Einfluß der Einsatzstoffe, der Schmelzführung im Induktionsofen und der Impfbehandlung auf das Gefüge und die mechanischen Eigenschaften von Gußeisen
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1966
Abbildungen
mit 67 Abbildungen
Verlag
VS Verlag für SozialwissenschaftenSeitenzahl
81
Maße (L/B/H)
24,4/17/0,6 cm
Gewicht
166 g
Auflage
1966
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-663-06251-6
Die Eigenschaften von GuBeisen mit Lamellengraphit, das zu Stücken mit be stimmten Abkühlungsbedingungen vergossen wird, lassen sich aus seinem Gehalt an den normalerweise analysierten Elementen nur grob ableiten. Weitere Einflüsse gehen einerseitsauf den Ablauf der Erschmelzung zurück; anderseits werden sie mit der spezifischen Wirkung bestimmter Einsatzstoffe in Verbindung gebracht, wobei sie sich aber nur selten zuverlässig erfassen lassen. Daher sollen zunächst die Grundlagen für Untersuchungen der Wirkung van Ein satzstoffen und insbesondere MaBstäbe für die Beurteilung der daraus erschmol zenen Pro ben kritisch zusammengestellt werden. In praktischen Versuchen werden dann die Eigenschaften von Legierungen etwa gleicher Zusammensetzung aus sehr unterschiedlichen Einsatzstoffen nach verschiedenen Schmelzbehandlungen verfolgt und Anhaltspunkte für die Ursachen auftretender Unterschiede gesucht. 7 1. Normaleigenschaften des GuBeisens und MaBstäbe zum Erfassen von Abweichungen Beim Vergleich der Eigenschaften der graphithaltigen GuBeisensorten mit denen anderer Werkstoffe fällt als erstes der gegenüber Stahl niedrigere und auBerdem spannungsabhängige Elastizitätsmodul auf. Ursache für dieses Merkmal ist die Graphitphase, die über Menge, Form und Verteilung das Verhalten gegenüber Spannungen beeinfluBt. Bei GuBeisen mit Lamellengraphit hat die Graphitmenge einen so dominierenden EinfluB [1], daB W. GRUNDIG [2] formulierte: Eo =21000-3391' G (G = Graphitmenge ~ 2,3%) (1) Eo = 13200 -7330· (G - 2,3%) (2) (G ~ 2,3%) Der durch diese Formel beschriebene Zusammenhang ergab sich aus der Aus wertung zahlreicher Schrifttumsstellen. Da die Graphitmenge jedoch nicht der einzige EinfluB ist, muB naturgemäB bei graphischer Darstellung ein Streuband entstehen.
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