Die Zeichung der Hauptfigur in Federico Fellinis "Le notti di Cabiria"
-
- Einzelkauf Download ausgewählt
-
Sprache:Deutsch
13,99 €
inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
ePUB
Kopierschutz
Nein
Family Sharing
Nein
Text-to-Speech
Ja
Erscheinungsdatum
29.05.2008
Verlag
GRINSeitenzahl
18 (Printausgabe)
Dateigröße
215 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638055376
Dabei werden vordergründig die zu Beginn des Seminars festgelegten Kriterien zugrunde gelegt, indem zunächst das Verhältnis von Wahrnehmungs- und Vorstellungsbildern, das heißt die Differenz zwischen dem Filmbild und dem imaginierten Bild des Zuschauers, untersucht wird. Anschließend wird nach der Gestaltung dieses Verhältnisses gefragt; beziehungsweise inwieweit die Sichtweise des Publikums durch die Art und Weise der Erzählung gelenkt wird. Eventuelle Wirkungen von filmästhetischen Mitteln oder anderen Besonderheiten werden abschließend erläutert.
Bei der Auswahl der zu untersuchenden Szenen fiel auf, dass sich in nahezu jeder Sequenz ein Aspekt des Charakters von Cabiria zeigt und daher eine Einschränkung kaum möglich war. Um den Rahmen dieser Arbeit nicht zu sprengen, wurde daher auf detaillierte Beschreibungen der Szenen weitestgehend verzichtet und dieser Film (sowie die weiteren hier angesprochen Arbeiten Fellinis) im Folgenden als bekannt vorausgesetzt. Den Hintergrund dieser Einschätzung des Autors Michael Töteberg bilden drei Fellini - Filme, die in den Jahren zwischen 1954 und 1957 entstanden: "The trilogy of grace or salvation" , wie Bondanella sie bezeichnet. Allen war zunächst das Sujet der Straße gemeinsam: In "La strada" ziehen der Kraftprotz Zampano und die verletzlich wirkende Gelsomina mit einem Wohnwagen durch das Land und unterhalten die Zuschauer mit diversen artistischen Vorführungen; "Il bidone" erzählt die Geschichte einer fahrenden Gaunerbande und in "Le notti di Cabiria" arbeit die Protagonistin als Prostituierte auf der Straße, der "Passeggiata Archeologica". Durch diese Umgebung wird zugleich auch ihr sozialer Status definiert: Keiner von ihnen ist in die Gesellschaft integriert, sie sind allesamt "Asoziale" : Ob fahrender Künstler, Betrüger oder Hure. Doch trotz dieses brisanten Hintergrundes übt Fellinis Film kaum Kritik an den dort bestehenden Verhältnissen (auch wenn der Regisseur dem in einem Interview widersprochen hatte ), er zeigt mehr Interesse für ihr Schicksal, ihre ganz persönliche Geschichte, als für politische Themen.
Noch keine Bewertungen vorhanden
Verfassen Sie die erste Bewertung zu diesem Artikel
Helfen Sie anderen Kundinnen und Kunden durch Ihre Meinung.
Kurze Frage zu unserer Seite
Vielen Dank für dein Feedback
Wir nutzen dein Feedback, um unsere Produktseiten zu verbessern. Bitte habe Verständnis, dass wir dir keine Rückmeldung geben können. Falls du Kontakt mit uns aufnehmen möchtest, kannst du dich aber gerne an unseren Kund*innenservice wenden.
zum Kundenservice