Nach dem Tod seiner geliebten Frau Helen hat Aloysius Pendergasts Leben jeglichen Sinn verloren. Einsam und vor Trauer ganz krank, verweigert er jeden Kontakt zur Außenwelt. Erst als in New York ein perfider Killer Pendergast eine geheime Nachricht zukommen lässt, wendet sich dieser wieder dem Leben zu und ermittelt mit unerbittlicher Härte.
Kundinnen und Kunden meinen
4.3/5.0
Bewertung
5/5
09.02.2021
Buch (Taschenbuch)
Der dritte Band der Helen-Trilogie....
Der dritte Band der Helen-Trilogie. Faszinierend, tragisch, böse.
Bewertung
aus Lauchhammer
5/5
13.06.2015
Buch (Taschenbuch)
wieder zu 100% begeistert
Wieder ein echter Pendergast! Nach "fever" und "revenge" (Teile 1+2 der Triologie, unbedingt vorher lesen!) eine spannende Fortsetzung mit immer wieder neuen Wendungen. Am liebsten gar nicht weglegen!
Vanessa S.
4/5
26.04.2022
Buch (Taschenbuch)
Ein toller Roman, der wieder den echten Pendergast zum Vorschein bringt
Nachdem mich die ersten zwei Bände rund um die Familiengeschichte Pendergasts sehr enttäuscht haben, da sie sehr nüchtern waren und Pendergast seinen tollen Charme verlor, bin ich froh, dass dieser Teil die typische Stärke der Pendergast-Romane wieder zum Vorschein bringen konnte.
Die Geschichte dahinter und die zusammengeklügelten Ereignisse, die das Autoren-Duo immer gut zu vernetzen wissen, waren mit ihrer vollen Stärke zurück. Es schaffen nicht viele Autoren mich staunen zu lassen, aber Preston und Child schaffen es immer wieder, da mich viele Ereignisse sehr überraschen und nicht unbedingt vorhersehbar sind. Die beiden sind unberechenbar und genau das liebe ich an ihnen.
Ich kann mit gutem Gewissen eine Leseempfehlung aussprechen.
Igelmanu66
aus Mülheim
4/5
07.07.2021
Buch (Taschenbuch)
Sehr spannend, viel Action, viele Schauplätze
»D’Agosta hatte die Ausschnitte schon gesehen, trotzdem ließen sie ihn erneut erschaudern. Das Gros der Mörder, das wusste er, ließ sich in zwei große Gruppen unterteilen: planvoll oder nicht planvoll agierend. Aber dieser Mann war so cool, ging derart methodisch vor, dass er beinahe in einer eigenen Liga spielte.«
Lieutenant D’Agosta und sein Team stehen mal wieder vor einer mächtigen Herausforderung. Der Serienmörder, der mit enormer Grausamkeit wütet, passt in kein Schema und scheint mit den Ermittlern ganz entspannt zu spielen. Eigentlich ein Fall wie geschaffen für Special Agent Pendergast, doch der ist nach der Jagd auf die Entführer seiner Frau nicht mehr derselbe.
Auch dieser zwölfte Band der Reihe unterhielt mich bestens. Vier Handlungsstränge gibt es, die Schauplätze liegen an verschiedenen Orten in den USA, in Mexiko und Brasilien.
Auf Pendergast, dem nur ein ultrakurzes Wiedersehen mit seiner Frau vergönnt war, wartet ein weiterer Tiefschlag, der ihn fast umbringt. Ich hatte eigentlich gedacht, dass es kaum noch schlimmer geht, aber die Autoren muten dem armen Kerl einen heftigen Leidensweg zu.
Die Mordserie in New York ist ebenfalls heftig und der Täter mehr als rätselhaft. Dazu die obskuren Botschaften, die er an den Tatorten zurücklässt und bei denen sich Pendergast als Adressat erkennt.
Dr. John Felder versucht immer noch, hinter Constances Geheimnis zu kommen und geht dabei lebensgefährliche Risiken ein.
Außerdem wird die Geschichte von Corrie Swanson weitererzählt, die im letzten Band mit einem fiesen Cliffhanger abbrach. Corrie hat einen wichtigen Beitrag zu Pendergasts Ermittlungen erbracht, hat aber nun ein anderes, ziemlich persönliches, Problem. Corrie ist mir sehr sympathisch, eine coole junge Frau und wer sie unterschätzt, begeht einen mächtigen Fehler.
In der Summe ergibt das Hochspannung, die sich durch das ganze Buch zieht. Für das Verständnis wäre es sinnvoll, wenigstens die zwei Vorgängerbände zu lesen. Wie sehr Pendergast durch seine erlebten Tragödien beeinträchtigt ist und sich verändert hat, realisiert man erst richtig, wenn man auch die ersten Bände kennt. Persönlich fände ich es schön, wenn die Autoren da nicht noch mehr Register ziehen würden und ich ihn mal wieder entspannt und locker erleben könnte. Ich werde es in Kürze herausfinden.
Fazit: Sehr spannend, viel Action, viele Schauplätze. Neben Pendergast und D’Agosta ermittelt auch Corrie Swanson, das gefiel mir sehr.
Leuchtturmwaerterin
aus Bad Emstal
3/5
05.08.2016
Buch (Taschenbuch)
Eine Mischung aus James Bond und Sherlock Holmes auf amerikanischem Boden
Das Buch beginnt voller Hoffnung und guter Laune, doch bereits nach wenigen Seiten beginnt das Schrecken. Man erfährt über die Figuren Helen Pendergast, Dr. Felder und Corrie Swanson jede Menge. Ihre Geschichten laufen parallel und sind jede für sich spannend. Das Buch ist in zwei Teile aufgeteilt. Der erste Teil besteht aus Stundenangaben, der zweite aus Kapiteln. Allerdings machen die Stundenangaben nur bedingt Sinn. Vielleicht sollen sie einfach verdeutlichen, wie zeitnah die Ereignisse geschehen. Eine eher überflüssige Angabe.
Vor allem der Hauptstrang, über den geheimnisvollen "Bund" ist spannend. Allerdings hat das Buch auch seine Längen. Spannung wird oft nur über Hetzjagden aufgebaut, sodass man beim Lesen immer wieder an klassische "James Bond"-Filme erinnert wird. Das ist sehr schade, denn Spannung kann so viel mehr sein. Zwischendrin wirkt Pendergast teilweise wie ein Opium berauschter Sherlock Holmes, was leider auch wieder nur wie abgekupfert wirkt.
Wirklich gut gemacht, sind die immer wieder mal auftauchenden kleinen Anspielungen auf andere Bücher der Autoren. Da macht es wirklich Sinn mal alle in der richtigen Reihenfolge zu lesen.
Fazit:
Die Geschichte wirkt zu konstruiert. Da will man drei parallel und für sich gute Stories miteinander verflechten und schafft es nicht so recht. Teilweise tauchen Personen auf, die dann plötzlich wieder verschwinden, ohne dass gesagt wird warum. Und auch die Spannung lässt zu wünschen übrig. Immer wieder Hetzjagden und ansonsten nur wenig Abwechslung im Spannungsbereich. Schade, ich hatte mir mehr erhofft. Trotzdem für Pendergast-Fans sicher ein nett zu lesendes Buch.
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