Die Einleitung des Reformprozesses in China unter Deng Xiaoping
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
10.03.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
31 (Printausgabe)
Dateigröße
250 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638260299
ab: auf die Macht zu verzichten. China sollte nicht zu einem demokratischen Staat
umgeformt werden. Es war und ist erklärtes Ziel der Partei, am Sozialismus
festzuhalten. Freiheit für die Wirtschaft sollte nicht automatisch Freiheit für das Volk
bedeuten.
Unter diesen schwierigen Prämissen versuchten die Kommunisten, China zu
entwickeln, ohne China zu verlieren.
In den letzten Jahren sind eine Vielzahl von neuen Monographien und Aufsätzen über
China publiziert worden. Dies liegt auch an der Öffnung Chinas dem Westen gegenüber
und der sich deutlich verbessernden Quellenlage. Eine detaillierte wissenschaftliche
Beschäftigung mit der wirtschaftlichen Entwicklung Chinas aus historischer Sicht steht
jedoch bis heute aus. So ist der Großteil der Wirtschaftsliteratur über China dem
Fachbereich der Ökonomie zuzuordnen. Hier werden jedoch vor allem kurze Zeiträume
oder spezielle Probleme behandelt. Chinas wirtschaftliche Entwicklung im
Gesamtkontext politischer und gesellschaftlicher Veränderung zu sehen, ist eine
komplexe Materie, mit welcher sich die Wissenschaft erst noch eingehender befassen
muss. In der vorliegenden Arbeit wird das Hauptaugenmerk auf die ökonomische Entwicklung
Chinas in den ersten zehn Reformjahren ab 1979 gelegt. Der erste Teil der Arbeit
befasst sich mit der wirtschaftlichen Entwicklung unter Mao. Der zweite Teil widmet
sich den Umbaumaßnahmen der neuen Führung. Zuerst wird das bewegte Leben Deng
Xiaoping dargestellt, später ein eher allgemeiner Überblick über die ersten
Reformschritte gegeben, um schließlich die landwirtschaftlichen Reformen genauer zu
untersuchen. Danach wird auf die Auswirkungen der Reformen eingegangen. Die Arbeit
endet mit dem Krisenjahr 1989, in dem China an seinen wachsenden Problemen zu
zerbrechen drohte.
Natürlich muss auf Grund der Kürze der Arbeit eine Vielzahl von Themen unbehandelt
bleiben. Es wird hauptsächlich auf die wirtschaftliche Entwicklung und die sie
flankierenden politischen Maßnahmen eingegangen. Umwälzungen im sozialen Leben
der Chinesen, außenpolitische Veränderungen und aufbrechende
Demokratiebewegungen können leider nur Ansatzweise dargelegt werden.
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