Produktbild: Wenn Grenzen keine sind

Wenn Grenzen keine sind Management und Bergsteigen

1

27,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

13.02.2014

Verlag

Campus eBooks

Seitenzahl

223 (Printausgabe)

Dateigröße

8111 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783593423302

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PDF

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Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Erscheinungsdatum

13.02.2014

Verlag

Campus eBooks

Seitenzahl

223 (Printausgabe)

Dateigröße

8111 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783593423302

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Am Berg gelten einfache und ewige Wahrheiten. Im Management ist das nicht anders.

Dr_ M aus Sachsen am 26.09.2018

Bewertungsnummer: 1135543

Bewertet: eBook (PDF)

"Vor einer wirklich großen und schwierigen Tour, und besonders vor einer Erstbesteigung, sind Bergsteiger mit Erfahrung weder optimistisch noch pessimistisch, euphorisch oder begeistert schon gar nicht. Schon am Vorabend sind sie eher still und nachdenklich, frühmorgens am Einstieg dann gefasst, gesammelt, sie schweigen ..." Kein Tschakka-Gebrüll, keine Motivationsveranstaltungen, keine Team-Bildungsmaßnahmen, keine leeren Beschwörungen, sondern Konzentration auf das nötige Handwerk, das man meisterhaft beherrschen sollte, und auf den nächsten Schritt, immer das Ziel vor Augen, immer das Risiko im Blick. Vergleicht der Autor Bergsteigen und Management, weil er Bergsteiger ist? Sicher spielt das eine Rolle. Viel entscheidender scheint aber zu sein, dass sich beim Besteigen eines Berges die Abläufe und Entscheidungen viel klarer herauskristallisieren als im Management. Alles ist aufs Wesentliche reduziert. Fehler kann man sich in der Regel kaum leisten. Und das Ziel ist das Ziel. Kommt man nicht oben an, dann hat man es nicht geschafft. Dazwischen gibt es nichts. Auch an einem Guru der Management-Lehre kann man einen interessanten Prozess beobachten, der sich immer wieder zeigt. Überall gelten einfache und ewige Wahrheiten, die gerade deswegen Moden und einen unsteten Zeitgeist überdauern. Am Ende eines Lernprozesses, wenn man die Meisterschaft auf seinem Spezialgebiet erreicht hat, löst man sich von Moden und kommt zurück zu ganz einfach klingenden Lehren, die man aber nun erst in ihrer vollen Tiefe versteht und weitergeben kann. Alles erscheint vor dem geistigen Auge nun in einer vorher nicht gekannten Klarheit. Und dann begreift man vielleicht auch, dass diese Lehren universell gelten und ewigen Bestand haben. Und auch deswegen kann man Bergsteigen und Managementlehre sehr wohl vergleichen. Auf der Ebene der nun erreichten Abstraktheit des Begreifens unterscheiden sie sich kaum voneinander. Mit Sicherheit ist dies Maliks persönlichstes Buch. Es würde den Rahmen dieser Rezension sprengen, wenn man auf den Inhalt dieses Textes detaillierter eingehen würde. Er umspannt eigentlich die ganze Managementlehre gewissermaßen auf einer Metaebene und reduziert sie aufs Wesentliche. Es geht Malik auch um Grenzen, von denen man nie weiß, wo sie wirklich sind. Aber sein Text geht viel weiter. Grenzen sind Hemmnisse. Sie blockieren, weil fast alle glauben, sie seien unüberwindlich. Bis irgendwann einer kommt und zeigt, dass es dahinter weitergeht. Wie lange hat es gedauert, bis endlich der höchste Berg der Erde bestiegen war? Heute bilden sich manchmal am Mount Everest Schlangen. Mit Sauerstoff hochzugehen erscheint fast wie ein Sakrileg. Und die, die es zuerst geschafft hatten, brauchten dafür keine Motivation. Malik nimmt die ganze unsinnige Motivationslehre in diesem Buch auseinander. Als ich das erste Mal in ein Motivationsseminar mitgeschleppt wurde, dachte ich, ich wäre unter Irren oder bei einer Gehirnwäsche. Maliks Ausführungen zur Motivation in diesem Buch empfand ich als Genugtuung für den gesunden Menschenverstand. Ähnliche Gefühle kamen in mir auf, als ich seine Bemerkungen zur Team-Fähigkeit oder zur Bekämpfung vermeintlicher Schwächen las. Statt sich auf die Veränderung von Menschen zu konzentrieren, bei der die Erfolgsaussichten sehr dürftig zu sein scheinen, empfiehlt Malik eine Konzentration auf die Stärken von Menschen. Der Text besitzt zwar eine Gliederung, aber irgendwie hatte ich den Eindruck, dass Malik hintereinanderweg geschrieben hat. Ein wenig mehr optische und inhaltliche Struktur hätte dem Buch sicher gut getan. Aber dies ist ein Buch voller Weisheiten. Allerdings findet man auch gelegentlich Sätze ohne wirklichen Inhalt, wie das in der Management-Lehre nach meiner Erfahrung nicht unüblich ist. Das kann man verschmerzen, wenn man liest, wie ein Meister dieses Faches zu einfachen Wahrheiten gefunden hat, die überall gelten, aber aus welchen Gründen auch immer von vielen Leuten übersehen werden, die lieber irgendwelchen Moden folgen, anstatt das Wesen der Dinge und Prozesse ergründen zu wollen. Im Unterschied zum normalen Leben kann man am Berg der Wahrheit nicht ungestraft ausweichen. Und das macht den Vergleich zwischen Bergsteigen und Management so aufschlussreich.

