Arbeitsmotivation älterer Mitarbeiter Eine empirische Untersuchung zur Bedeutung von Arbeitsbedingungen und Motiven
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
34,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.10.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
194 (Printausgabe)
Dateigröße
2171 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656292180
hängen stark mit den von Deci und Ryan definierten Grundbedürfnissen ihrer Selbstbestimmungstheorie zusammen (Deci & Ryan, 1993 und 2000). Die Forschung und Theorien zum Generativitätsmotiv, insbesondere im Arbeitskontext, sind deutlich jünger und
seltener (u. a. Grube, 2009, Zacher et al., 2011, Kooij & van de Voorde, 2011). Die Studie bestätigt Unterschiede zwischen jüngeren und älteren Mitarbeitern hinsichtlich des Autonomie- und des Generativitätsmotivs. Allerdings wird deutlich, dass neben dem
Alter auch die Dauer der Betriebszugehörigkeit, die eng mit dem Alter zusammenhängt, und die Funktion des Beschäftigten für die Ausprägung der Motive eine Rolle spielen. Hinsichtlich
der Motive nach Selbstentfaltung und Affiliation zeigt die Arbeit, dass jüngere und ältere Mitarbeiter ähnlich hohe Ausprägungen haben. Alle bekannten empirischen Studien zu altersbedingten Veränderungen rund um das Thema Arbeitsmotivation beschäftigen sich bisher entweder mit den Motiven und der Motivation oder den Arbeitsbedingungen und der Motivation. Diese Arbeit führt nun alle drei Elemente zusammen. Neben der intrinsischen Motivation und den Motiven als eine Ursache für Motivation werden auch die zur Befriedigung der Motive notwendigen Arbeitsbedingungen
untersucht.
Die vorliegende Arbeit untersucht die Wahrnehmung von vier der fünf von Hackman und
Oldham als Kernfaktoren bezeichnete Arbeitsbedingungen (Autonomie, Anforderungsvielfalt,
Bedeutsamkeit der Aufgaben und Rückmeldung durch die Tätigkeit selbst) sowie drei
weitere, die Hackman und Oldham als Rahmenfaktoren einstufen (Feedback durch den
Vorgesetzten und die Kollegen sowie die Möglichkeit für soziale Kontakte). Ergänzend wurde
die Wahrnehmung der Möglichkeit zur Weitergabe von Wissen betrachtet, deren Bedeutung
erstmals von Mor-Barak (1995) erkannt und publik gemacht wurde. Die Arbeit zeigt, dass die
Kernfaktoren eine etwas höhere Bedeutung für intrinsische Motivation haben, als die
Rahmenfaktoren. Der Unterschied ist jedoch nicht so deutlich, als dass die letztgenannten in
der Führungspraxis vernachlässigt werden dürfen. Zudem bestätigt sie, dass die Weitergabe
von Wissen ebenfalls eng mit intrinsischer Motivation zusammenhängt.
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice