Andreas Gryphius' Ode 'Ruhe des Gemühtes' als literarischer Spiegel der Kontinuitäten und Friktionen bei der Adaption der antiken Stoa durch den frühn
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
20.02.2012
Verlag
GRINSeitenzahl
29 (Printausgabe)
Dateigröße
531 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783656136255
Das zentrale Motiv des hier behandelten Werkes ist das Ideal des stoischen Weisen. Schon mit Aufruf dieses Motives ordnet sich das Gedicht in einen weitläufigen ideengeschichtlichen Kontext ein, der historisch betrachtet von der älteren Stoa der griechischen Antike über die mittlere und jüngere Stoa der römischen Antike bis in die frühe Neuzeit Mitteleuropas reicht.
Der Analyse des Gedichtes untergeordnetes Ziel dieser Arbeit ist es, einen Abriss der ideengeschichtlichen Entwicklung stoischer und stoizistischer Kerngedanken, sowohl ihrer Kontinuitäten wie ihrer
Friktionen, im Übergang von Antike zu früher Neuzeit zu geben. Obwohl die metaphysischen Grundlagen der antiken Stoa für das Verständnis der neostoizistischen Position nur eine untergeordnete Rolle spielen, findet eine kurze Darstellung derselben in der vorliegenden Arbeit dennoch ihren Platz. Diesen Platz findet sie deshalb, weil in der Analyse des Gedichtes nicht lediglich neostoizistische Positionen begegnen werden, sondern auch die implizite Thematisierung von Anknüpfungsschwierigkeiten und Brüchen zwischen den beiden zwar ver-
wandten und doch schon in ihrer Grundlegung verschiedenen Systemen.
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