Der Trickster - Kulturwissenschaftliche Analyse einer Mythengestalt im Hinblick auf ihre Praktiken des Sekundären
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.03.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
17 (Printausgabe)
Dateigröße
116 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640571543
täuschen, lügen und sich merkwürdig verhalten. Ihr zweifelhaftes Gebaren macht einen besonderen Reiz aus, dem sich auch die Wissenschaft nicht verschließen mag. Ein besonderer Typus soll in dieser Arbeit vorgestellt werden: Der Trickster. Der Term
bezeichnet eine meist männliche Mythengestalt, die mit übernatürlichen oder göttlichen Fähigkeiten ausgestattet, den Menschen durch List gleichzeitig Kummer als auch Wohl beschert. Versucht man eine Definition in dieser Kürze, ergeben sich Schwierigkeiten, da sich die Figur nicht in wenigen Sätzen beschreiben lässt. Genauere Erläuterungen und Definitionen folgen daher im Laufe der Arbeit. Bereits am Anfang der Recherche ergibt sich ein erstes grundlegendes Problem. Forscher
wie der Psychologe Carl Gustav Jung sprechen zwar von "dem" Trickster als universellem Archetyp, der in jedem von uns und in den meisten Glaubenssystemen steckt. Doch demgegenüber sprechen sich einige Anthropologen für die Eliminierung
des Wortes "Trickster" aus, da es ein globales Auftreten dieser Figur impliziert. Sie sind der Meinung, man könne sich bei der Untersuchung dieser Figur jeweils nur auf die Geschichten
eines Stammes oder einer Gruppe fokussieren, da der Trickster eine zu komplexe und vielschichtige Figur sei. Hynes und Doty stellen sich in ihrem Werk "Mythical Trickster Figures" zwischen diese beiden Extrempositionen, um zu versuchen "(...) to tack back and forth from the particularities of specific tricksters within their respective belief systems, on the one hand, and the meaningful interconnection between particulars and elucidating generalizations, on the other hand." Dieser Position schließe ich mich in meiner Arbeit an, da so ein Verständnis der speziellen und generellen Charakteristiken des Tricksters möglich
wird.
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