Sport und Bewegung als mögliche Einflussfaktoren auf das Biologische Alter
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Sprache:Deutsch
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.06.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
81 (Printausgabe)
Dateigröße
4028 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638390569
möchte alt sein. Die durchschnittliche Lebenserwartung in den Industrieländern ist im vergangenen
Jahrhundert deutlich gestiegen. Einige sehen darin Probleme für zukünftige Generationen etwa
durch die Überalterung der Gesellschaft und damit verbundene Finanzierungsprobleme des
Pensionssystems. Andere sehen darin die Chance, nach der Pensionierung einen weiteren
Lebensabschnitt verbringen zu können.
Der Wunsch der meisten Menschen ist es natürlich, diese Phase so selbständig und aktiv wie
möglich verbringen zu können. Dem gegenüber steht jedoch der Alterungsprozess, der mit dem
Lauf der Zeit einschränkend wirkt.
In dieser Arbeit soll das sogenannte Biologische Alter beschrieben werden. Dabei handelt es sich
um ein Konzept, das versucht das Alter eines Menschen nicht einfach über den Ablauf der Zeit zu
definieren, sondern über seinen physiologischen, psychologischen und sozialen Zustand. Nach der
Definition der wichtigsten Begriffe und einer kurzen Einführung in den Ablauf des
Alterungsprozesses sollen Methoden zur Feststellung des Biologischen Alters dargestellt werden.
Damit verbunden ist natürlich auch die Frage nach den Parametern des Biologischen Alters.
Im Hauptteil der Arbeit soll untersucht werden, ob Sport und Bewegung als Einflussfaktoren des
Biologischen Alters in Betracht kommen. Zahlreiche Schlagzeilen in den Medien und
populärwissenschaftliche Literatur ("Forever Young") scheinen ja Fitness bis ins hohe Alter und
eine steigende Lebenserwartung durch Bewegung zu suggerieren. Um diese Vermutung
wissenschaftlich zu untermauern wird einerseits die aktuelle Literatur gesichtet, andererseits eine
empirische Untersuchung durchgeführt. Zahlreiche aktuelle Studien belegen, dass der Anteil älterer Menschen an der Bevölkerung weltweit
immer größer wird. So betrug beispielsweise der Anteil der über 65jährigen im Jahre 1871 in
Deutschland 4,6%. 1980 betrug dieser Anteil 15,5%, für das Jahr 2030 wird ein Anteil von 29,2%
erwartet (MEUSEL, 1996).
Was die durchschnittliche Lebenserwartung betrifft, so ist ebenfalls eine deutliche Steigerung zu
verzeichnen: Betrug diese in Deutschland 1949/51 für einen neugeborenen Buben 64,6 Jahre, so
lag sie 1991/93 bei 73,1 Jahren. Gleichzeitig blieb aber die sogenannte "fernere" Lebenserwartung für 60jährige mit 16,2 Jahren 1949/51 und 18,1 Jahren 1991/93 nahezu unverändert. (OSWALD,
2000). [...]
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