Der Einfluss der Shakespeareschen Romanzen auf Hollywoods Screwball Comedy der 1930er und 40er Jahre
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.11.2006
Verlag
GRINSeitenzahl
27 (Printausgabe)
Dateigröße
536 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638567640
Mit Beginn der Weltwirtschaftskrise und der damit einhergehenden großen Depression wandelte sich dies schlagartig. Das Leben selbst war tragisch genug und das Publikum wollte in Theater und Kino möglichst nicht mit dem harten Alltag konfrontiert werden. Die Filmindustrie stellte sich im Großen und Ganzen darauf ein und gab dem Publikum, was es verlangte. Dies war keinesfalls gleichbedeutend mit der Verbannung Shakespeares von der Leinwand. Nun waren es vor allem die Komödien, die verfilmt wurden, wie A Midsummer Night's Dream, As You Like It und Much Ado About Nothing.
Doch wie war es um den Einfluss jener letzten Werke Shakespeares bestellt, die von der Forschung unter dem Begriff der Shakespeareschen Romanzen erfasst wurden? Von den vier Romanzen Shakespeares, Pericles, Cymbeline, The Winter's Tale und The Tempest wurde zwischen 1929 und 1945 lediglich letztere einmal verfilmt. Dennoch, so die Arbeitshypothese, war der Einfluss dieser vier Werke auf das Kino der 1930er und 40er eminent und zwar indirekt über die so genannte Screwball Comedy.
Die Screwball Komödien waren die Antwort Hollywoods auf die veränderten Bedürfnisse der Kinozuschauer. Sie hatten zwar durchaus den Anspruch in erster Linie komisch zu sein, tragische Elemente wurden aber nicht ausgeblendet. Klassenunterschiede, Moralanschauungen waren ebenso Teil dieser Filme wie lächerliche, farceähnliche Situationen. Versöhnt wurde der Zuschauer mit dem guten Ausgang der Geschichte, dem in dieser Zeit zum Markenzeichen Hollywoods gewordenem Happy End.
Im Rahmen dieser Abhandlung soll vor allem The Tempest paradigmenhaft für die Shakespeareschen Romanzen unter dem Gesichtspunkt des Einflusses auf die Screwball Comedy untersucht und dabei zunächst The Philadelphia Story aus dem Jahre 1940, sowie anschließend Bringing Up Baby (1938) betrachtet werden.
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