Das Verhältnis von Großstadt und Individuum im Großstadtroman der 1920er Jahre "Berlin Alexanderplatz" und "Manhattan Transfer" im Vergleich
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.09.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
28 (Printausgabe)
Dateigröße
554 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656498629
Durch die schlagartige Verstädterung zu Beginn des 20. Jahrhunderts seien die Menschen zunehmend mit den permanent auf sie einströmenden Eindrücken überfordert gewesen. Folglich mussten sie neue Erfahrungs- und Wahrnehmungsstrukturen entwickeln, um mit der Reizüberflutung der Moderne umzugehen. Diese bewusstseinsverändernde Wirkung der Großstadt, die erstmals Georg Simmel in seinem Aufsatz "Die Großstädte und das Geistesleben" (1903) thematisiert, ist seit jeher mit einer negativen Konnotation behaftet. Von Überforderung des Individuums, unbarmherziger Sachlichkeit und gar "Vergewaltigungen der Großstadt" ist bei bei Simmel Rede. Doch auch heute noch wird in der germanistischen Sekundärliteratur die moderne Großstadt mit Orientierungslosigkeit, Oberflächlichkeit und Überforderung gleichgesetzt.
Doch ist es tatsächlich dieses Verhältnis zwischen Großstadt und Individuum, das die Großstadtromane der 1920er Jahre vermitteln? Anhand von "Berlin Alexanderplatz" und "Manhattan Transfer" unterzieht die Arbeit das vermeintlich feindliche Bild der Stadt im Großstadtroman der 1920er einer neuerlichen Prüfung.
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