Roman Ingarden und seine Kritiker
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
25.10.2002
Verlag
GRINSeitenzahl
35 (Printausgabe)
Dateigröße
902 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638149723
Wie fast alle originellen Entwürfe ist auch Ingardens Literaturmodell in entscheidenden Punkten kritisiert worden (u.a. von Käte Hamburger, Detlef Leistner, Stefan Morawski, Hans Joachim Pieper und René Wellek, von der marxistischen Literaturkritik ebenso wie von der sprachanalytischen Schule). Von den Angriffen kann man viel über Wesen und Wirkungsweise von Literatur lernen. Sie stehen in Zusammenhang mit Ingardens "Anti-Psychologismus", seiner Unterscheidungsweise von Kunstgegenstand und ästhetischem Gegenstand, seiner Behandlung des Wertproblems von Kunst (besonders seiner relativ konservativen Auffassung von der Objektivität ästhetischer Werte, die zu seiner Theorie der ästhetischen Erfahrung in Widerspruch steht), seiner Beschreibung einer tragenden "Schicht der Wertlaute" und noch mehr einer "Schicht der schematisierten Ansichten" im Sprachkunstwerk, seinem Schichtenbegriff überhaupt sowie seiner gelegentlichen Ungenauigkeit in der Anwendung seiner Terminologie.
(Zuerst als Vortrag vor dem Jap. Germanistenverband, Hokkaido Daigaku, 21.9.1995)
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