Produktbild: Bitter

Bitter Roman

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Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

03.02.2014

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

237 (Printausgabe)

Dateigröße

5079 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783835325937

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Format

PDF

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

03.02.2014

Verlag

Wallstein Verlag

Seitenzahl

237 (Printausgabe)

Dateigröße

5079 KB

Sprache

Deutsch

EAN

9783835325937

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  • r. appl

    aus Munderfing

    5/5

    06.05.2015

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Er konnte nicht anders???

    Ludwig Laher stellt in diesem dokumentarischen Roman einen Menschen vor, der in der Jugend in die Nähe nationalistischer Kreise geraten war - in dieser Periode der Selbstfindung vielleicht Zufall. Leider wurde diese Nähe dem Jugendlichen bald zum wesentlichen Bezugspunkt seines Lebens - vielleicht um ein Gegengewicht zum autoritären Vater zu haben, vielleicht als Perspektive für die berufliche Zukunft... Wahrlich erschreckend an der weiteren Lebensgeschichte dieses Mannes ist sein unbeirrtes Fortschreiten im aufkommenden Nationalsozialismus, das dem gewissenlosen Apparatschik eine Führungsrolle in der Gestapo eröffnete, die ihn von Wiener Neustadt bis Charkow und Verona führte. Laher versteht in seiner unnachahmlichen Weise, diesen Charakter in seiner Ganzheit zu zeichnen, mit seinem Charme und seiner grausamen Kälte. So ist eine Biografie entstanden, die unsere Kriegs- und Nachkriegsgesellschaft auf geradezu unheimliche Art demaskiert. - In seiner sprachlichen Brillianz und Ausdrucksstärke ein Lesevergnügen - erschreckend, aber mit Sinn! Dieses Buch beantwortet Fragen unserer Vergangenheit - und stellt Fragen für die Zukunft...

  • Marie-Therese Reisenauer

    aus Wien

    5/5

    29.04.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Zorn kommt auf

    Zorn und Wut kommen auf. Der berufliche und private Werdegang des Gestapochefs von Wiener Neustadt. Nein, es ist nicht der Franz Bitter des Buches, den gibt es nämlich nicht. Aber den hochrangigen NS-Funktionär Dr. Friedrich Kranebitter, den gab es wirklich. Doch was Bitter da so im Buch aufführt, hat besagter Kranebitter in Realität aufgeführt. Zorn und Wut kommen deswegen auf, weil es sich wieder wer richten konnte. Ganz ein wichtiges Buch.

  • Stadtbücherei Mattighofen

    5/5

    04.03.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Atemberaubend!

    Ludwig Laher versteht es in seiner unnachahmlichen Weise, mit diesem dokumentarischen Roman einen Charakter ins klare Licht zu stellen, dessen Biografie unsere Kriegs- und Nachkriegsgesellschaft auf geradezu unheimliche Art demaskiert. - Ein unglaubliches und erschreckendes Lesevergnügen mit Sinn! Ein Buch, das Fragen unserer Vergangenheit beantwortet - Fragen für die Zukunft stellt... Ra

  • Walter Bittner

    4/5

    02.06.2014

    Buch (Gebundene Ausgabe)

    Späte, notwendige Vergangenheitsbewältigung

    Ludwig Laher hat sich in seinem Buch „Bitter“ die nicht unerhebliche Mühe gemacht, das Leben des Dr. Friedrich Krane“bitter“ (1903 - 1957) gründlich zu recherchieren. Dieser war im österreichischen Ständestaat illegaler Nationalsozialist, nach dem Anschluss 1938 Beamter der Gestapo und SS-Mitglied. Als solcher war er maßgeblich daran beteiligt, vorerst Gegner des NS-Regimes in Österreich, darunter sogar den Ehemann seiner eigenen Schwester, zu „beseitigen“, später auch während des Krieges in der Ukraine und in Italien, und natürlich auch Juden zu deportieren. Im Österreich der Nachkriegszeit ist es ihm dann gelungen, sich vor Gericht aus jeglicher Verantwortung heraus zu winden, wobei das Gericht sich auch nicht mit dem Ruhm bekleckerte, besonders tiefschürfend nachgeforscht zu haben. Ironie der Geschichte: Verteidigt wurde er vom jüdischen Staranwalt Dr. Michael Stern! Typisch traurig österreichisch, entsprechend der Figur des „Herrn Karl“. Mit dem Unterschied, dass Dr. Kranebitter nicht der proletarischen Unterschicht des „Herrn Karl“ angehörte, sondern Akademiker war. Dem Autor kann jedenfalls die Recherche und Veröffentlichung der Karriere einer solchen Person nicht hoch genug angerechnet werden! Warum trotzdem ein Punkt Abzug? Das Buch ist kein Sachbuch, kein Roman. Am ehesten könnte man es noch als Schilderung bezeichnen. Leider versteigt sich der Autor zeitweise in komplizierten und unübersichtlichen Satzkonstruktionen, die das Lesen dann mühsam machen. Dies mag als Stilmittel bei Romanen legitim sein, in Büchern, denen gewünscht werden sollte, von möglichst vielen Lesern gelesen und auch verstanden zu werden, ist das kontraproduktiv!

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