Die Staatstheorien des Niccolò Machiavelli in seinen Werken "Il Principe" und "Discorsi" Seine Einschätzungen im historischen Kontext
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Sprache:Deutsch
15,99 €
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
19.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
25 (Printausgabe)
Dateigröße
456 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638026079
Wie Machiavelli neben diesem seinem negativen Menschenbild doch auch als Diener der Republik und wegbereitender politischer Denker unter positiveren Gesichtspunkten verstanden werden kann, zeigt erst die umfassende Lektüre seiner zweiten politischen Schrift, den "Discorsi" (1521). Die Vorzüge der Republik herausstellend, erscheint Machiavelli hier in einem menschlicheren Licht.
Wichtig für das Verständnis der Gegensätzlichkeit in Machiavellis Ausführungen und Anschauungen sind dabei die historischen Vorkommnisse im Italien des 15./16. Jahrhunderts. Seine eigene Gesinnung unberücksichtigt, reagiert Machiavelli mit seinen Schriften auf die Umbrüche im Land. Als Betroffener und leidenschaftlicher Politiker dieser Zeit und aufgrund seiner Sorge um die Zukunft Florenz' und Italiens resultieren seine politischen Theorien aus praktischem Anlass und sind nicht, wie bei den meisten Philosophen, rein normatives Gedankengut.
"Die verschiedenen Facetten eines solchen Charakters fügen sich nur zusammen, wenn man die Bedingungen seines alltäglichen Lebens zu verstehen versucht" , hebt Friederike Hausmann in ihrem Werk "Machiavelli und Florenz" hervor. Machiavellis Briefe aber auch sein Werk "Die Geschichte von Florenz" geben einen ganz speziellen Blick auf das Leben in Italien und seine Metropole in der Renaissance. Gerade dieser historische Aspekt ist für die Auseinandersetzung mit Machiavelli und seinen Theorien so wichtig und macht sein politisches Denken, sein Geschichtsverständnis und Menschenbild erst interessant. Deshalb möchte ich zunächst auf Machiavellis Leben und das Italien im 15./16. Jahrhundert eingehen und darauf aufbauend seine Lehre von den Staatsformen erklären.
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