Die Krise der Gewerkschaften in der postindustriellen Gesellschaft
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
22.02.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
1195 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656138051
Die These der vorliegenden Argumentation ist die, dass die Gewerkschaften als sozialer Akteur die gravierende Dynamisierung und strukturelle Wandlung der globalisierten Gesellschaft nicht mitvollzogen haben, bzw. dies nicht konnten. Daraus ergeben sich eine Reihe Schwierigkeiten für die Gewerkschaften im Hinblick auf die industriellen Beziehungen. Aus diesen Schwierigkeiten folgt, dass die Gewerkschaften in einer (Legitimations-)Krise stecken.
Zunächst ist einmal zu klären, auf welchen Kernelementen die gewerkschaftliche Tätigkeit beruht. Hier möchte ich mich mit vier Punkten beschäftigen, nämlich dem Verhältnis zwischen Arbeit und Kapital und der Repräsentation der Arbeitnehmer durch die Gewerkschaften.
Desweiteren möchte ich mir das Normalarbeitsverhältnis als eine wichtige Errungenschaft und Element der Gewerkschaften, sowie dessen Erosion ab den 1980er Jahren anschauen. Was ist unter dem Begriff des Normalarbeitsverhältnisses zu verstehen, welcher im Grunde durch die gewerkschaftliche Tätigkeit geprägt wurde? Dieser Begriff versucht den Zustand des Arbeitsverhältnisses und der industriellen Beziehungen zu beschreiben, wie sie sich in der Mitte des 20. Jhd. dargestellt haben. Da dieser Zustand im 21. Jhd. allerdings ein anderer ist, ist auch der Begriff des Normalarbeitsverhältnisses nicht mehr treffend. Wir finden in der Wissensgesellschaft Arbeitsformen, die nicht mehr mit diesem Begriff fassbar sind, da sie eben nicht mehr "normal" sind. Also geht es im zweiten Schritt um die Erosion des Normalarbeitsverhältnisses.
Daran anschließend gilt es zu untersuchen, welche Lösungswege für die Krise der Gewerkschaften zu sehen sind. Wird die strukturelle Anpassungslücke zwischen globalisierter Wirtschaft und gewerkschaftlicher Interessenvertretung überbrückt werden können oder müssen die Gewerkschaften ihren Selbstanspruch hinterfragen oder vielleicht sogar aufgeben? An dieser Stelle ist besonders das Konzept "Auto-5000" des Volkswagen-Konzerns, als Innovationsversuch, interessant.
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