Produktbild: Grundlagen der Sprachtherapie und Logopädie

Grundlagen der Sprachtherapie und Logopädie

1

28,99 €

inkl. gesetzl. MwSt.

Beschreibung

Produktdetails

Verkaufsrang

39007

Format

PDF

Kopierschutz

Nein

Family Sharing

Ja

Text-to-Speech

Nein

Erscheinungsdatum

18.01.2012

Verlag

Ernst Reinhardt Verlag

Seitenzahl

223 (Printausgabe)

Dateigröße

8800 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783497600434

Beschreibung

Produktdetails

Format

PDF

eBooks im PDF-Format haben eine festgelegte Seitengröße und eignen sich daher nur bedingt zum Lesen auf einem tolino eReader oder Smartphone. Für den vollen Lesegenuss empfehlen wir Ihnen bei PDF-eBooks die Verwendung eines Tablets oder Computers.

Kopierschutz

Nein

Dieses eBook können Sie uneingeschränkt auf allen Geräten der tolino Familie, allen sonstigen eReadern und am PC lesen. Das eBook ist nicht kopiergeschützt und kann ein personalisiertes Wasserzeichen enthalten. Weitere Hinweise zum Lesen von eBooks mit einem personalisierten Wasserzeichen finden Sie unter Hilfe/Downloads.

Family Sharing

Ja

Mit Family Sharing können Sie eBooks innerhalb Ihrer Familie (max. sechs Mitglieder im gleichen Haushalt) teilen. Sie entscheiden selbst, welches Buch Sie mit welchem Familienmitglied teilen möchten. Auch das parallele Lesen durch verschiedene Familienmitglieder ist durch Family Sharing möglich. Um eBooks zu teilen oder geteilt zu bekommen, muss jedes Familienmitglied ein Konto bei Thalia oder einem anderen tolino-Buchhändler haben. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Family-Sharing.

Text-to-Speech

Nein

Bedeutet Ihnen Stimme mehr als Text? Mit der Funktion Text-to-Speech können Sie sich im tolino webReader und in der aktuellen Thalia – Lesen & Hören App das eBook vorlesen lassen. Weitere Informationen finden Sie unter Hilfe/Text-to-Speech.

Barrierefreiheit

  • keine Information zur Barrierefreiheit bekannt

Verkaufsrang

39007

Erscheinungsdatum

18.01.2012

Verlag

Ernst Reinhardt Verlag

Seitenzahl

223 (Printausgabe)

Dateigröße

8800 KB

Auflage

1. Auflage

Sprache

Deutsch

EAN

9783497600434

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Mein Eindruck

HSL am 11.07.2018

Bewertungsnummer: 1117141

Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das vorliegende Buch ist ein sehr überschaubar gestaltetes Werk, das sicherlich wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der Sprachtherapiewissenschaft geben wird. Häufig wird die Frage nach dem Unterschied zwischen Logopädie und Sprachtherapie gestellt. Es gibt bezüglich der Therapie keinen berufsspezifischen Unterschied. Der einzige Unterschied besteht in der Ausbildung. Während sich "Logopäde/Logopädin" nur nennen darf, wer die 3-jährige Berufsausbildung an einer Berufsfachschule für Logopädie abgeschlossen hat, ist der Begriff Sprachtherapeut nicht geschützt. Eine Krankenkassenzulassung bekommt allerdings nur, wer eine abgeschlossen Ausbildung zum Logopäden nachweisen kann oder ein Studium der Sprachtherapie, bzw. der klinischen Linguistik. Sprachtherapeuten mit einer solchen akademischen Berufsqualifikation dürfen sich "Akademische Sprachtherapeuten" nennen. Sowohl Logopäden als auch Sprachtherapeuten befassen sich mit Stimm-, Sprach-, Sprech-, Hör- und Schluckstörungen. Grohnfeldt zeichnet die Entwicklung des Faches nach, dass in Deutschland von unterschiedlichen Berufsgruppen wahrgenommen wird. Er stellt die Entwicklung in der ehemaligen DDR der Entwicklung in der BRD gegenüber. Hierbei wird die „Sonderentwicklung“ im Westen Deutschlands deutlich, denn durch das Prinzip des Pluralismus kam es zu einer Diversifizierung der Aufgabenbereiche von Phoniatrie/ Logopädie und Sprachheilpädagogik und folgedessen zu spezifischen Ausbildungsprofilen an Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen. Nach der Wiedervereinigung wurden in den neuen Bundesländern funktionierende Ambulatorien aufgelöst und zum Teil schulische Einrichtungen des Westens kopiert, bis sich mit der KMK-Empfehlung von 1994 ein Perspektivenwechsel vollzog: anstelle einer Fokussierung auf die Institution Sonderschule traten die spezifischen Förderbedürfnisse des Einzelnen in den Fokus der Aufmerksamkeit, und zwar unabhängig vom Förderort. Grohnfeldt sieht die Chance einer Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Fachdisziplin vor allem in den Impulsen der außerschulischen Berufsgruppen und zeigt die Notwendigkeit einer Sprachtherapiewissenschaft auf. Diese Perspektiven zur Weiterentwicklung des Faches seien aus seiner Sicht auch notwendig, um einen Anschluss an internationale Standards zu bekommen. Zur prospektiven Orientierung bezieht sich der Autor auf die „International Classifikation of Functioning, Disability and Health (ICF)“ sowie ihrer Version für Kinder und Jugendliche (ICF-CY), die er überblicksartig in einer Tabelle darstellt (46). Viele Abbildungen und Graphiken veranschaulichen den Fließtext. Randnotizen sorgen für eine schnelle Übersicht. Das Buch ist sehr empfehlenswert, für alle die im Bereich der Sprachtherapie tätig sind. Es ist formal hervorragend gestaltet und daher auch als Lehrbuch geeignet.

