Das Ende der Welt naht - der letzte Kampf zwischen Orks und Zwergen steht bevor
Der Lange Winter hat den Krieg zwischen Orks und Zwergen zum Erliegen gebracht. Vorerst. Hunger, Kälte und eine geheimnisvolle Seuche haben einen Großteil der orkischen Schamaninnen und ihres Heeres dahingerafft und die Generäle der Zwerge planen im Geheimen einen gewaltigen Angriff, um den Norden zurückzuerobern. Doch auch ihre Reihen werden durch eine Serie mysteriöser Todesfälle gelichtet. Während die Zwerge fieberhaft den Verräter in ihrer Festung suchen, macht sich ein Orktrupp auf den Weg ins verbotene Land, um die Quelle des Wahnsinns zu suchen, der die Welt befallen hat. Was sie im ewigen Eis finden, könnte dafür sorgen, dass diese Schlacht der Orks und Zwerge ihre letzte wird …
Kundinnen und Kunden meinen
4.8/5.0
Zsadista
5/5
11.01.2015
Buch (Paperback)
Rezension zu "Orks vs. Zwerge - 3 - Der Schatz der Ahnen"
Zur Zeit herrscht ein brüchiger Frieden zwischen Orks und Zwergen. Doch dieses kurze erliegen der Feindschaften wird von Attentaten auf die Zwerge beschattet. Dies schürt den Hass der Zwerge auf die Orks erneut an.
Der Ork Krendar macht sich mit dem Rest seiner Begleiter auf den Weg ins Verbotene Land um die Ursache zu finden, warum die Welt langsam im Wahnsinn versinkt. Doch auch der Zwerg Glond bleibt nicht faul. Denn auch er merkt, dass an der momentanen Situation mehr als ein Ding faul ist.
Der Schatz der Ahnen ist der dritte Band einer Trilogie. Ich habe die ersten beiden Teile noch nicht gelesen und sprang so mit beiden Füßen in das Ende der Geschichte. Auch wenn man die beiden vorangehenden Teile nicht kennt, kommt man direkt in die Geschichte rein. Ich hatte soweit keine Probleme mit der Story. Klar, am Anfang kamen ein paar Fragen auf, die sich allerdings recht schnell geklärt haben.
Der Schreibstil ist genau meines. Spannend, nicht zu ausführlich, gute Charaktere und eine Menge Humor. Der Punkt nicht zu ausführlich gefällt mir sehr gut. Ich mache mir gerne selbst ein Bild der Schauplätze und mag es daher nicht sonderlich, wenn alles bis ins kleinste Detail erklärt wird. Die Protagonisten sind sehr gut heraus gearbeitet und sympathisch. Wobei mir die Seite der Orks am besten gefallen hat. Ich mochte Krendar und seinen Humor sehr gerne und habe mehr als einmal laut gelacht. Das einzige, was mir jetzt noch zu tun bleibt ist mir die ersten beiden Bände besorgen und auch noch lesen. Nach dem Ende, möchte ich doch auch noch erfahren, wie die Geschichte angefangen hat.
Karin Wenz-Langhans
aus Limbach
5/5
30.12.2014
Buch (Paperback)
Würdiger Abschluß einer tollen Trilogie
Die Orks um Krendar machen sich nach dem langen Winter auf den Weg in das Verbotene Land, das in den östlichen Bergen liegt, um die Quelle der großen Finsternis zu suchen, da sie überzeugt sind, daß die Dunkelheit noch nicht besiegt ist. Auch Glond, der inzwischen in die Zwergenfestung Derok zurückgekehrt ist, ist weiterhin unruhig, die Ereignisse in der alten Orkstadt lassen ihn nicht los. Tief in der alten Bibliothek der Zwerge findet er einen Hinweis, der ihn ebenfalls auf die Spur der östlichen Berge bringt. Gleichzeitig kommt es in Derok zu unerklärlichen Todesfällen, die auf Verrat hindeuten. Es beginnt ein Wettlauf mit der Zeit um einen Schatz, der unter den Bergen liegt und eine vernichtende Macht in sich trägt.
Auch der dritte Band steht in seiner Spannung und Handlung seinen beiden Vorgängern in nichts nach. Es werden alle noch offenen Fragen beantwortet, ebenso bekommt der Leser noch einige neue Informationen zur Geschichte der Zwerge, Orks und Menschen. Und natürlich habe ich mich auf das Wiedersehen mit liebgewonnenen Charakteren gefreut. Ebenso wurden meine Erwartungen, was den gewohnten Wortwitz und schrägen Humor angeht, voll und ganz erfüllt. Leider betritt neben neuen Figuren, die unseren Helden das Leben schwer machen, auch ein Charakter wieder die Bühne, auf den ich gerne verzichtet hätte, aber es wäre ja auch langweilig, wenn es keine Probleme geben würde :-)
Neben der Suche nach dem Schatz der Ahnen gibt es diesmal auch eine Krimihandlung: Axt, die rechte Hand des sterbenskranken Zwergengeneral Variscit, wird mit der Aufdeckung der ominösen Todesfälle innerhalb von Derok beauftragt. Außerdem wird sie in das Ränkeschmieden um den Nachfolger von Variscit hineingezogen: die Clanführer haben sich alle in Derok eingefunden, um ihre Position als möglicher neuer General zu sichern.
