Die Osterweiterung der Europäischen Union als Problem der Wirtschafts- und Sicherheitspolitik
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
19.07.1997
Verlag
Diplom.deSeitenzahl
149 (Printausgabe)
Dateigröße
8395 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783832401511
Im Zentrum der Untersuchung steht die Frage wie die EU als Institution und ihre einzelnen Mitglieder als Akteure internationaler Politik auf den Zerfall des Ostblocks reagiert, und welche politischen und ökonomischen Strategien sie danach gegenüber den MOEL und den anderen Staaten Osteuropas entwickelt haben. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es, die Frage nach den Perspektiven einer Osterweiterung der Europäischen Union umfassend zu beantworten.
Die Untersuchung basiert auf einem historisch-genetischen Ansatz, d.h. auf der Entwicklung in Europa unmittelbar vor und nach dem Ende der kommunistischen Systeme. Den methodischen Untersuchungsrahmen bildet eine empirische Sekundäranalyse, deren Grundlage aktuelle wissenschaftliche Forschungsergebnisse sind.
Gang der Untersuchung:
Im ersten Schritt wird in Kapitel 2 die historische Entwicklung der Beziehungen zwischen Westeuropa und Osteuropa in den achtziger und neunziger Jahren betrachtet. Im Mittelpunkt sollen aber die Annäherungsschritte nach dem Fall des ,Eisernen Vorhangs" stehen. Danach werden die Positionen der am Integrationsprozeß beteiligten Akteure näher untersucht. Sowohl die Strategien westeuropäischer Akteure, insbesondere Großbritanniens, Frankreichs und Deutschlands, als auch die Integrationsvorstellungen der mittelosteuropäischen Länder, vor allem der vier Viségrad-Staaten, werden berücksichtigt. Die Betrachtung der institutionellen EU-Subakteure (Kommission, Ministerrat, Europäisches Parlament u.a.) steht dabei gegenüber den Positionen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten im Hintergrund. Speziell das Beispiel der Osterweiterung verdeutlicht das Ungleichgewicht zwischen staatlicher Interessenvertretung und Gemeinschaftshandeln in der Union. Desweiteren werden denkbare Beitrittsmodelle, eng verbunden mit den gegenwärtigen Reformdiskussionen innerhalb der Europäischen Union, diskutiert
Kapitel 3 und Kapitel 4 befassen sich mit policy-orientierten Analysen der beiden wichtigsten Integrationsfelder Wirtschaft und Sicherheit. Dabei kommt im Bereich der ökonomischen Betrachtung dem sensiblen Agrarsektor eine zentrale Bedeutung zu. Die Funktion regionaler Wirtschaftskooperation in Osteuropa, deren Institutionalisierung bisher noch keine entscheidenden Fortschritte gemacht hat, soll ebenfalls angesprochen werden. Am Anfang der Analyse steht eine Übersicht über den Transformationsprozeß der osteuropäischen Ökonomien nach 1989. Die Osterweiterung der EU als [...]
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