Am Berg gelten einfache und ewige Wahrheiten. Im Management ist das nicht anders.

Dr_ M aus Sachsen am 26.09.2018
Bewertungsnummer: 1135543
Bewertet: eBook (PDF)

"Vor einer wirklich großen und schwierigen Tour, und besonders vor einer Erstbesteigung, sind Bergsteiger mit Erfahrung weder optimistisch noch pessimistisch, euphorisch oder begeistert schon gar nicht. Schon am Vorabend sind sie eher still und nachdenklich, frühmorgens am Einstieg dann gefasst, gesammelt, sie schweigen ..." Kein Tschakka-Gebrüll, keine Motivationsveranstaltungen, keine Team-Bildungsmaßnahmen, keine leeren Beschwörungen, sondern Konzentration auf das nötige Handwerk, das man meisterhaft beherrschen sollte, und auf den nächsten Schritt, immer das Ziel vor Augen, immer das Risiko im Blick. Vergleicht der Autor Bergsteigen und Management, weil er Bergsteiger ist? Sicher spielt das eine Rolle. Viel entscheidender scheint aber zu sein, dass sich beim Besteigen eines Berges die Abläufe und Entscheidungen viel klarer herauskristallisieren als im Management. Alles ist aufs Wesentliche reduziert. Fehler kann man sich in der Regel kaum leisten. Und das Ziel ist das Ziel. Kommt man nicht oben an, dann hat man es nicht geschafft. Dazwischen gibt es nichts. Auch an einem Guru der Management-Lehre kann man einen interessanten Prozess beobachten, der sich immer wieder zeigt. Überall gelten einfache und ewige Wahrheiten, die gerade deswegen Moden und einen unsteten Zeitgeist überdauern. Am Ende eines Lernprozesses, wenn man die Meisterschaft auf seinem Spezialgebiet erreicht hat, löst man sich von Moden und kommt zurück zu ganz einfach klingenden Lehren, die man aber nun erst in ihrer vollen Tiefe versteht und weitergeben kann. Alles erscheint vor dem geistigen Auge nun in einer vorher nicht gekannten Klarheit. Und dann begreift man vielleicht auch, dass diese Lehren universell gelten und ewigen Bestand haben. Und auch deswegen kann man Bergsteigen und Managementlehre sehr wohl vergleichen. Auf der Ebene der nun erreichten Abstraktheit des Begreifens unterscheiden sie sich kaum voneinander. Mit Sicherheit ist dies Maliks persönlichstes Buch. Es würde den Rahmen dieser Rezension sprengen, wenn man auf den Inhalt dieses Textes detaillierter eingehen würde. Er umspannt eigentlich die ganze Managementlehre gewissermaßen auf einer Metaebene und reduziert sie aufs Wesentliche. Es geht Malik auch um Grenzen, von denen man nie weiß, wo sie wirklich sind. Aber sein Text geht viel weiter. Grenzen sind Hemmnisse. Sie blockieren, weil fast alle glauben, sie seien unüberwindlich. Bis irgendwann einer kommt und zeigt, dass es dahinter weitergeht. Wie lange hat es gedauert, bis endlich der höchste Berg der Erde bestiegen war? Heute bilden sich manchmal am Mount Everest Schlangen. Mit Sauerstoff hochzugehen erscheint fast wie ein Sakrileg. Und die, die es zuerst geschafft hatten, brauchten dafür keine Motivation. Malik nimmt die ganze unsinnige Motivationslehre in diesem Buch auseinander. Als ich das erste Mal in ein Motivationsseminar mitgeschleppt wurde, dachte ich, ich wäre unter Irren oder bei einer Gehirnwäsche. Maliks Ausführungen zur Motivation in diesem Buch empfand ich als Genugtuung für den gesunden Menschenverstand. Ähnliche Gefühle kamen in mir auf, als ich seine Bemerkungen zur Team-Fähigkeit oder zur Bekämpfung vermeintlicher Schwächen las. Statt sich auf die Veränderung von Menschen zu konzentrieren, bei der die Erfolgsaussichten sehr dürftig zu sein scheinen, empfiehlt Malik eine Konzentration auf die Stärken von Menschen. Der Text besitzt zwar eine Gliederung, aber irgendwie hatte ich den Eindruck, dass Malik hintereinanderweg geschrieben hat. Ein wenig mehr optische und inhaltliche Struktur hätte dem Buch sicher gut getan. Aber dies ist ein Buch voller Weisheiten. Allerdings findet man auch gelegentlich Sätze ohne wirklichen Inhalt, wie das in der Management-Lehre nach meiner Erfahrung nicht unüblich ist. Das kann man verschmerzen, wenn man liest, wie ein Meister dieses Faches zu einfachen Wahrheiten gefunden hat, die überall gelten, aber aus welchen Gründen auch immer von vielen Leuten übersehen werden, die lieber irgendwelchen Moden folgen, anstatt das Wesen der Dinge und Prozesse ergründen zu wollen. Im Unterschied zum normalen Leben kann man am Berg der Wahrheit nicht ungestraft ausweichen. Und das macht den Vergleich zwischen Bergsteigen und Management so aufschlussreich.