Glond hat nach den Ereignissen in der Orkstadt eine gewisse Berühmtheit erlangt, die ihm eher unangenehm ist, aber ab und an auch sehr nützlich. Ich habe mich natürlich sehr darüber gefreut, daß der alte Zwerg Dvergat und der haarige Wolfsmann ihm weiterhin zur Seite stehen und Glond das Leben mit ihren Frotzeleien nicht immer leicht machen.
Krendar geht es da nicht anders: auch er muß immer wieder die Frotzeleien seiner Gefährten über sich ergehen lassen, aber er wächst dank seines cleveren Verstandes immer mehr in die Rolle des Anführers rein. Auch wenn ihm Modrath mit Raghroths Sprüchen immer wieder mal auf die Nerven geht.
Die Spannung steigt stetig an, um in einem fulminanten Finale mit einer für mich verblüffenden Entwicklung zu enden selbstverständlich geht dabei auch wieder einiges zu Bruch. Aber nicht nur die Action, sondern auch die ruhigen Szenen am Ende des Buchen inmitten des Chaos haben mir besonders gut gefallen.
Ich werde die Welt, die Figuren und den Humor vermissen aber vielleicht, vielleicht gibt es eines Tages ein Wiedersehen, ich würde mich freuen. Aber nun freue ich mich erst mal auf die neuen Projekte der beiden sympathischen Autoren.
PMelittaM
aus Köln
5/5
21.11.2014
Buch (Paperback)
Gelungener Abschluss der Trilogie
Der Ork Krendar und sein Trupp sind auf dem Weg zu den Dobrog-Bergen. Die dunkle Macht scheint noch nicht besiegt und dort hoffen sie deren Quelle zu finden und womöglich zu vernichten. Auch der Zwerg Glond hat das Gefühl, dass die Sache noch nicht ausgestanden ist und macht sich mit dem Wolfsmann und dem alten Zwerg Dvergat in die selbe Richtung auf.
Axt, rechte Hand des Oberbefehlshabers des Zwergenbundes, hat derweil andere Sorgen: Ein Mörder geht um, der Zwerge tötet und die Ermittlungen gestalten sich nicht gerade einfach.
Die Brüder Orgel haben eine stimmige Welt erschaffen, mit tollen Charakteren und einer spannenden Geschichte. Besonders die Charaktere haben es mir angetan, die sind nämlich größtenteils sehr vielschichtig angelegt und nach nun drei gelesenen Bänden hat man sie alle lieb gewonnen. Mir gefällt nach wie vor vor allem, dass die Autoren eine Schwarz-Weiß-Zeichnung vermieden haben. Hier gibt es nicht die bösen Orks und die guten Zwerge, nein, jedes Volk hat solche und solche und auch die einzelnen Charaktere kann man nicht ohne Weiteres diesen Kategorien zuordnen wobei es natürlich schon auch einige gibt, bei denen das problemlos möglich ist, wie im wahren Leben eben.
Auch durch die Perspektivewechsel ist es schwer, sich für eine der Seiten zu entscheiden (wobei das in diesem Band weniger die Frage ist), mal erlebt man das Geschehen aus der Sicht der Orks, speziell aus Krendars Sicht, mal aus der der Zwerge, hier vor allem durch Axt und Glond und auch die Menschen, die es auch gibt, auch wenn sie eine kleinere Rolle spielen, sind durch den Wolfsmann und die ehemalige Schmugglerfürstin Nyorda vertreten. Den Autoren gelingt es dabei immer, dass man mit der jeweiligen Partei bangt.
Die Geschichte ist sehr spannend und erlaubt weitere tiefe Einblicke in die Welt der einzelnen Völker. Der lebendige und bildhafte Erzählstil bedingt, dass man sich schnell in der Handlung verliert und das Buch kaum noch aus der Hand legen kann.
Der Schatz der Ahnen ist der Abschlussband der Orks-vs.-Zwerge-Trilogie und so las ich ihn mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Lachend, weil man nun endlich die ganze Geschichte zusammen hat, weinend, weil es nahe liegt, dass die Geschichte nun eben zu Ende ist und man sich verabschieden muss. Gut, dass das Ende genug Möglichkeiten offen lässt, die auf eine Fortsetzung hoffen lassen, wobei aber durchaus auch ein Schlusspunkt gesetzt worden ist. Lassen wir uns also überraschen, ob wir noch einmal in diese Welt eintauchen dürfen, ich würde mich freuen.
