Chancen und Grenzen von Seniorengenossenschaften am Beispiel Göttingen
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.07.1997
Verlag
GRINSeitenzahl
180
Maße (L/B/H)
21/14,8/1,3 cm
Gewicht
270 g
Auflage
4. Auflage
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-8386-0165-6
In der vorliegenden Arbeit geht es um "Chancen und Grenzen von Seniorengenossenschaften" im allgemeinen und "am Beispiel Göttingen" im besonderen. Die Frage, was Seniorengenossenschaften (im folgenden SG genannt) seien, ist nicht einfach zu beantworten. Generell können sie als Einrichtungen definiert werden, deren Mitglieder meist ältere Menschen sind, die sich gegenseitig helfen. Schwieriger wird es jedoch, die Bedeutung der SG für heutige und künftige drängende gesellschaftliche Probleme einzuschätzen. Diese Arbeit soll einen Beitrag zur Klärung dieser Frage leisten.
SG sind (noch) neu. Menschen verbinden bestimmte Hoffnungen und Wünsche mit ihnen. In dieser Arbeit werden allgemeine Erwartungen und Enttäuschungen benannt. Es werden Rahmenbedingungen, Ziele, Einflüsse und Entwicklungen sowie die Umsetzung des Modellprogramms in den einzelnen Modell - Seniorengenossenschaften aufgezeigt. Die Arbeit soll ein Urteil über SG ermöglichen: Bieten Seniorengenossenschaften eine Lösung der sozialen Fragen?
Gang der Untersuchung:
Im ersten Teil geht es um den Beitrag den SG zu wichtigen gesellschaftlichen Fragen beisteuern, beispielsweise den Umbau des Sozialstaates, den Ausbau der Selbsthilfe und die Förderung des ehrenamtlichen Engagements. Es sollen einzelne Interessensgruppen benannt werden: Weiche Ralle spielen der Staat, die Kommunen oder die Wohlfahrtsverbände? Was bedeutet "Bürgerschaftliches Engagement", und welche Verbindung besteht zwischen ihm und den SG?
Der zweite Teil gibt einen Einblick in den Bereich der Offenen Altenhilfe, in dem sich die SG mit ihren Angeboten behaupten müssen.
Im dritten Teil soll das Modellprojekt SG in Baden-Württemberg vorgestellt werden. Die Anfangsphase zeigt, daß es nicht von Beginn an ein fertiges Konzept gab. Die Beschreibung der einzelenen Modell-Seniorengenossenschaften soll einen Überblick über die bisherige Umsetzung des Konzepts in die Praxis mit seinen Erfolgen und Problemen geben. Investiert wird mit der Hoffnung, daß sich die SG nach einer bestimmten Zeit selber tragen und durch ihre Tätigkeiten die Sozialkassen wieder entlasten. Informationen hierüber werden im vorletzten Kapitel bereitgestellt.
Der vierte Teil stellt analog zum zweiten Teil die Einrichtungen der Offenen Altenhilfe mit ihren Angeboten in Göttingen vor. Darunter befindet sich auch die Seniorengenossenschaft Göttingen.
Im fünften Teil wird die Seniorengenossenschaft in Göttingen vorgestellt.
Abschließend fasse ich im sechsten Teil die gewonnenen Erkenntnisse über Senlorengenossenschaften zusammen und zeige Chancen und Probleme auf.
Inhaltsverzeichnis:Inhaltsverzeichnis:
Teil 1 - Seniorengenossenschaften in unterschiedlichenen Zusammenhängen
1.Bürgerschaftliches Engagement und die Seniorengenossenschaften3
1.1Definition von "bürgerschaftlichem Engagement"3
1.2Bedeutung von "bürgerschaftlichem Engagement'5
2.Bürgerschaftliches Engagement als Konzept5
3.Das Konzept der Bürgergesellschaft und ihre Vertreter7
4.Die Bürgergesellschaft und der Umbau des Sozialstaates8
5.Die Seniorengenossenschaften im Lernfeld der Bürgergesellschaft10
6.Trends in der Sozialpolitik11
7.Selbsthilfe13
7.1Der Begriff "Selbsthilfe"14
7.2Selbsthilfe und Seniorengenossenschaften15
7.3Altenselbsthilfegruppen18
7.3.1Seniorenbeiräte .19
7.3.2Aktuelle Entwicklung der Seniorenbeiräte20
7.3.3Der Seniorenbeirat der Stadt Göttingen21
7.4Drei Alteninitiativen als Beispiele für Altenselbsthilfe22
7.5Die ökonomischen Aspekte der Selbsthilfe23
8.Genossenschaften24
8.1Die Anfänge der Genossenschaften25
8.2Die Entstehung ...
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