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Wenn Grenzen keine sind

von Fredmund Malik

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  • Produktbild: Wenn Grenzen keine sind
  • Gratwanderung 14 Können Manager von Alpinisten lernen? 19 Mein Managementverständnis
    Richtiges Funktionieren; Komplexität meistern
    Der Beruf der Wirksamkeit
    Meine Bergzeit 34 Heldentum und Entmystifizierung
    Die Faszination des heldischen Alpinismus; Vorbilder und falsche Helden; Die ideale Führungskraft - eine falsche Frage
    Der Irrtum vom Menschenbild; Verantwortliche Leadership
    Von feuchten Händen und echten Herausforderungen
    Die Zeit der Helden ist vorbei Im Grunde ist es Leben pur?... 54 Selbsterfahrung und Grenzüberschreitung
    Welche Grenzen müssen wir akzeptieren?
    Vom "Warum?" zum "Warum nicht?"; Am Limit?
    Der Blick in den Abgrund; Tote Punkte überwinden
    Objektive oder subjektive Grenzen? 76 Wie gewöhnliche Menschen das Außergewöhnliche schaffen
    Von Motivation zu Selbstmotivation
    Pionierleistung und wahre Sensation; Potenzial erkunden
    Sich selbst über Grenzen führen; Sei sparsam mit Lob
    Erfolgsgeheimnis: vorhandene Stärken nutzen
    Stärken mit Aufgaben zusammenbringen
    Menschen entwickeln: Mut und Zuversicht 99 Rückgewinnen der Empfindungswelt
    Sensorische Deprivation; Kopf oder Bauch?
    Weil ich wissen will, wie es ist; Ausbrennen oder Ausprobieren?
    Weil ich wissen will, was noch möglich ist 117 Selbstvertrauen, Selbstrespekt und Stolz
    Selbstvertrauen und Vertrauen in andere
    Selbstrespekt und Stolz; Angst und Critical Incidents
    Große Ziele; Scheitern und Misserfolg 132 Sinn von Bergsteigen, Sinn von Management
    Eine Antwort, die Sinn macht; Sinn kann man nicht geben, nur finden Management alpin 146 Wie das Neue in die Welt kommt
    Paradigmenwechsel am Berg; Paradigmenwechsel im Management
    Von der Alten Welt zu einer Neuen Welt Optimismus und Pessimismus sind fehl am Platz; Die Innovation 162 Wie man sich im Unbekannten zurechtfindet
    Heuristiken zur Navigation in Komplexität Die Vollständigkeit der Lagebeurteilung; Man braucht drei Strategien 167 Risiko und Entscheidung
    Sich richtig vorbereiten; Fehler machen; Mit Risiko umgehen
    Man muss eine Entscheidung treffen Richtige und falsche Schritte 190 Wie man wirksam wird
    Sein oder Tun?; Ausrichten auf Resultate; Beitrag für das Ganze Konzentration auf Weniges; Stärken nutzen; Vertrauen Positives und konstruktives Denken 206 Routine und Perfektionierung 216 Verantwortung und Ethik
    Die dreifache Verantwortung von Führungskräften Schlüssel zur Funktionstüchtigkeit der Gesellschaft
    Schlüssel zur Lebenstüchtigkeit der Menschen