Spielarten der Individualität in der zeitgenössischen Dramatik Magisterarbeit
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
26.03.2014
Verlag
GRINSeitenzahl
100
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,8 cm
Gewicht
157 g
Auflage
5. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-61970-3
Magisterarbeit aus dem Jahr 2002 im Fachbereich Theaterwissenschaft, Tanz, Note: 1.0, Ruhr-Universität Bochum (Theaterwissenschaft), Sprache: Deutsch, Abstract: Dementsprechend gilt es, die Auswirkungen gesellschaftlicher Deregulierungen und Beschleunigungen auf das Soziale und das Individuum herauszuarbeiten; dazu werde ich Thesen gegenwärtiger Soziologie heranziehen. Sie geben Auskunft über Charakteristika heutiger Gesellschaft, wie diese sich auf die Befindlichkeit des Individuums auswirkt, und sie versuchen die Entwicklung von Individualität zu prognostizieren. Allerdings benutzen die einzelnen soziologischen Texte unterschiedliche Begriffe, um die Befindlichkeit unserer Gegenwart zu benennen: Post-, Spät- oder Übermoderne sind nur einige von ihnen. Um im weiteren Verlauf keine Unklarheiten zu verursachen, werde ich im Abschnitt 2 zum Problem der zeitlichen Zuordnung Stellung nehmen. Erst mit dieser Klärung ist es möglich die Eigenart herauszuarbeiten, ein Individuum in heutiger - westindustrieller - Gesellschaft zu sein. Dabei geht es um die soziologischen Beobachtungen eines elementaren Wandels von Individualität und der damit verbundenen Problemfelder des Einzeldaseins. Anschließend stelle ich eine Verbindung her zwischen dem soziologischen und dem dramatischen Diskurs. Beide versuchen durch das Allgemeine das Konkrete zu fassen, in dem sie Phänomene des Einzeldaseins typologisieren. Mit Hilfe der besonders fruchtbaren Vorarbeit des Soziologen Zygmunt Bauman und eigener Typenentwürfe, verdeutliche ich, wie aktuelle Theaterautoren Ausprägungen des Individuellen wahrnehmen. Die theatralen Figuren werden sich auf die dramatischen Texte von Dea Loher, Jon Fosse, Mark Ravenhill und Botho Strauß beschränken. Alle vier Autoren leben, schreiben und beziehen sich auf genau jene Gesellschaft, deren Zustand ich beschreibe. Ihre Relevanz kennzeichnet sich dadurch, dass sie auf den Bühnen durchaus präsent sind und ihre Texte diskutiert werden. Und schließlich äußern sie sich auf eine Art und Weise, die für den hiesigen Kontext sehr nachvollziehbar und für meinen Ansatz besonders gut anwendbar ist. Der Schlussteil der Arbeit wird die Arbeitsergebnisse kurz zusammenfassen und zurückführen auf die hier formulierten Fragen zu den Spielarten von Individualität. Dort wird es auch darum gehen, inwiefern die Ansätze der Gesellschaftswissenschaft und der Dramatik vergleichbare Deutungen anbieten.
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