Der Umgang der russischen Medien mit Korruption als Problem
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
09.10.2005
Verlag
GRINSeitenzahl
23 (Printausgabe)
Dateigröße
273 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638425063
Diese Arbeit soll den Umgang der russischen Medien mit dem Thema Korruption an einem konkreten Beispiel untersuchen. Als Beispiel soll dabei der von Präsident Wladimir Putin im Jahre 2003 gegründete Rat zur Korruptionsbekämpfung dienen. Anhand von vier ausgewählten Zeitungen (Prawda, Iswestija, Rossijskaja gaseta, Kommersant) soll jeder Artikel, der im Zeitraum zwischen dem 23. November 2003 (Gründung des Rats) und 01. April 2005 (Ende der Untersuchung) erschienen ist und den besagten Rat erwähnt, inhaltlich analysiert werden. Anhand dieses Beispiels soll die Frage beantwortet werden, ob hinterfragender, sich gegen Korruption richtender Journalismus in Russland möglich ist und auf welche Weise und von welchen Medien er geübt wird. Plakativ gesagt: Gibt es Zeitungen in Russland, die nicht korrupt genug sind, um die Korruption in Russland zu kritisieren?
Dabei soll der erste Teil als Grundlage für die Untersuchung dienen. Einerseits wird hier das Gesetz zum Rat zur Korruptionsbekämpfung samt seinen Zielsetzungen und der Gründungsgeschichte analysiert. Auf der anderen Seite soll geklärt werden, welche Zeitungen untersucht werden und was die Gründe für die Auswahl dieser Medien waren. Gleichzeitig wird hier auch der russische Medienmarkt und die Schwierigkeiten, die ihn im Zusammenhang mit der eingeschränkten Pressefreiheit bestimmen, beschrieben. Der dritte Teil widmet sich dann der inhaltlichen Analyse der ausgewerteten Zeitungen. Dabei soll nicht nur der Inhalt, sondern auch die Form der Darstellung (Kommentar, Nachricht, Reportage etc.) des Rats zur Korruptionsbekämpfung in die Analyse einbezogen werden. Der dritte Teil schließlich stellt einen Vergleich dar: Hier sollen die Ergebnisse der Inhaltsanalyse mit Bezug auf die im ersten Teil gewonnen Erkenntnisse über Besitzstruktur und Hintergrund der jeweiligen Zeitungen eingeordnet und auf ihre Kritikfähigkeit hin überprüft werden.
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