Werden große sportliche Leistungen deutscher Athleten im Zuge medialer Aufarbeitung besser dargestellt als Leistungen ausländischer Sportler? Eine Medienanalyse am Beispiel der Süddeutschen Zeitung
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
29,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.05.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
68 (Printausgabe)
Dateigröße
501 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656201113
vor, dass Journalisten ungewöhnliche Wege finden, der Bewunderung von Leistungen
Ausdruck zu verleihen. Dass sich gerade die printmediale Berichterstattung
hierbei manchmal überschlägt und ein großes Maß an Kreativität an den Tag legt,
zeigt sich anhand zahlreicher Beispiele, wie auch diesem Titel eines Berichts über
Dirk Nowitzki (Schmieder, 2011), zu lesen auf dem Internetportal der Süddeutschen
Zeitung. Im Laufe der vorliegenden Arbeit werden uns - so viel sei vorweggenommen
- zahlreiche solcher Heroisierungen und Glorifizierungen begegnen, die unter
anderem die Grundlage der Medienanalyse im Rahmen dieser Schrift darstellen.
Untersucht werden soll dabei, ob und gegebenenfalls welche Unterschiede in der
Berichterstattung bei der Darstellung von Spitzenleistungen im Sport bestehen, und
zwar zwischen Leistungen deutscher und ausländischer Athleten. Gibt es etwa eine
Tendenz, dass deutsche Athleten und ihre Erfolge im Vergleich zu ihren internationalen
Konkurrenten aufgrund positiver Berichterstattungen eine größere Anerkennung
erfahren?
Wie Gleich (2001) bemerkt, werden Leistungen in der Sportberichterstattung oftmals
analysiert und dabei Begründungen von Erfolg und Misserfolg gesucht. Wenn
Leistungen nun bestimmten Ursachen zugeschrieben werden, möglicherweise
auch Doping, kann man die Unterschiede in der Darstellung dann daran festmachen,
ob es sich um deutsche oder nichtdeutsche Athleten handelt? Die Frage ist
also, ob in den Massenmedien mit zweierlei Maß gemessen wird, wobei folgender
Hintergrund in den Vordergrund zu treten scheint: Die Darstellung von Idolen und
Helden, die ein zentrales Element der Sportberichterstattung darstellen, steht in
starkem Widerspruch zu negativ behafteten Themen wie Doping, die sich ebenfalls
stets in den Medien wiederfinden (müssen). Wie passt das nun zusammen? Lässt
sich dieser auf den ersten Blick paradoxe Sachverhalt etwa an bestimmten Kriterien
festmachen, sprich: Werden deutsche Athleten weniger kritisch betrachtet und
ihre Leistungen in besserem Licht dargestellt als ausländische Athleten?
Natürlich lassen sich sportliche Höchstleistungen nicht immer beliebig und bedingungslos
miteinander vergleichen, weswegen bei der Auswahl der verschiedenen
Leistungen auf eine Vergleichbarkeit als wichtige Voraussetzung geachtet wurde.
Zur genaueren Konzeption soll jedoch an späterer Stelle mehr gesagt werden. [...]
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice