Fortschritt als Verfallsgeschichte (?) Die skeptische Geschichtsphilosophie Jean-Jacques Rousseau im zweiten Discours
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Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
06.05.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
463 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638737777
Rousseau zeichnet also in seinem zweiten Discours den Lebenslauf der menschlichen Gattung nach und fällt ein radikales Urteil: Der Mensch ist durch die Zivilisation verfälscht, jede neue Kenntnis entfernt ihn von seiner ursprünglichen Einfachheit und lässt ihn in Konkurrenz zu seinen Mitmenschen treten. Er führt so der bürgerlichen Gesellschaft über den historischen Diskurs ihre eigene Falschheit vor. Die ideale Gemeinschaft, die nur über einen gerechten Vertrag geschaffen werden kann, lebt in mäßigen wissenschaftlichen, technischen und ökonomischen Verhältnissen. Anhand dieser These lässt sich auch gegenwärtig noch streiten, ob Rousseau "ein zukunftsweisender Revolutionär oder ein zivilisationsfeindlicher Reaktionär gewesen ist".
Sein geschichtsphilosophischer Skeptizismus soll nach einer Überblicksdarstellung im letzten Teil dieser Arbeit explizit betrachtet werden. So sei die Vernunft, trotz ihrer möglichen guten Intentionen hinsichtlich des Fortschritts, für dessen Negativfolgen verantwortlich. Fataler erscheint hier jedoch, dass diese sozial verheerenden Begleiterscheinungen in keiner Weise behebbar wären. Diese und weitere Thesen sollen abschließend diskutiert und kritisch geprüft werden.
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