"Credo quia absurdum" Mauser (1970) und Heiner Müllers "konstruktiver Defaitismus
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Form:Einzelkauf Download
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Sprache:Deutsch
15,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
07.05.2010
Verlag
GRINSeitenzahl
24 (Printausgabe)
Dateigröße
275 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640616947
Mauser entstand 1970 in einer Zeit, als in Polen die Parteihäuser brannten und der Widerstand der Arbeiter militärisch niedergeschlagen wurde.
Es gilt heute als "einer der am schwersten zugänglichen Texte Müllers" , als spannender "Text linker Gewissensforschung" und Zeugnis der "sozialistischen Selbstverständigung."
Das Werk war dabei nie ein Stück für sich, sondern knüpfte an vielfältige Traditionen an, vor allem aber ist es eine zitatenreiche Variation von Bertolt Brechts Maßnahme.
Hier soll erörtert werden, wie ein Stück, das dem ersten Eindruck nach geradezu ein Oratorium der sozialistischen Revolution zu sein scheint, das in eindringlicher Sprache die kommunistische Utopie verteidigt, im "Arbeiter- und Bauernstaat" DDR verboten werden konnte.
Trotz seiner hoch abstrakten Form lässt es sich als Palimpsest der politischen Praxis der Revolution lesen. Es zeigt die Zermalmung des Subjekts durch die entfesselte Vernichtungsenergie des Sozialismus in seiner stalinistischen Ausprägung. Mauser ist eine Reflexion über Humanität und Gewalt im Sozialismus, über das Töten im Dienst der russischen Revolution.
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