Mobbing - ein ethischer Konflikt u.a. mit ökonomischen Auswirkungen
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Erscheinungsdatum
01.06.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
20 (Printausgabe)
Dateigröße
619 KB
Sprache
Deutsch
EAN
9783638283922
Die direkten und indirekten Folgen, nicht nur für Pflegekräfte, bei derartigen
Problemen werden häufig unterschätzt.
Durch die Entwicklung einer eigen pflegerischen Identität wird jedoch in
zunehmendem Maße eine Antwort der Pflegekräfte erwartet. Die Möglichkeit und
Notwendigkeit ethischer Reflexion innerhalb der Pflege sollte gesichert sein.
Der Beruf der Krankenpflege wird auf unterschiedlich komplexen Ebenen und unter
einer Vielzahl von Umständen ausgeübt. Probleme, mit denen die Pflegekräfte
konfrontiert werden, sind daher vielfältig. Diese können verschiedenster Natur sein,
ob Managementebenen oder das pflegende Personal selbst; betroffen sind viele
Bereiche. Probleme sind außerdem mit der Rolle der Pflegenden in der Gesellschaft
verbunden, nämlich ihr Funktionieren im Kontext der Gesundheitspflege.
Das Handeln der Pflege ist somit gekennzeichnet, durch die fortwährende Beteiligung
am Wohl der Anderen. Bedürfnisse, Werte, Lebenseinstellungen und Vorstellungen
von anderen spielen also eine wichtige Rolle bei der Ausübung der Pflege.
Gemeinsam mit anderen helfenden Berufen, üben Pflegende ihre Tätigkeit aus
unterschiedlichen Positionen heraus, vielleicht sogar von anderen Ausgangspunkten
und Perspektiven, jedoch begegnen ihnen dadurch Probleme, die bezeichnend
erscheinen, beim pflegerischen Handeln etwa, vor echten ethisch belasteten Fragen
stehen zu können.
Die Rolle der Krankenpflege im Alltag des Gesundheitswesens ist noch nicht oft
genug Gegenstand der ethischen Diskussion (gewesen).
Ebenso verfügt Deutschland über wenig Literatur, die anwendbar auf etwaige
Problemsituationen scheint. Nicht nur das pflegerische Handeln muss weiter
durchdacht werden, Ergebnisse müssen praktikabel sein! Gleiches gilt für die Aspekte
ethischer Entscheidungsbildung, wie etwa die Rolle der Institution und Emotionen
einerseits und die Rolle des Verstandes und Argumentationen andererseits.
Gerade auf dem Pflegesektor besteht häufig eine unzureichende Einsicht in die
Bedeutung dieses Unterschiedes und damit in die Gültigkeit oder Ungültigkeit von
eingenommenen ethischen Standpunkten. Oft führt dies leider zu Unklarheiten und
Verunsicherungen. Das Manko an Einsicht bildet manchmal eine bedeutende Quelle
von Spannungen, Missverständnissen und Konflikten, für die eine Lösung zu finden
recht mühevoll ist.1
1 A. van der Arend/C. Gastmans "Ethik für Pflegende", Hans Huber Verlag, Bern (1996) , Seite 11-12
Kundinnen und Kunden meinen
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kund*innen durch Ihre Meinung
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice