Produktbild: Sommerfest
Band 1333

Sommerfest Roman

Aus der Reihe KIWI
2

9,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2014

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,4 cm

Gewicht

237 g

Farbe

Avocado / Mokka

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04543-7

Warnhinweis

nicht erforderlich.

Beschreibung

Rezension

»[Goosen ist] ein Mann, der die besten Heimatgeschichten des Landes erzählt. Er kann dies idiomatisch, seine Sprache ist körperlich spürbar.« ("taz")
»Es ist die detaillierte Schilderung des “Potts”, die den Roman aus der grauen Masse hervorhebt und einen immer wieder schmunzeln lässt.« ("Frankfurter Rundschau")
»Liebevoll und doch ironisch und stellenweise fast melancholisch besingt Goosen die kleine Welt des Ruhrgebiets.« ("Frankfurter Neue Presse")
»Astreines Buch« ("Hannoversche Allgemeine Zeitung")
»Ein Heimatroman der charmantesten Sorte.« ("WDR 4")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

13.02.2014

Verlag

Kiepenheuer & Witsch

Seitenzahl

320

Maße (L/B/H)

19/12,6/2,4 cm

Gewicht

237 g

Farbe

Avocado / Mokka

Auflage

5. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-462-04543-7

Herstelleradresse

Kiepenheuer & Witsch GmbH
Bahnhofsvorplatz 1
50667 Köln
DE

Email: [email protected]

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Der Titel des Buches "Sommerfe…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 25.12.2025

Bewertungsnummer: 2976686

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Titel des Buches "Sommerfest" passt nicht zu dieser Geschichte, es ist eher eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in Verbindung mit Selbsterkenntnis und Selbstfindung. Der Theater-Schauspieler Stefan Zöllner ist im Ruhrgebiet aufgewachsen. Seit über zehn Jahren lebt er in München und ist dort mit Anka befreundet. Sein Elternhaus ist ein Bergarbeiterreihenhaus in Bochum. Seine Eltern leben nicht mehr. Vor ein paar Tagen ist sein Onkel Hermann gestorben. Er lebte bis zu seinem Tod in dem Elternhaus von Stefan. Da das Haus nun leersteht, reist Stefan für ein Paar Tage nach Bochum, um sich mit einem Makler zu treffen und das Haus zu verkaufen. Der Trip ins Ruhrgebiet verläuft anders, als Stefan sich das vorgestellt hat. Er trifft alte Bekannte und Freunde, darunter auch Thorsten (Toto) Starek und Dirk (Diggo) Decker, um die man wegen ihrer kriminellen Energie besser einen großen Bogen machen sollte. Stefan wird für Aktionen vereinnahmt, taucht in die Kneipen-, Fußball- und Veranstaltungswelt schneller ein, als ihm das recht ist. Erinnerungen an frühere Ereignisse und Freundinnen werden wach. Warum ist er seinerzeit nach München gezogen? Er besucht nicht nur seine 86-jährige Oma Luise Borchardt, die mittlerweile im Heim lebt, sondern trifft auch alte Schulfreunde und insbesondere seine Jugendfreundin Charlotte (Charlie) Abromeit, die seit einiger Zeit als selbstständige Webdesignerin arbeitet. Frank Goosen, der selbst in Bochum aufgewachsen ist, gelingt es überzeugend und humorvoll, die Atmosphäre des Ruhrpottes mit ihrem besonderen Slang und ihrer Lebensart aufleben zu lassen. Das ist aber nur eine Facette des Romans. Es geht auch um Erinnerungen und um Zugehörigkeit. Er trifft frühere Freunde wie Frank Tenholt mit Frau Karin sowie Thomas Jacobi, den er aus der Schulzeit kennt, aber auch finstere Gestalten aus der Vergangenheit, mit denen andere nichts zu tun haben wollen. Stefan sitzt neben allen Stühlen. Er fühlt sich fremdbestimmt und nicht mehr zugehörig. Hinzu kommt sein schwieriges Verhältnis zu Charlie, die Antworten von ihm verlangt. Insofern geht es nicht nur um Erinnerungen, sondern auch um Entscheidungen. In der ersten Hälfte des Romans, in der man mit Personen und ihren Beziehungen erschlagen wird, überwiegt der Humor. In der zweiten Hälfte dringt Autor Goosen tiefer in die Psyche der Menschen ein. Es geht um existenzielle Fragen. Die Leichtigkeit der Darstellung in Verbindung mit einer überzeugenden Atmosphäre und einer Konfrontation mit Lebensfragen, die viele Menschen kennen, führen im Ergebnis zu einem lesenswerten Roman, in dessen Figuren sich manch einer wiedererkennen kann.

