leichtigkeit, einen Roman mit mindestens zehn, eher mehr unterschiedlichen, häufig vorkommenden Personen so vorzutragen, dass man sich nicht völlig verliert. Obwohl er die Stimmlagen meist nicht allzu markant verändert, wusste ich doch immer gleich, wer gerade spricht. Torben Kessler, ein Name den ich mir für Hörbücher merken werde. Fazit: Ein wirklich klasse Hörvergnügen für mehr als 20 Stunden.
Hatte mehr erwartet...
Lia48 am 12.04.2019
Bewertungsnummer: 1202326
Bewertet: Hörbuch (Audio)
INHALT:
Marcus Goldman befindet sich in einer Schaffenskrise. Der einst bekannte Autor muss sein nächstes Buch vorlegen und fühlt sich durch den Erfolg seines ersten Werkes, massiv unter Druck gesetzt.
Da erfährt er, dass sein ehemaliger Dozent und heutiger Freund (und ebenfalls Schriftsteller) Harry Quebert des Mordes beschuldigt wird. In dessen Garten fand man die Überreste der vor 33 Jahren verschwundenen 15-jährigen Nola, die außerdem Queberts Geliebte gewesen sein soll.
Marcus Goldman ist von der Unschuld seines Freundes überzeugt und macht sich auf den Weg nach Aurora, um der Sache auf den Grund zu gehen...
MEINUNG:
Bei mir ist das ja so eine Sache mit "gehypten" Büchern. Oftmals kann ich mich da der Meinung der breiten Masse einfach nicht anschließen. Trotzdem hörte sich die Geschichte für mich ganz interessant an und so wollte ich mir ein eigenes Bild machen...
Ich habe das Buch als Hörbuch gehört. Torben Kessler sprach für mich sehr angenehm und ich konnte seiner Stimme gut folgen. Manchen Charakteren gab er durch Variationen in der Stimme eine ganz eigene Note, was mir außerordentlich gut gefallen hat. Trotzdem haben die über 20 Stunden Hörzeit mich doch ganz schön herausgefordert.
Zwar fand ich die Geschichte insgesamt interessant und sie konnte mich hin und wieder unterhalten. Auch entwickelte sich die Handlung langsam und nachvollziehbar. Doch jene war mir leider viel zu verschachtelt. Dies hatte zur Folge, dass mir der Verlauf der Handlung weniger authentisch erschien, besonders gegen Ende.
Zwischendurch gab es mir etwas zu viel "Beziehungs-Theater" und auch Harry fand ich manchmal recht anstrengend, wenn er gerade wieder seine rosarote Brille trug.
Durch viele Längen war mir das Hörbuch außerdem zwischendurch mehrmals zu langatmig und verlor dadurch an Spannung. Dennoch gab es auch spannendere Stellen und ich habe immer wieder zurück in die Handlung finden können.
Einige der Nebencharaktere fand ich sehr originell ausgearbeitet und sie haben mir richtig gut gefallen. Dagegen blieben mir die von Figuren Harry Quebert und Marcus Goldman zu flach und ich hätte mir bei ihnen noch mehr Ecken und Kanten gewünscht. Leider konnte ich auch mit keiner der Personen wirklich mitfiebern.
Vielleicht wäre es mir beim Lesen statt Hören des Buches an mancher Stelle anders ergangen, ich weiß es nicht. Das Hörbuch jedenfalls konnte mich leider nicht vollkommen überzeugen.
FAZIT: Ein Hörbuch von dem ich mehr erwartet hatte, das mich zwar zwischendurch unterhalten, aber letztendlich leider nicht überzeugen konnte. 3/5 Sterne!
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.