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Notizbücher Band 2: 1920

1

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2014

Herausgeber

Martin Kölbel + weitere

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

657

Maße (L/B/H)

27,7/18,2/3 cm

Gewicht

1180 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42431-5

Beschreibung

Rezension

»Die Ausgabe ist ein einziger Schaugenuss. Man sieht Brecht förmlich beim Schreiben zu, bald ruhiger, bald gehetzter, mit Bleistift, Rotstift, häufig aber auch mit Tinte, die regelmässig auf die Rückseite durchschlägt. Die Erläuterungen des Herausgebers lassen nichts zu wünschen übrig.« ("Neue Zürcher Zeitung")
»Die originale Wiedergabe seiner Notizen gibt einen bemerkenswerten Einblick in die Schreibwerkstatt des Dramatikers.« ("Oberhessische Presse")
»[Die Faksimile-] Ausgabe macht das vitale Hin und Her seines Schreibens greifbar: von den Papieren in seine Biographie zu seinen Lektüren und zurück. Angesichts der Funde, die wir bei unserer Arbeit machen, lässt sich getrost behaupten: ›Vergessen Sie, was Sie über Brecht wissen. Hier ist alles neu.‹« ("Badische Zeitung")
»Die auf 14 Bände angelegte ... Editionsreihe ... publiziert erstmals authentisch sämtliche Notizbücher Bertolt Brechts. Sie bildet alle teils in altdeutscher, teils in lateinischer Schrift beschriebenen Blätter original ab und stellt ihnen eine detaillierte Transkription als Lesehilfe zur Seite. Dazu wird ein ausführlicher Stellenkommentar angeboten und eine ergänzende Elektronische Edition präsentiert wichtige Zusatzdokumente im Web.« ("Main-Netz.de")

Produktdetails

Einband

Taschenbuch

Erscheinungsdatum

18.06.2014

Herausgeber

Verlag

Suhrkamp

Seitenzahl

657

Maße (L/B/H)

27,7/18,2/3 cm

Gewicht

1180 g

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-518-42431-5

Herstelleradresse

Suhrkamp Verlag GmbH
Torstr. 44
10119 Berlin
DE
info@suhrkamp.de

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Der Suhrkamp Verlag hat vor…

MaWiOr aus Halle am 10.07.2014

Bewertungsnummer: 2703710

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Suhrkamp Verlag hat vor vier Jahren mit der Edition der 54 Notizbücher von Bertolt Brecht begonnen. Insgesamt 14 Bände soll die Ausgabe umfassen, d.h. pro Band meist drei oder vier Notizbücher. Start der Edition war Band 7 mit den Notizbüchern 24 und 25 aus den Jahren 1927-30. Sie dokumentierten eine wichtige Umbruchzeit in Brechts Schaffen, der in diesen Jahren intensive philosophische Studien betrieb und die theoretischen Grundlagen seiner späteren Theaterarbeit erarbeitete. Vor zwei Jahren erschien der erste Band, der die Notizbücher 1 bis 3 aus den Jahren 1918-1920 umfasste. Hier notierte der junge Brecht Gedichtentwürfe, Lieder, Notenskizzen und szenische Entwürfe, aber auch theoretische Betrachtungen über das Theater. Nun liegt mit Band 2 die Fortsetzung vor, der die Notizbücher 4 bis 8 aus dem Jahr 1920 beinhaltet. Obwohl Brecht 1920 kaum Veröffentlichungen hatte, war es doch ein äußerst produktives Jahr, was schon die Vielzahl der Notizbücher zeigt. Darüber hinaus war 1920 ein wichtiges Jahr für seine politische Entwicklung, denn er entwickelte sich zum überzeugten Kommunisten. Erstmals beschäftigte sich der 22jährige Brecht 1920 mit der Gattung des Prosagedichtes und so finden sich in den Notizbüchern zahlreiche Entwürfe. Es entstanden u.a. seine Psalmen, die aber erst vierzig Jahre später veröffentlicht wurden. Auch Entwürfe zu Stückprojekten wie „Trommeln in der Nacht“, das 1922 in München uraufgeführt wurde, finden sich hier. Das Notizbuch 6 verwendete Brecht dagegen ausschließlich für sein Romanprojekt „Das Buch Gasgarott“, das jedoch ein Fragment und eine Laune dieses Jahres blieb. Im Notizbuch 7 finden sich Entwürfe für Gedichte und Stücke, während Notizbuch 8 auch Aphorismen, Filmideen und Adressnotizen enthält. Wie bei den beiden Vorgängerbänden und wie bei allen geplanten 14 Bänden der Edition sind auch bei Band 2 alle Seiten der Notizbücher digital reproduziert. Die Scan-Aufnahmen wurden jeweils auf der gegenüberliegenden Seite im Hinblick auf Originaltreue und Lesbarkeit editorisch bearbeitet. Ein ausführlicher Anhang gibt zunächst allgemeine Erläuterungen zur gesamten Edition, ehe dann zu den fünf Notizbüchern Informationen zu deren Entstehungsgeschichte, sowie Stellenerläuterungen und Kurzcharakterisierungen gegeben werden. Dazu gibt es eine Auswahl aus den Tagebüchern (April - Juli 1920) von Caspar Neher, Brechts Schulfreund. Komplettiert werden die „Notizbücher 4 bis 8“ schließlich durch eine Zeittafel, ein Literaturverzeichnis sowie mehrere Register, die die Lektüre und die Arbeit mit dieser außergewöhnlichen Edition wesentlich erleichtern.

