Inszenierungen des Bösen in phantastischer Kinder- und Jugendliteratur
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Sprache:Deutsch
36,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
08.08.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
118 (Printausgabe)
Dateigröße
360 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640131891
Phantastische Kinder- und Jugendliteratur gibt es jedoch nicht erst seit dem 20. Jahrhundert. Sie blickt auf eine lange Tradition zurück. 1811/1812 erschien der erste Band der Grimmschen Kinder- und Hausmärchen, deren "wunderbare Geschichten" als Kinderliteratur angesehen wurden. Die Brüder Grimm äußerten Bedenken, "die Märchen nur als Kinderlektüre anzusehen" (Kaminski 1998, S. 91). Sie bereinigten die Märchen von "für das Kinderalter nicht passenden Aus[drücken]" (Grimm in: Rölleke 2007, S. 14) und präsentierten die Märchen kindgerecht. E.T.A. Hoffmanns Wirklichkeitsmärchen Nussknacker und Mausekönig (1816) und Das fremde Kind (1817) gehörten ebenfalls zur intentionalen Kinderliteratur . Hoffmanns Wirklichkeitsmärchen wurden jedoch eskapistische Tendenzen vorgeworfen wurden und er fand in Frankreich weit mehr Beachtung als in der deutschen Heimat. Das bestätigt auch Haas (2000, S. 331).
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