Produktbild: The House of Special Purpose

The House of Special Purpose

1

8,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Format

ePUB

Kopierschutz

Ja

Family Sharing

Nein

Text-to-Speech

Ja

Erscheinungsdatum

07.05.2009

Verlag

Transworld

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

1387 KB

Sprache

Englisch

EAN

9781409081982

Beschreibung

Rezension

"Boyne writes with consumnate ease, and is particularly good at drawing the indecently rich world of the pre-revolutionary Romanovs"

Produktdetails

Format

ePUB

eBooks im ePUB-Format erlauben eine dynamische Anpassung des Inhalts an die jeweilige Display-Größe des Lesegeräts. Das Format eignet sich daher besonders für das Lesen auf mobilen Geräten, wie z.B. Ihrem tolino, Tablets oder Smartphones.

Kopierschutz

Ja

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Family Sharing

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Text-to-Speech

Ja

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • navigierbares Inhaltsverzeichnis
  • alle Texte können angepasst werden
  • logische Lesereihenfolge eingehalten
  • hoher Kontrast zwischen Text und Hintergrund
  • keine Vorlesefunktionen des Lesesystems deaktiviert

Erscheinungsdatum

07.05.2009

Verlag

Transworld

Seitenzahl

496 (Printausgabe)

Dateigröße

1387 KB

Sprache

Englisch

EAN

9781409081982

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  • Karo adores... [http://karoadores.blogspot.com]

    aus Berlin

    5/5

    26.03.2012

    Buch (Taschenbuch)

    Georgy Daniilowich Jachmenev…

    Georgy Daniilowich Jachmenev wächst im Russland des beginnenden 20. Jahrhunderts auf. Das Land ist geprägt von Armut und Entbehrungen, besonders die kleinen Leute in den Provinzen und Dörfern haben darunter zu leiden. Zu diesen gehört auch Georgy, bis er eines Tages den durchreisenden Cousin des Zars vor einem Attentat rettet. Dieser empfindet seine Tat als heldenhaft, weshalb er ihn mit nach St. Petersburg zum Zar Nikolaus II. nimmt, wo Georgy Mitglied der Leibgarde des Zarewitsch Alexei werden soll. Georgys Leben ändert sich nun von Grund auf, Reichtum, Überfluss und Bequemlichkeiten halten Einzug. Zudem verliebt er sich in die Großfürstin Anastasia, die Tochter des letzten Zaren von Russland, deren Leben noch bis heute eine Legende darstellt. Doch das Leben am Zarenhof bleibt nicht immer so friedvoll, denn in Russland herrschen Krieg und Revolution, welche auch das Leben der Zarenfamilie vollkommen verändern sollen... Ich liebe historische Romane ja schon lange, aber bisher hatte ich mich fast immer auf das Mittelalter beschränkt, die Neuzeit war nicht so meins. Doch irgendwie hat dieser Roman einen unwiderstehlichen Reiz auf mich aufgeübt, denn in meiner Vorstellung hat das Zarentum in Russland etwas sehr Geheimnisvolles und Romantisches. Die Geschichte Russlands ist ein Teil der Geschichte, der eher selten in historischen Romanen behandelt wird, doch John Boyne ist es hier wunderbar gelungen, einerseits den Zauber der Romanov-Ära aufleben zu lassen, andererseits aber auch die Schattenseite dieser Zeit darzustellen. Hierbei hat Boyne einen sehr ungewöhnlichen Erzählstil: Er fängt an, indem er seinen Protagonisten Georgy in hohem Alter erzählen lässt, wie er sich zurück erinnert an die Zeit in Russland, aber auch, was gerade in seinem Leben passiert, dann folgt ein Kapitel, dass sozusagen den Anfang der Geschichte erzählt, nämlich wie es dazu kommt, dass Georgy als junger Mann in den Winterpalast in St. Petersburg kommt. Dann wieder folgt ein Kapitel, was vom älteren Georgy erzählt, was jedoch einige Jahre vor dem ersten Kapitel spielt, dann wieder ein Kapitel, was erzählt, wie es ihm im Palast weiter erging (also ein Erzählstrang erzählt die Geschichte sozusagen vom Ende an rückwärts, und der andere Erzählstrang fängt vom Anfang an und wird vorwärts erzählt). So geht es immer abwechselnd weiter, d.h. die Kapitel nähern sich von der erzählten Zeit her immer mehr an, bis beide Erzählstränge bei der gleichen Zeit angekommen sind, was dann auch den Höhepunkt der Geschichte symbolisiert. So etwas habe ich noch nie gelesen, und auch, wenn es zwischendurch leicht verwirrend war, empfand ich diese Erzählform doch als sehr besonders. Zudem hat der Leser so die Möglichkeit, über die Wirren des kriegsgebeutelten Europas zu lesen, und nicht nur über die Epoche der Zaren in Russland. Boyne zeigt sich in seinem Roman durchaus kritisch gegenüber dem Zarentum, dennoch schafft er es, uns die Zarenfamilie mit all seinen Mitgliedern so nahe zu bringen, dass wir mit ihnen leiden, lachen und träumen; dabei wird man natürlich besonders warm mit Anastasia. Diese Prinzessin (gut, sie war Großfürstin, aber das ist ja auch nix anderes... ^^) ist eine Legende in sich, denn lange Zeit war ihre Existenz unklar, und John Boyne erzählt hier seine ganz eigene Geschichte über Anastasia, in der Georgy eine große Rolle spielt. Mehr möchte ich hier eigentlich gar nicht verraten, nur, dass ich auch nach der Lektüre des Buches nochmal recherchieren musste, was nun tatsächlich mit der Großfürstin passiert ist. Ich muss sagen: Mir gefällt Boynes Geschichte besser als die mutmaßliche Realität. Der Autor nimmt uns in The House of Special Purpose mit auf eine spannende Reise durch das Russland der ausgehenden Romanov-Ära. Mit einem noch nie dagewesenen Erzählstil schildert er das Auf und Ab dieser Zeit mit zwei liebenswerten Charakteren, deren Geschichte den Leser berührt. Eine große Leseempfehlung!

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