Der Roman ist wieder sehr gut ausgestattet, es gibt neben zwei Karten auch ein Personen- und ein Ortsverzeichnis sowie ein Glossar, das sich aber leider nur mit den Orkbegriffen befasst, hier hätte man sich auch eine Erklärung zu den Zwergenbegriffen gewünscht.
Insgesamt hat mir auch dieser Band wieder sehr gut gefallen. Fantasy-Fans sollten sich diese Trilogie nicht entgehen lassen, sie aber der Reihenfolge nach lesen, auch wenn man die Bände durchaus einzeln lesen kann, ist das Lesevergnügen und das Verständnis größer, die Geschichte im Ganzen zu lesen. Von mir gibt es wieder, wohlverdient, die volle Punktzahl.
Bewertung
aus Bad Windsheim
4/5
02.04.2015
Buch (Paperback)
Schönes Ende
Insgesamt hat mir das Buch wirklich gut gefallen. Das Cover passt hervorragend zum Buch und es zeigt einen Ork und einem Zwerg, die ihre Klingen kreuzen. Da der Hintergrund eine verschneite Berglandschaft ist, könnte es eine Szene des letzten Gefechts darstellen. Auch der Titel ist an sich stimmig und erklärt sich im Laufe der Geschichte. Es gibt eine ganze Reihe von Protagonisten, wobei ich erstmal mit den Anführern beiden Gruppen beginne. Das wären Glond und Kendrar. Ein Zwerk und ein Ork, eigentlich Feinde, aber trotzdem haben sie eine ganze Menge gemeinsam. Beide haben eigentlich überhaupt keinen Bock darauf das Kommando zu haben, sondern wollen am liebsten ihre Ruhe haben, aber irgendwie stehen sie am Ende doch wieder an vorderster Front und haben eine ganze Schar hinter sich. Ich habe die beiden ins Herz geschlossen, weil sie einfach so herrlich anders sind. Keine große Helden, die auf Ruhm und Ehre aus sind, sondern immer wieder in Abenteuer verwickelt werden und sich durchbeissen müssen. Allerdings stehen sie zu sich selbst und auch zu ihren Kameraden und wenn es hart auf hart kommt, wachsen sie über sich hinaus. Die anderen beiden Protagonistinnen die ich erwähnen möchte sind Nyorda und Syen. Erstere ist ein Mensch, die einen enormen Hass auf die Zwerge hat und auch nicht davor zurückschreckt mit den Orks zusammen zu arbeiten um möglich viele von den Wühlern umzubringen, während die andere die Vertreterin des erkrankten Generals der Zwerge ist. Auch diese beiden liefern sich einen erbitterten Kampf, auch wenn sie sich nur einmal von Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen. Die Grundidee hinter der Geschichte ist zwar nicht wirklich etwas Neues, denn es gibt schon einige Geschichten in denen Zwerge gegen Orks kämpfen, aber was mir an diesem Buch wirklich zugesagt hat, ist der schwarze Humor. Vor allem von dem Oger Modrath, dessen derbe Sprüche mir das ein oder andere schmunzeln abverlangt haben. Aber auch der Aufbau der ganzen Handlung, die Beschreibung der Kämpfe, sowie der Spannungsbogen haben mir sehr zugesagt und deshalb gab es auf den ganzen 620 Seiten weder Längen noch Langeweile. Erwähnenswert ist außerdem, dass sowohl die Zwerge, als auch die Orks ihre eigene Kultur, ihre Geschichte und ihre Bräuche haben und von beiden Seiten etwas gezeigt wird. Es gibt in dieser Geschichte keine gute und keine Böse Seite, denn beide Völker lieben den Krieg, wollen ihren Territorien ausbauen und die andere Rassen vernichten. Es gibt ehrenhafte Orks und hinterlistige Zwerge.
Das einzige was mir leider nicht gefallen hat war das Ende. Es ist anders, als ich es mir erwartet habe und meiner Meinung nach wird es vor allem Glond nicht gerecht. Auch werden die weiteren Entwicklungen nach der letzten Schlacht auf ein paar wenigen Seiten abgehandelt. Auch hier hätte ich mir mehr gewünscht. Dennoch ist es ein hervorragender Abschluss der Trilogie und ich werde sicher auch die ersten beiden Bände lesen, da ich irgendwie diesmal von hinten eingestiegen bin. Selbst wenn man keine Ahnung von Band 1 und 2 hatte, kam man klasse ins Buch und es lies sich flüssig und sehr angenehm lesen. Für alle Wörter der Zwergen- und Orksprache war ein Glossar vorhanden, so dass man auf jeden Fall immer genau wusste, was da nun gerade Sache ist.
Für alle Phantasyfreunde, die auch derbe Sprüche und schwarzen Humor stehen, kann ich das Buch nur empfehlen und es gibt von mir
4 von 5 Punkten,
da das Ende für meinen Geschmack einfach zu sehr wirkte, als wolle man nur fertig werden.
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