Die Ernährung Physiologie · Pathologie · Therapie
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Sprache:Deutsch
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Beschreibung
Produktdetails
Einband
Taschenbuch
Erscheinungsdatum
01.01.1952
Herausgeber
Konrad Lang + weitereVerlag
Springer BerlinSeitenzahl
624
Maße (L/B/H)
24,4/17/3,4 cm
Gewicht
1109 g
Auflage
Softcover reprint of the original 1st ed. 1952
Sprache
Deutsch
ISBN
978-3-540-01627-4
Expel'imentelle Fol'schung und klinische Beobachtung el'weisen in immer steigendem AusmaBe die Bedeutung der Ernahrung fUr die Gesundheit und fiir die Leistungsfahigkeit des Menschen. Die Wissenschaft von der Ernahrung hat sich durch die Erfahrungen der neueren Zeit dank der Zusammenarbeit vieler Disziplinen stark ausgeweitet. Eine groBe Zahl neuer, wesentlicher Nahrungs faktoren wurde aufgefunden. Ais eines der wichtigsten Ergebnisse der Forschung ist zu werten, daB die einzelnen Nahrungsfaktoren nicht beziehungslos neben einander stehen, sondern daB sie in vielfacher Hinsicht stoffwechselmaBig und funktionell miteinander verkniipft sind. Es geniigt daher nicht, daB der Mensch eine bestimmte Mindestmenge aller unentbehrlichen Nahrungsfaktoren (Mineral stoffe, Spurenelemente, essentielle Fettsauren, essentielle Aminosauren, Vitamine) aufnimmt. Vielmehr ist es wichtig, daB er diese Nahrungsfaktoren in bestimmten, ausbalancierten Mengenverhaltnissen erhalt. Durch Zubereitung, Konservierung und technische Verarbeitung werden chemische und physikalische Veranderungen in den Strukturen del' Nahrungsmittel erzeugt. Durch den Zusatz fehlender Stoffe laBt sich der Nahrwert von Nahrungsmitteln erhohen. Die Zuganglichkeit synthetischer Vitamine in praktisch unbegrenzten Mengen hat gezeigt, daB diese Stoffe nicht nur unentbehrliche Nahrungsfaktoren sind, sondern daB sie dariiber hinaus auch pharmakologische Wirkungen entfalten konnen. Die Vertiefung der theoretischen Kenntnisse blieb nicht ohne Auswirkung auf die Klinik. Eingehende Beobachtungen haben gezeigt, daB Ernahrungsschaden kleineren AusmaBes auch in normalen Zeiten viel haufiger vorkommen, als man friiher angenommen hatte. Stoffwechsel und andere Funktionen des Organismus lassen sich in einem erheblichen Umfange alimentar beeinflussen. Daher ist es verstandlich, wenn sich die Diatetik einen immer groBeren Raum in der Therapie erobert.
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