(Bild-) Journalismus - Ein systemtheoretischer Diskurs
-
- Taschenbuch
- eBook ausgewählt
-
Form:Einzelkauf Download
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
27.03.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
15 (Printausgabe)
Dateigröße
148 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638027663
Medien sind dennoch von großer Relevanz, da sie die Auswahl und damit die Bewertung von Informationen bestimmen und Medienangebote bereithalten, die schwer oder oftmals überhaupt nicht von den Rezipienten zu überprüfen und mit ihren eigenen Erfahrungen abzugleichen sind.
Im folgenden ist darzustellen, inwieweit das System `Journalismus¿ Ereignisse als Krisen wahrnimmt, nach welchen Regeln es die wahrgenommenen Krisen als Nachrichten selektiert und konstruiert und wie die Darstellung von Krisen in den Medien auf der Seite der Rezipienten aufgenommen wird.
Krisen, Konflikte und Kriege gehören zu den Ereignistypen, über die in den deutschen und auch in ausländischen Auslandsberichterstattungen, überdurchschnittlich oft berichtet wird. Die Aufmerksamkeit der deutschen Medien richtet sich nicht gleichmäßig auf alle Staaten, sondern beschränkt sich auf die Gebiete, in denen längerfristige Krisen existieren. Ob Ereignisse als Krisen empfunden werden, hängt wesentlich von journalismusinternen Faktoren ab. "Neben ökonomischen, organisatorischen und technologischen Imperativen des Journalismus (vgl. Weischenberg 1992) wird die Selektion von Nachrichten, nach den Befunden der empirischen Kommunikationsforschung, von rund 20 "Nachrichtenwerten" beeinflusst (vgl. Schulz 1989:16), die Journalisten Ereignissen zuschreiben, die als Nachricht selektiert werden." Daneben existierten eine Reihe anderer Faktoren, wie der Grad der Betroffenheit, die Anschlussmöglichkeit an berichtete Ereignisse im Inland, der Grad der kulturellen, politischen, und ökonomischen Distanz, des weiteren die Möglichkeit das aktuelle Kriegsgeschehen zu personalisieren. Im Zeitalter der Bildmedien stellt die ausreichende Möglichkeit der Visualisierung ein weiteres entscheidendes Kriterium dar.
Betrachtet man diese Faktoren, so stellt sich der Journalismus als selbstreferenzielles System dar.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice