Loslösungsprozesse bei Menschen mit einer geistigen Behinderung
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
15.04.2003
Verlag
GRINSeitenzahl
34 (Printausgabe)
Dateigröße
1984 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638184779
Erwachsenenalter bei Menschen, die als geistig behindert gelten, beschäftigen.
Ablöseprozesse, die sich bei Menschen mit geistiger Behinderung vollziehen, weisen viele
Parallelen zu denen auf, die Menschen ohne geistige Behinderung durchleben. Deshalb wird
im ersten Teil der Hausarbeit die Vorstellung der Ablöseprozesse bei Menschen ohne geistige
Behinderung vorangehen, ehe im 2. Teil auf das eigentliche Thema eingegangen wird. Als ein
kleines Kapitel stelle ich auch Bewältigungsstrategien vor, die Jugendliche ohne geistige
Behinderung aufweisen.
Ich stelle Ablöseprozesse aus verschiedenen Sichten vor, z.B. aus der Sicht der
Psychoanalyse. Ich möchte ebenfalls Prozesse darstellen, die bei den Eltern entstehen. Im
Kapitel, welches sich mit Prozessen bei geistig behinderten Menschen beschäftigt, gehe ich
auf äußere und innere Bedingungen der Ablösung ein. In einem kleinen Kapitel wir auch ein
Beispiel für eine Ablösekrise beschrieben.
Im 3. Teil meiner Hausarbeit möchte ich an einem praktischen Beispiel zeigen, wie ich als
Lehrer meine Schüler auf den Ablösungsprozess vorbereiten kann. Vorgestellt wird ein
23jähriger junger Mann mit Down-Syndrom, der sich im Ablöseprozess befindet. Mein
Vorhaben ist es mittels einer Tafel Zukunftsvorstellungen des jungen Mannes zu erarbeiten.
Diese Tafel soll ihm ermöglichen, sich über seine Wünsche und Träume bewusst zu werden.
Durch dieses Projekt möchte ich ihm seine Möglichkeiten zeigen und über seine jetzigen
Vorstellungen sprechen, die manchmal realitätsfern sind.
Aufgrund meiner Wahl des Studienganges möchte ich auch meine Rolle als zukünftiger
Sonderpädagoge beleuchten und meine Vorstellung in der Arbeit mit geistig behinderten
Menschen präzisieren. Dazu stelle ich eine allgemeine Philosophie des
Selbstbestimmungslehrplanes von Pam GUNTON vor, die diesen im Rahmen ihrer Arbeit für
einen Kurs an der Cambridge University Institute of Education schrieb.
Arbeit zwischen geistig behinderten Menschen, der jeweiligen Einrichtung und dem
Elternhaus ist von großer Bedeutung, denn nur auf diese Weise kann Unterstützung und
Vorbereitung erfolgreich angestrebt werden. Gemeinsame vorbereitende Gespräche,
Rollenspiele, Vorstellungen und gemeinsames Abwägen der Ziele, die Gelegenheit zur
Auswahl und Entscheidungen können einen adäquaten Weg für den Menschen mit geistiger
Behinderung und eine konfliktfreie Ablösung für beide Seiten (Eltern-Kind) ermöglichen.
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