Judith Butlers "Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschen" unter Einbeziehung früherer Werke
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
25.09.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
604 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656504566
Im Jahre 1991 erschien ihr erstes deutschsprachiges Buch "Das Unbehagen der Geschlechter" und sorgte sowohl für Unruhe in der Frauen- und Geschlechterforschung als auch in der politischen Philosophie sowie bei der weiblichen Leserschaft. In diesem Buch stellte Butler die These auf, dass die Geschlechtsidentität das Produkt sprachlicher, sozialer und kultureller Konstituierung sei und somit nichts durch die Natur Gegebenes.
Im Jahre 1997 erschien ihr Werk "Körper von Gewicht", worin sie ihre Ansätze vertieft und die Differenzierung von sozialem und biologischem Geschlecht, beziehungsweise "gender" und "sex", vornimmt und es ebenfalls als kulturell konstituiert deklariert.
Sowohl die zwei vorgenannten Werke als auch das Buch "Hass spricht. Zur Politik des Pervormativen", welches 1998 veröffentlich wurde, ließen scheinbar feststehende Genres wie Körper, Kultur und Natur ins Wanken geraten. Ebenso die zuvor unbestrittene Kategorisierung von Weiblichkeit und Männlichkeit wurde von Butler streitig gemacht. In ihrem Werk "Körper von Gewicht" wirft sie die Frage nach den subtilen Machtmechanismen auf, die die Grundlage vorgenannter Kategorien bilden.
Butler wurde nach Veröffentlichung ihres ersten Werkes im Jahre 1991 mehrfach rezipiert, unter anderem aber auch fehl interpretiert, was die Diskussionen über die Begriffe wie "gender", "sex", "Geschlechtsidentität" und "Konstruktion" zur Folge hatten.
Im Hauptteil meiner Referatsverschriftlichung werde ich näher auf ihre Essay-Sammlung "Die Macht der Geschlechternormen und die Grenzen des Menschlichen" eingehen. Für das bessere Verständnis werde ich darüber hinaus in meiner Arbeit ihre
Geschlechtertheorie kurz erläutern und wichtige Begrifflichkeiten wie "Subjekt", "Performativität", "Konstruktion", "Geschlechtsidentität" "Intelligiblität", "Subversion" und "Handlungsmacht" mittels ausgesuchter Textpassagen darlegen und klären.
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