Romananalysen: Joseph Roths "Die Flucht ohne Ende" und Leo Perutz' "Wohin rollst du, Äpfelchen..." Heimkehrer, die nicht heimkehren: Franz Tunda und Georg Vittorin
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.03.2013
Verlag
GRINSeitenzahl
19 (Printausgabe)
Dateigröße
462 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656393214
1.Einleitung
2.Thematik der beiden Romane
3.Erzähltextanalysen
3.1.Joseph Roth: Die Flucht ohne Ende
3.2.Leo Perutz: Wohin rollst du, Äpfelchen...
4.Heimkehrer der anderen Art - Franz Tunda und Georg Vittorin
5.Fazit
6.Literaturverzeichnis
1.Einleitung
Die Literatur der Weimarer Republik ist vielfältig und facettenreich. Es gibt nicht die Literatur der Weimarer Republik, sondern viele literarische Strömungen. Eine davon ist die Neue Sachlichkeit zu der auch die Romane Die Flucht ohne Ende von Joseph Roth und Wohin rollst du, Äpfelchen... von Leo Perutz gezählt werden. Allerdings ist auch die-se Strömung nicht in sich homogen, sodass es keine Programmatik gab an der die Schrift-steller sich orientierten. Dennoch lassen sich an den Texten, die sich dieser Strömung zugehörig fühlen, und auch von der Forschung dort verortet werden, Kriterien festmachen die neusachliches Schreiben ausmachen.
Als Heimkehrerroman vertreten die beiden genannten Romane ein zu dieser Zeit äußerst populäres Genre. Wohin rollst du, Äpfelchen... erschien am 25. März 1928 als Fortset-zungsroman in der Berliner Illustrirte Zeitung. An der Auflagensteigerung um dreißigtau-send Exemplare, lässt sich der Erfolg ablesen, der sicher nicht nur dem enormen Rekla-meaufwand des Ullstein-Verlags zuzuschreiben ist, sondern er traf mit seiner Thematik und der Umsetzung dieser, in einem scheinbar leichten unterhaltsamen Abenteuerroman , den Nerv der Zeit. Schließlich wurde der Roman auch für die "Gelbe Ullstein-Reihe" verlegt. Aus dem Gesamtwerk Perutz' sticht der Roman jedoch heraus, da der Schrift-steller, im Gegensatz zu seinen historischen oder phantastischen Romanen, hier ohne Binnen- und Rahmenhandlung erzählt, welche seine übrigen Texte kennzeichnen und auch den Forschungsschwerpunkt bei Perutz bilden. Daher lassen sich auch zu dem hier behandelten Roman wenig wissenschaftliche Texte finden, da sich die Forschung haupt-sächlich mit der für Perutz typischen strukturellen Mehrdeutigkeit und dem unzuverlässi-gen Erzählen in seinen Texten beschäftigt.
Joseph Roths 1927 veröffentlichter Roman Die Flucht ohne Ende hingegen wird in der neueren Forschung immer wieder unter dem Aspekt des unzuverlässigen Erzählens the-matisiert.
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