Produktbild: Vorsorgender und nachsorgender Hochwasserschutz

Vorsorgender und nachsorgender Hochwasserschutz Ausgewählte Beiträge aus der Fachzeitschrift WasserWirtschaft

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109,99 €

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Beschreibung

Produktdetails

Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.12.2013

Herausgeber

Stephan Heimerl + weitere

Verlag

Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH

Seitenzahl

443

Maße (L/B/H)

24,6/17,3/3 cm

Gewicht

888 g

Auflage

2014

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-658-03739-0

Beschreibung

Rezension

Aus den Rezensionen:

 

“Dieses Buch enthält eine Sammlung von Aufsätzen unterschiedlicher Qualität, die verschiedene Aspekte des Hochwasserschutzes schlaglichtartig beleuchten und ein weit gespanntes Spektrum umfassen ...” (Dr. Ina Nadolny, in: WasserWirtschaft, Jg. 104, Heft 6, 2014)

Portrait

Dr.-Ing.Stephan Heimerl, Chefredakteur der Fachzeitschrift WasserWirtschaft

Dipl.-Ing. Heribert Meyer, Redakteur der Fachzeitschrift WasserWirtschaft

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Einband

Gebundene Ausgabe

Erscheinungsdatum

27.12.2013

Herausgeber

Verlag

Springer Fachmedien Wiesbaden GmbH

Seitenzahl

443

Maße (L/B/H)

24,6/17,3/3 cm

Gewicht

888 g

Auflage

2014

Sprache

Deutsch

ISBN

978-3-658-03739-0

Herstelleradresse

Springer-Verlag GmbH
Tiergartenstr. 17
69121 Heidelberg
DE

Email: [email protected]

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Immer höhere Fluten

S.A.W am 14.08.2018

Bewertungsnummer: 1125623

Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Prof. Dr.-Ing. Stephan Heimerl fasst neue Diskussionsbeiträge zum Thema Hochwasserschutz aus der Fachzeitschrift WasserWirtschaft zusammen. Was mir gefallen hat – Beispiele aus dem Inhalt: Strategien und Effekte In Oberösterreich ergaben die Hochwasserschutzmaßnahmen von 2002 bis 2015 ein zusätzliches BRP von 78 Mill Eur pro Jahr. Es konnten 520 Beschäftigte mehr angestellt werden, über die Erhöhung der Massenkaufkraft ergeben sich positive Effekte. In Hamburg müssen die Schutzbauten immer höhere Anforderungen erfüllen, dies ist jedoch realisierbar. Viele Gebäude sind für den Durchfluss unter dem Gebäude gebaut, Verschlüsse erreicht man durch verschiedene Tore: Hub-, Schiebe-, Dreh-, Klapptor. Im Juni 3013 gab es an der Elbe ein Jahrhunderthochwasser mit historischen Höchstständen. Hochwasserrisikomanagement Hochwasser-Notfallkonzepte auf kommunaler Ebene versorgen die Bürger mit allem Nötigen und haben detaillierte Einsatzkonzepte: Analyse der Hochwassersituation, Umgang mit kritischen Gebäuden, Helfersysteme, Aufgaben vor, während und nach dem Hochwasser. Die Risikoermittlung ergibt sich aus der Analyse der betroffenen Gebäude und der Vulnerabilität betroffener Einwohner. Daraus werden die Schutzmaßnahmen ermittelt. Die Talsperren an der Nordeifel werden an den Klimawandel angepasst. Sie begrenzen derzeit den Wasserabfluss von 300m3/s auf 60 m3/s. In Zukunft ist eine Verschiebung der Niederschläge in das Winterhalbjahr zu erwarten. Für das Hochwasserrisiko werden verschiedene Szenarien durchgerechnet (hohe, mittlere, niedrige Überflutungswahrscheinlichkeit) Die demographische Entwicklung führt in den Städten zur Verdichtung der Räume am Wasser und damit zu erhöhtem Risiko. An der unteren Salzach in Österreich soll eine Renaturierung die Retention erhöhen Fazit: Das Buch stellt die verschiedenen Projekte für deutsche und österreichische Bundesländer und verschiedene Flusssysteme vor. Darin zeigt sich, dass der Hochwasserschutz bedingt durch den Klimawandel in Zukunft mehr Aufwand und Kosten verursachen wird. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „2100. Die neue Welt. So retten wir die Zukunft.“

Immer höhere Fluten

S.A.W am 14.08.2018
Bewertungsnummer: 1125623
Bewertet: Buch (Gebundene Ausgabe)

Prof. Dr.-Ing. Stephan Heimerl fasst neue Diskussionsbeiträge zum Thema Hochwasserschutz aus der Fachzeitschrift WasserWirtschaft zusammen. Was mir gefallen hat – Beispiele aus dem Inhalt: Strategien und Effekte In Oberösterreich ergaben die Hochwasserschutzmaßnahmen von 2002 bis 2015 ein zusätzliches BRP von 78 Mill Eur pro Jahr. Es konnten 520 Beschäftigte mehr angestellt werden, über die Erhöhung der Massenkaufkraft ergeben sich positive Effekte. In Hamburg müssen die Schutzbauten immer höhere Anforderungen erfüllen, dies ist jedoch realisierbar. Viele Gebäude sind für den Durchfluss unter dem Gebäude gebaut, Verschlüsse erreicht man durch verschiedene Tore: Hub-, Schiebe-, Dreh-, Klapptor. Im Juni 3013 gab es an der Elbe ein Jahrhunderthochwasser mit historischen Höchstständen. Hochwasserrisikomanagement Hochwasser-Notfallkonzepte auf kommunaler Ebene versorgen die Bürger mit allem Nötigen und haben detaillierte Einsatzkonzepte: Analyse der Hochwassersituation, Umgang mit kritischen Gebäuden, Helfersysteme, Aufgaben vor, während und nach dem Hochwasser. Die Risikoermittlung ergibt sich aus der Analyse der betroffenen Gebäude und der Vulnerabilität betroffener Einwohner. Daraus werden die Schutzmaßnahmen ermittelt. Die Talsperren an der Nordeifel werden an den Klimawandel angepasst. Sie begrenzen derzeit den Wasserabfluss von 300m3/s auf 60 m3/s. In Zukunft ist eine Verschiebung der Niederschläge in das Winterhalbjahr zu erwarten. Für das Hochwasserrisiko werden verschiedene Szenarien durchgerechnet (hohe, mittlere, niedrige Überflutungswahrscheinlichkeit) Die demographische Entwicklung führt in den Städten zur Verdichtung der Räume am Wasser und damit zu erhöhtem Risiko. An der unteren Salzach in Österreich soll eine Renaturierung die Retention erhöhen Fazit: Das Buch stellt die verschiedenen Projekte für deutsche und österreichische Bundesländer und verschiedene Flusssysteme vor. Darin zeigt sich, dass der Hochwasserschutz bedingt durch den Klimawandel in Zukunft mehr Aufwand und Kosten verursachen wird. Dr. Rüdiger Opelt, Autor von „2100. Die neue Welt. So retten wir die Zukunft.“

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