Das ADS-Syndrom und Lehrerbildungsmaßnahmen für inklusiven Unterricht
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
05.12.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
55 (Printausgabe)
Dateigröße
921 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656555018
nach einem kurzen Aufenthalt in einer Schulklasse wird beinahe jedem Lehramtsstudenten
klar, dass die reguläre Ausbildung an den Universitäten oft nur unzulänglich auf den Schulalltag
vorbereitet. Speziell an der Universität Passau herrscht zwar ein großes Angebot zu
den verschiedensten schulpädagogischen Themen, wie zum Beispiel die Vorlesung Schul- und
Unterrichtsentwicklung oder das Seminar Schulpädagogik kompakt, doch nur selten
werden die Möglichkeiten von den Studenten voll ausgeschöpft. Rahmenbedingungen wie
Studiengebühren oder der aktuelle Stellenmangel verleiten die Studenten dazu, ihr Studium
im Schnelldurchlauf abzuschließen. Diese Entwicklung ist verständlich, jedoch ist darauf
zu achten, dass eine Ersparnis von Zeit nicht auf Kosten der Kompetenz als Lehrer erreicht
wird.
Da sich jede Klasse, in der ich während meines Realschullehramtsstudiums meine Praktika
ableistete, durch besondere Heterogenität unter den Schülern auszeichnete, beschloss ich
ein Thema aufzugreifen, dessen Gegenstand gerade diese Verschiedenheit unter den Schülern
ist. Im Rahmen dieser Arbeit soll das ADS-Syndrom bei Schülerinnen und Schülern
dargestellt werden, welches neben anderen Faktoren eine Ursache für die angesprochene
Heterogenität in Klassen sein kann. Symptomatik und Ursachen der dargestellten Auffälligkeit
werden in dieser Arbeit aufgezeigt, darüber hinaus werden Vorschläge für Fördermöglichkeiten
und Unterrichtsgestaltung im Umgang mit betroffenen Schülerinnen und
Schülern detailliert vorgestellt. Außerdem werde ich im zweiten Teil der Arbeit auf inklusive
Lehrerbildungsmaßnahmen an Schulen sowie an Universitäten hinweisen und verdeutlichen,
welche Vor- und Nachteile inklusiver Unterricht hat.
Aus Gründen der Vereinfachung verwende ich in meiner Arbeit die Begriffe Schüler, Studenten
und Lehrer, wobei sich der gesamte Text natürlich auch auf Schülerinnen, Studentinnen
und Lehrerinnen bezieht. Zudem gebrauche ich selbstverständlich Begriffe wie "behindert", "Sonderschüler" o.Ä. keinesfalls als Diskriminierung für Menschen mit Beeinträchtigungen
jeglicher Art.[...]
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