Howard Gardner hat den Tod verdient. Jahrelang hat er seine Frau gequält und missbraucht. Bis sie zurückschlägt und mit ihrem Geliebten den perfekten Mord plant und ausführt. Doch es gibt einen Zeugen. Und dieser Zeuge ist fasziniert von der Lust zu töten. Er glaubt, endlich Gleichgesinnte für seine perversen Vorlieben gefunden zu haben. Die Amokjagd beginnt ...
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Zeilenfantasy
5/5
19.11.2019
Buch (Taschenbuch)
Spannend aber sehr vorhersehbar
Da ich Evil von Jack Ketchum nicht schlecht fand, wollte ich einfach mal ein anderes Buch von ihm lesen da ich schon so viel Gutes von Ihm gehört habe. Entweder war ich einfach nicht in der Stimmung für das Buch, eben nicht der richtige Zeitpunkt, oder es war wirklich nicht so gut wie erwartet.
Carole möchte sich aus den Fängen ihres gewalttätigen Ex-Mannes befreien und beschließt diesen mit ihrem Liebhaber Lee umzubringen. Während der Tat werden sie von Wayne beobachtet. Dieser hat schon seit längerem Gewaltfantasien und den Wunsch auch mal die Erfahrung zu machen wie es ist einen Menschen umzubringen und ist völlig Beeindruckt von den Zweien. Er besitzt sogar ein Notizbuch, gefüllt mit Opfern die er erledigen möchte. Er sieht in dem Paar potentielle Komplizen. Er entführt Lee und Carole und zwingt die beiden, ihn bei seiner kranken Amokjagd zu begleiten...
Das Cover ist schlicht aber ganz ansprechend, die Fingerabdrücke in der Schrift finde ich super. Der Schreibstil ist locker und angenehm zu lesen. Was ich an seinen Büchern, die ich bisher gelesen habe, toll finde ist, dass man auch mal tiefere Einblicke in die Psyche der Mörder bekommt, warum sie so handeln wie sie handeln, wie sie die Taten vor sich selbst rechtfertigen und wie sie mit der Schuld leben. Auch die kurzen Einblicke in dem Tun und Denken der Opfer, kurz bevor sie sinnlos sterben müssen, nur weil gestörter Lust am Morden hat, finde ich eine interessante Perspektive. Ich hatte leider wirklich Schwierigkeiten Sympathie mit den Haupt Charakteren zu entwickeln, hier war niemand dabei, den ich wirklich ansprechend fand. Die Geschichte war sehr vorhersehbar, ohne wirkliche Überraschungen oder Wendungen. Lediglich am Ende musste ich etwas schlucken, als Wayne noch so viele wie möglich von seiner Liste abhaken möchte.
Marion Olßon
aus Reutlingen
5/5
20.02.2013
Buch (Taschenbuch)
Vom Jäger zum Gejagten...
Jahrelang hat Howard seine Frau gequält und misshandelt, doch dann ist die Zeit gekommen und sie schlägt gemeinsam mit ihrem Geliebten zurück. Sie planen den perfekten Mord und so wie es scheint, gelingt es dem Pärchen, den perfekten Mord aus zuführen. Doch die Sache hat eine Harken, es gibt jemanden, der sie beobachtet hat, und dieser Jemand beginnt ein perfides Katz- und Mausspiel mit dem Mörderpaar. Die Lust zu töten vereint die drei nun, aber wie soll das enden ..
Jack Ketchum ist der Meister des realen Horrors. So wie er kann keiner die Fantasie mit der Realität verknüpfen und einen spannenden Thriller schreiben, der das Blut in den Adern gefrieren lässt und dabei so erschreckend menschlich und echt ist.
Bewertung
aus Gattikon
5/5
09.07.2012
Buch (Taschenbuch)
Wahnsinn
Dieses Buch ist Nichts für Weicheier.....die detaillierte Beschreibung ist nicht gerade für Kindergartenleser. Ein Muss für jeden Horror-Fan und die Geschichte ist der Hammer.....oder so ähnlich.
Peter Sowade
aus Berlin, Badstraße
5/5
10.10.2008
Buch (Taschenbuch)
Amokjagd - Jack Ketchum
Schlimm genug, wenn man einen verhassten Menschen mittels Baseballschläger für immer aus dem Weg schaffen muss. Schlimmer, wenn man dabei von jemandem beobachtet wird. Am schlimmsten jedoch, wenn dieser jemand ein perverser Gewaltfreak ist...
Denn Wayne Lock ist fasziniert von der Lust zu töten. Das einzige aber, was ihm bislang gefehlt hat, waren Gleichgesinnte. Und so hat das Mörderpärchen Carole und Lee bald einen ganz eigenen Verehrer, der sie sogleich zu einer ganz besonderen Spritztour einlädt. Die Amokjagd beginnt...
Spätestens ab hier stellt sich nun nicht mehr die Frage, ob noch irgendjemand draufgeht, sondern wieviele und wer am Ende überlebt.
Sollte es der ekelhafter Oberbösewicht Wayne am Ende doch noch schaffen? Oder triumphieren Carole und Lee über all den schrecklichen Ereignissen und kommen mit dem Leben und sogar straffrei davon? Und schließlich gibt es da noch Lieutenant Joseph Rule, den gutmütigen, geschiedenen Cop, der sich auf die Fährte des morbiden Trios begibt und vielleicht unter dessen Räder gerät. Leichen gibt es am Ende jedenfalls genug.
Was für ein kleines dreckiges Buch! Erschienen in der Heyne Hardcore Reihe ist man als Leser schon gewarnt, dass es sich hier um eben keinen Häkel-Krimi für zarte Seelen handelt. Allerdings wird auch der selbstbewussteste Ich-bin-schon-so-einiges-gewohnt-Zugreifer mit diesem Buch auf eine harte Probe gestellt. Also bitte: nicht mit vollem Magen lesen und immer schön gerade halten, damit nicht Blut und Hirn rauslaufen.
TheSilencer
aus Berlin
4/5
29.09.2011
Buch (Taschenbuch)
Wayne ist einer jener…
Wayne ist einer jener unangenehmen Zeitgenossen, in dessen Umfeld sich immer alle fragen, wie ein Scheißkerl wie der eigentlich eine Frau abkriegt. Diese Frauen fragen sich das auch. Denn er behandelt sie gerne hart. Und das hat seinen guten Grund. Wenn er sie beim Sex mißhandelt, träumt er eigentlich von viel härteren Sachen. Nachdem ihn seine jetzige Freundin rausgeschmissen hat, weil er es beischlaftechnisch ein wenig übertrieben hat, wird er bei einem Spaziergang Zeuge eines Mordes. Das legt ungeahnte Schalter um. Nach der Leichensichtung nimmt er Kontakt mit den Mördern auf: einem Pärchen, das moralisch aus Notwehr gehandelt hat. Wayne möchte mehr Morde. Seine erzwungenen Freunde sollen ihm dabei helfen. Die Story ist einfallsreich, hart und mitreißend. Heuchelte "Evil" noch sozialkritische Ansätze vor, konzentriert sich Ketchum/ Dallas hier auf eine Road-Story mit Body-Count. Mir gefiel's.
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