Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

01.01.1983

Herausgeber

Walter Jaeschke

Verlag

Meiner, F

Seitenzahl

423

Maße (L/B/H)

23,5/15,9/3,3 cm

Gewicht

896 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-7873-0583-4

Beschreibung

Rezension

»Hervorzuheben ist der fast zweihundert Seiten umfassende Anhang zu allen drei Teilen; die hier abgedruckten Register erschließen das ganze Wer vorzüglich. Die Herstellung von Registern verursacht viel Mühe und keine Freude; dass diese Arbeit geleistet und damit eine wesentliche Hilfe für die Benutzung der Ausgabe geleistet wurde, verdient eigens herausgestellt zu werden.« Wilhelm G. Jacobs, Philosophisches Jahrbuch 1/1990
»Der um die Hegel-Edition und die Hegel-Interpretation sehr verdiente Herausgeber Walter Jaeschke legt einen Text der religionsphilosophischen Vorlesungen vor, der auch hohe Erwartungen übertriff und das Optimum dessen bildet, was hinsichtlich des authentischen Charakters des Hegelschen Vortrags und hinsichtlich der Veränderungen der Konzeption in den vier Jahren, in denen Hegel Theorie der Religion las, zu bieten ist. […] Die Einleitung des Herausgebers bietet eine Fülle unentbehrlicher Informationen für jeden, der ans Studium der Hegelschen Religionstheorie herantritt.« Gerd Irrlitz, Deutsche Zeitschrift für Philosophie 35/1987/11
»Mit der Ausgabe der ›Vorlesungen über die Philosophie der Religion‹, die Walter Jaeschke im Rahmen der von Mitarbeitern des Hegel-Archivs, Bochum erarbeiteten Edition ›ausgewählter Nachschriften und Manuskripte‹ Hegelscher Vorlesungen vorzulegen begannen hat, sind historische Erforschung und systematische Rekonstruktion der Berliner Religionsphilosophie nun auf eine völlig neue, äußerst solide Basis gestellt worden. […] Die methodische Umsicht und Präzision, die Jaeschkes Behandlung des Sondergutes erkennen lassen, sind beispielhaft.« Friedrich Wilhelm Graf, Hegel-Studien Band 1984
»Let me also mention the admirable indices, especially, the index of philosophical and theological topics. They help make this new edition an indispensable tool for research.« Pierre-Philippe Druet, International Philosophical Quarterly 1986
»Diese bislang gründlichste und umfangreichste Bearbeitung der Religionsphilosophie vereint alle bisher bekannten Quellen und gibt den besten Einblick in ihre Entwicklung in den letzten Jahren Hegels.« Eckhard Supp, Die Zeit vom 27. September 1986
»This is the first of three volumes in which Hegel's Berlin lectures on the philosophy of religion will be reliably presented to the world for the very first time.« H. S. Harris, The Bulletin of the Hegel Society of Great Britain 8/1983

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01.01.1983

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Walter Jaeschke

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Meiner, F

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423

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23,5/15,9/3,3 cm

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978-3-7873-0583-4

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  • Bewertung

    aus Sementina

    5/5

    09.01.2023

    Buch (Taschenbuch)

    Sehr gut und preiswert

    Habe vor 40 oder 50 Jahre alle 20 Bände von Hegel erworben. Damals waren sie noch weiss! Jetzt nach all diesen Jahren und mehrmaligem Durchlesen musste ich diesen Band ersetzen. Was den Inhalt des Buches betrifft, ist die Lektüre dieses Bandes für alle, die an Religionsphilosophie interessiert sind, unerlässlich.

  • Zitronenblau

    5/5

    21.06.2021

    Buch (Taschenbuch)

    Die Wissenschaft von den Erscheinungsweisen des Geistes

    Nach Kants KrV von 1781 sei der Geist und sein Erkenntnisvermögen ausgelotet? Da "erscheint" Hegels Phänomenologie seines Geistes um 1807. Die PG ist der erste Teil des Hegelschen Systems der Wissenschaft in dem erhoben wird, wie vom bloßen Bewusstsein, von der Wahrnehmung das Selbstbewusstsein (hier auch die Dialektik besprochen, obschon es gar nicht immer nur um Herr und Knecht geht, auch wenn Hegel dies offenbar macht, die Dialektik ist auch - bezogen auf das Selbstbewusstsein - das Erkennen, "dass sein Ansichsein wesentlich Sein für Anderes ist; das Ansichsein als das Selbstlose ist in Wahrheit das passive oder was für ein anderes Selbst ist." Dies meint also: Gegenstand ist das Für-es-Sein dieses Ansich, demnach das Wahre sein Wesen oder sein Gegenstand...) und die (sinnliche) Gewissheit hervortreten. "Es ist das Bewusstsein des Verlustes aller Wesenheit in dieser Gewissheit seiner und des Verlustes eben dieses Wesens von sich - der Substanz wie des Selbst; es ist der Schmerz, der sich als das harte Wort ausspricht, dass Gott gestorben ist." Somit geht er die idealistische Treppe hinauf zur Vernunft, spricht über die Lust und Notwendigkeit und das Gesetz des Herzens als implizite Moralität und gelangt zum Geist ("Die Vernunft ist Geist, indem die Gewissheit, alle Realität zu sein, zur Wahrheit erhoben und sie sich ihrer selbst als ihrer Welt und der Welt als ihrer selbst bewusst ist.". Über den Begriff Religion, in dem das Wesen des Sebstbewusstseins ist, "das sich alle Wahrheit ist und in dieser alle Wirklichkeit enthält", gelangt Hegel dann zum absoluten Wissen des Geistes. Geist ist 1. Inhalt seines Bewusstseins i. d. F. der reinen Substanz oder ist Inhalt seines reines Bewusstseins, er ist 2. Mitte zwischen dem Bewusstsein des Anderswerdens oder das Vorstellen als solches, er ist 3. die Rückkehr aus der Vorstellung und dem Anderssein oder das Element des Selbstbewusstseins selbst. Den absoluten Geist müssen wir bei Hegel - eben idealistisch und also theologisch deuten: "So ist also der Geist sich selbst wissender Geist; er weiß sich; das, was ihm Gegenstand ist, ist, oder seine Vorstellung ist der wahre absolute Inhalt; er drückt [...] den Geist selbst aus." Wenn es also um die Erkenntnis geht, so liegt diese als diese in der Erfahrung, ist diese und diese, die es nicht ist: "Das Dieses ist also gesetzt als nicht dieses oder als aufgehoben, und damit nicht Nichts, sondern ein bestimmtes Nichts oder ein Nichts von einem Inhalte, nämlich dem Diesen." Ich = Wir und Wir = Ich. Was Hegel hier meint, ist das Sich-bewusst-Werden des Bewusstseins vom Geist als dessen Negation seiner Freiheit und Selbstständigkeit als für sich verschieden seiender Selbstbewusstseine und die Einheit derselben und es so "in den geistigen Tag der Gegenwart einschreitet". Schon ist das Selbstbewusstsein im Tun der Begierde - dem Gesetz des Herzens. Empfindung und Genuss stürmen in das Leben und Hegel zitiert an der richtigen Stelle den goethischen Faust: "Es verachtet Verstand und Wissenschaft, / des Menschen allerhöchste Gaben - / es hat dem Teufel sich ergeben / und muss zugrunde gehn".

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