Endokrine Ophthalmopathie Experimentelle und klinische Befunde zur Pathogenese, Diagnose und Therapie
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
20.11.2013
Abbildungen
VIII, mit 3 Abbildungen, schwarz-weiss Illustrationen
Verlag
Springer BerlinSeitenzahl
108
Maße (L/B/H)
23,5/15,5/0,7 cm
Gewicht
197 g
Auflage
Softcover reprint of the original 1st ed. 1967
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-662-21875-4
Man darf es als ein Ergebnis der durch die Methoden des Laboratorium vertieften klinischen Forschung bezeichnen, daß die eine Hyperthyreose be gleitenden Augenerscheinungen keineswegs obligatorisch sind und daß diese "endokrine Ophthalmopathie" häufig auch außerhalb des Bereichs der Hyper thyreose, d. h. bei euthyreoten Patienten beobachtet wird. Mit dieser hyper thyreoten und euthyreoten endokrinen Ophthalmopathie, einem ernsten, oft progredienten Leiden, hat sich der Verfasser seit vielen Jahren klinisch und experimentell befaßt. Schon seit längerer Zeit war klar, daß der Hypo physenvorderlappen bei der Genese eine Rolle spielen müsse, da Augen symptome niemals angetroffen werden, wenn die Hyperthyreose ohne Beteiligung der Hypophyse entsteht, z. B. beim toxischen Adenom und bei der Hyperthyreosis factitia. Der experimentelle Nachweis des im Serum vor handenen Exophthalmus produzierenden Faktors und weitere Kriterien ermöglichen es, die endokrine Ophthalmopathie von ähnlichen, nicht endo krin bedingten ophthalmologischen Krankheitsprozessen abzugrenzen. Ein weiteres Anliegen des Verfassers war es, den erwähnten humoralen Faktor vom Thyreotropin und dem "Long-Acting Thyroid Stimulator" abzutrennen. Gleichzeitig stellen die Untersuchungen einen Beitrag zur Erkenntnis der Pathogenese der Hyperthyreose dar und zeigen die therapeutischen Möglich keiten für die endokrine Ophthalmopathie auf. Die vorliegende Monographie, die aus der Habilitationsarbeit des Ver fassers hervorgegangen ist, versucht, die für die Klinik so überaus wichtige Verbindung zwischen Tierexperiment und klinischer Beobachtung herzustel len. Das große Krankengut der Klinik und des Schilddrüsenambulatoriums, das vom Verfasser selbst untersucht wurde, konnte dieser Arbeit nutzbar gemacht werden. Bei den tierexperimentellen Untersuchungen kam dem Verfasser seine frühere pharmakologische Tätigkeit zugute.
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