Der Titel des Buches "Sommerfe…

Raumzeitreisender aus Ahaus am 25.12.2025
Bewertungsnummer: 2976686
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Titel des Buches "Sommerfest" passt nicht zu dieser Geschichte, es ist eher eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in Verbindung mit Selbsterkenntnis und Selbstfindung. Der Theater-Schauspieler Stefan Zöllner ist im Ruhrgebiet aufgewachsen. Seit über zehn Jahren lebt er in München und ist dort mit Anka befreundet. Sein Elternhaus ist ein Bergarbeiterreihenhaus in Bochum. Seine Eltern leben nicht mehr. Vor ein paar Tagen ist sein Onkel Hermann gestorben. Er lebte bis zu seinem Tod in dem Elternhaus von Stefan. Da das Haus nun leersteht, reist Stefan für ein Paar Tage nach Bochum, um sich mit einem Makler zu treffen und das Haus zu verkaufen. Der Trip ins Ruhrgebiet verläuft anders, als Stefan sich das vorgestellt hat. Er trifft alte Bekannte und Freunde, darunter auch Thorsten (Toto) Starek und Dirk (Diggo) Decker, um die man wegen ihrer kriminellen Energie besser einen großen Bogen machen sollte. Stefan wird für Aktionen vereinnahmt, taucht in die Kneipen-, Fußball- und Veranstaltungswelt schneller ein, als ihm das recht ist. Erinnerungen an frühere Ereignisse und Freundinnen werden wach. Warum ist er seinerzeit nach München gezogen? Er besucht nicht nur seine 86-jährige Oma Luise Borchardt, die mittlerweile im Heim lebt, sondern trifft auch alte Schulfreunde und insbesondere seine Jugendfreundin Charlotte (Charlie) Abromeit, die seit einiger Zeit als selbstständige Webdesignerin arbeitet. Frank Goosen, der selbst in Bochum aufgewachsen ist, gelingt es überzeugend und humorvoll, die Atmosphäre des Ruhrpottes mit ihrem besonderen Slang und ihrer Lebensart aufleben zu lassen. Das ist aber nur eine Facette des Romans. Es geht auch um Erinnerungen und um Zugehörigkeit. Er trifft frühere Freunde wie Frank Tenholt mit Frau Karin sowie Thomas Jacobi, den er aus der Schulzeit kennt, aber auch finstere Gestalten aus der Vergangenheit, mit denen andere nichts zu tun haben wollen. Stefan sitzt neben allen Stühlen. Er fühlt sich fremdbestimmt und nicht mehr zugehörig. Hinzu kommt sein schwieriges Verhältnis zu Charlie, die Antworten von ihm verlangt. Insofern geht es nicht nur um Erinnerungen, sondern auch um Entscheidungen. In der ersten Hälfte des Romans, in der man mit Personen und ihren Beziehungen erschlagen wird, überwiegt der Humor. In der zweiten Hälfte dringt Autor Goosen tiefer in die Psyche der Menschen ein. Es geht um existenzielle Fragen. Die Leichtigkeit der Darstellung in Verbindung mit einer überzeugenden Atmosphäre und einer Konfrontation mit Lebensfragen, die viele Menschen kennen, führen im Ergebnis zu einem lesenswerten Roman, in dessen Figuren sich manch einer wiedererkennen kann.

Heimat

Bewertung am 02.04.2013

Bewertungsnummer: 446352

Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ja, so fühlt sich Heimat wohl an. All die Leute von früher und wieder dieses vertraute Gefühl. Frank Goosen ist eine vortreffliche Geschichte gelungen. Stefan, der mal eben für ein Wochende aus München anreist um das Bergarbeiterhäuschen seiner Familie zu verkaufen, nachdem Onkel Hermann verstorben ist. Aber da gibt es natürlich all die lieben Menschen die man von früher kennt und das Herz im Ruhrgebiet schlägt an der richtigen Stelle und oft auch auf der Zunge. Ich mochte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

Heimat

Bewertung am 02.04.2013
Bewertungsnummer: 446352
Bewertet: eBook (ePUB 3)

Ja, so fühlt sich Heimat wohl an. All die Leute von früher und wieder dieses vertraute Gefühl. Frank Goosen ist eine vortreffliche Geschichte gelungen. Stefan, der mal eben für ein Wochende aus München anreist um das Bergarbeiterhäuschen seiner Familie zu verkaufen, nachdem Onkel Hermann verstorben ist. Aber da gibt es natürlich all die lieben Menschen die man von früher kennt und das Herz im Ruhrgebiet schlägt an der richtigen Stelle und oft auch auf der Zunge. Ich mochte gar nicht mehr aufhören zu lesen.

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