Der Suhrkamp Verlag hat vor…

MaWiOr aus Halle am 10.07.2014
Bewertungsnummer: 2703710
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Der Suhrkamp Verlag hat vor vier Jahren mit der Edition der 54 Notizbücher von Bertolt Brecht begonnen. Insgesamt 14 Bände soll die Ausgabe umfassen, d.h. pro Band meist drei oder vier Notizbücher. Start der Edition war Band 7 mit den Notizbüchern 24 und 25 aus den Jahren 1927-30. Sie dokumentierten eine wichtige Umbruchzeit in Brechts Schaffen, der in diesen Jahren intensive philosophische Studien betrieb und die theoretischen Grundlagen seiner späteren Theaterarbeit erarbeitete. Vor zwei Jahren erschien der erste Band, der die Notizbücher 1 bis 3 aus den Jahren 1918-1920 umfasste. Hier notierte der junge Brecht Gedichtentwürfe, Lieder, Notenskizzen und szenische Entwürfe, aber auch theoretische Betrachtungen über das Theater. Nun liegt mit Band 2 die Fortsetzung vor, der die Notizbücher 4 bis 8 aus dem Jahr 1920 beinhaltet. Obwohl Brecht 1920 kaum Veröffentlichungen hatte, war es doch ein äußerst produktives Jahr, was schon die Vielzahl der Notizbücher zeigt. Darüber hinaus war 1920 ein wichtiges Jahr für seine politische Entwicklung, denn er entwickelte sich zum überzeugten Kommunisten. Erstmals beschäftigte sich der 22jährige Brecht 1920 mit der Gattung des Prosagedichtes und so finden sich in den Notizbüchern zahlreiche Entwürfe. Es entstanden u.a. seine Psalmen, die aber erst vierzig Jahre später veröffentlicht wurden. Auch Entwürfe zu Stückprojekten wie „Trommeln in der Nacht“, das 1922 in München uraufgeführt wurde, finden sich hier. Das Notizbuch 6 verwendete Brecht dagegen ausschließlich für sein Romanprojekt „Das Buch Gasgarott“, das jedoch ein Fragment und eine Laune dieses Jahres blieb. Im Notizbuch 7 finden sich Entwürfe für Gedichte und Stücke, während Notizbuch 8 auch Aphorismen, Filmideen und Adressnotizen enthält. Wie bei den beiden Vorgängerbänden und wie bei allen geplanten 14 Bänden der Edition sind auch bei Band 2 alle Seiten der Notizbücher digital reproduziert. Die Scan-Aufnahmen wurden jeweils auf der gegenüberliegenden Seite im Hinblick auf Originaltreue und Lesbarkeit editorisch bearbeitet. Ein ausführlicher Anhang gibt zunächst allgemeine Erläuterungen zur gesamten Edition, ehe dann zu den fünf Notizbüchern Informationen zu deren Entstehungsgeschichte, sowie Stellenerläuterungen und Kurzcharakterisierungen gegeben werden. Dazu gibt es eine Auswahl aus den Tagebüchern (April - Juli 1920) von Caspar Neher, Brechts Schulfreund. Komplettiert werden die „Notizbücher 4 bis 8“ schließlich durch eine Zeittafel, ein Literaturverzeichnis sowie mehrere Register, die die Lektüre und die Arbeit mit dieser außergewöhnlichen Edition wesentlich erleichtern.

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