Die "política lingüística" am Beispiel Galiziens Sozialer Konflikt oder Ausdruck politischer Interessen?
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
30.12.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
32
Maße (L/B/H)
21/14,8/0,3 cm
Gewicht
62 g
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-656-56418-8
Seit dem Ende des Franquismus werden die spanischen Regionalsprachen aber durch die Verfassung geschützt, was einer Ausdehnung ihrer Präsenz zu-gute kam. Das Konzept der política lingüística ist von großer Bedeutung geworden in den comunidades autónomas Galizien, dem Baskenland und Katalonien, sowie den Balearen und Valencia, wo jeweils Formen des catalán gesprochen werden. Die genannten Regionen betreiben teilweise einen enormen Aufwand, um ihre Autonomierechte und damit einhergehend ihre Regionalsprachen zu fördern und dahin aufzuwerten, dass deren Bedeutung mit dem Kastilischen gleichgesetzt werden kann. Die von den Regionalregierungen angewandten Mittel zur Umsetzung ihrer política lingüística, gehen jedoch keinesfalls immer konform mit den Interessen aller Bevölkerungsteile, erst recht nicht mit der politischen Opposition, die momentan hauptsächlich durch den PP repräsentiert wird.
So hat sich das Thema zu einem kontroversen Diskurs gewandelt, der in den Medien schon mal zum "guerra del idioma" stilisiert wird. Beinahe täglich berichten Zeitungen von neuen Maßnahmen zur weiterführenden sprachlichen Standardisierung (normalización lingüística) in den jeweiligen Regionen. Kritiker verschiedener Lager machen Mobil, gegen die aus ihrer Sicht zu nationalistische Politik der Regionalregierungen. Spaniens Oppositionsführer Mariano Rajoy sieht die Einheit des Landes in Gefahr, auch die katholische Kirche stößt ins selbe Horn, indem sie vor einer Balkanisierung warnt. Separatismusvorwürfe stehen der Forderung nach einer Zulassung des Katalanischen im spanischen Parlament gegenüber.3
Die folgende Arbeit versucht eine Analyse der Hintergründe dieses Konfliktes vor allem für die Situation in Galizien. Zudem soll geklärt werden, ob und inwiefern jene Auseinandersetzung
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