Komik und Groteske bei Franz Kafka am Beispiel 'Der Proceß'
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
16.05.2011
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
145 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640915163
für einen durchaus schwermütigen Menschen zu halten ... Mit seiner Person wie mit seinem Werk pflegt man Begriffe wie Angst, Ausweglosigkeit, Tragik und Verzweiflung zu verbinden." (Gisbert Kranz, S. 1) Dieses Zitat verdeutlicht sehr nachdrücklich und konkret, warum sich ein klischeehaftes Kafkabild etablieren und bis auf den heutigen Tag erhalten konnte.Natürlich kann es nicht darum gehen, ein vorhandenes Kafkabild durch ein anderes zu
ersetzen, das einen nunmehr heiteren, gelösten und humorvollen Kafka zeigt und seine düsteren Seiten in den Hintergrund verbannt. Darauf weist Joachim Pfeiffer in seinem Aufsatz "Kafka lacht", Seite 12, besonders hin. Aber es gibt offenbar verschiedene Möglichkeiten, Kafkas Texte zu lesen, und, je nach der gewählten Lesart, wird man sich auf bestimmte Schwerpunkte und Aspekte konzentrieren und andere dafür beiseite oder außer Acht lassen, sich zumindest nicht eingehender mit ihnen beschäftigen. Heinz Hillmann (Seite
371) spricht diesen Gedanken ganz unverblümt an, wenn er die Frage stellt, was es bedeute, "Kafka tragisch zu lesen" bzw. "Kafka komisch zu lesen".
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