Mein Eindruck

HSL am 11.07.2018
Bewertungsnummer: 1117141
Bewertet: Buch (Taschenbuch)

Das vorliegende Buch ist ein sehr überschaubar gestaltetes Werk, das sicherlich wichtige Impulse zur Weiterentwicklung der Sprachtherapiewissenschaft geben wird. Häufig wird die Frage nach dem Unterschied zwischen Logopädie und Sprachtherapie gestellt. Es gibt bezüglich der Therapie keinen berufsspezifischen Unterschied. Der einzige Unterschied besteht in der Ausbildung. Während sich "Logopäde/Logopädin" nur nennen darf, wer die 3-jährige Berufsausbildung an einer Berufsfachschule für Logopädie abgeschlossen hat, ist der Begriff Sprachtherapeut nicht geschützt. Eine Krankenkassenzulassung bekommt allerdings nur, wer eine abgeschlossen Ausbildung zum Logopäden nachweisen kann oder ein Studium der Sprachtherapie, bzw. der klinischen Linguistik. Sprachtherapeuten mit einer solchen akademischen Berufsqualifikation dürfen sich "Akademische Sprachtherapeuten" nennen. Sowohl Logopäden als auch Sprachtherapeuten befassen sich mit Stimm-, Sprach-, Sprech-, Hör- und Schluckstörungen. Grohnfeldt zeichnet die Entwicklung des Faches nach, dass in Deutschland von unterschiedlichen Berufsgruppen wahrgenommen wird. Er stellt die Entwicklung in der ehemaligen DDR der Entwicklung in der BRD gegenüber. Hierbei wird die „Sonderentwicklung“ im Westen Deutschlands deutlich, denn durch das Prinzip des Pluralismus kam es zu einer Diversifizierung der Aufgabenbereiche von Phoniatrie/ Logopädie und Sprachheilpädagogik und folgedessen zu spezifischen Ausbildungsprofilen an Universitäten, Fachhochschulen und Fachschulen. Nach der Wiedervereinigung wurden in den neuen Bundesländern funktionierende Ambulatorien aufgelöst und zum Teil schulische Einrichtungen des Westens kopiert, bis sich mit der KMK-Empfehlung von 1994 ein Perspektivenwechsel vollzog: anstelle einer Fokussierung auf die Institution Sonderschule traten die spezifischen Förderbedürfnisse des Einzelnen in den Fokus der Aufmerksamkeit, und zwar unabhängig vom Förderort. Grohnfeldt sieht die Chance einer Weiterentwicklung der sonderpädagogischen Fachdisziplin vor allem in den Impulsen der außerschulischen Berufsgruppen und zeigt die Notwendigkeit einer Sprachtherapiewissenschaft auf. Diese Perspektiven zur Weiterentwicklung des Faches seien aus seiner Sicht auch notwendig, um einen Anschluss an internationale Standards zu bekommen. Zur prospektiven Orientierung bezieht sich der Autor auf die „International Classifikation of Functioning, Disability and Health (ICF)“ sowie ihrer Version für Kinder und Jugendliche (ICF-CY), die er überblicksartig in einer Tabelle darstellt (46). Viele Abbildungen und Graphiken veranschaulichen den Fließtext. Randnotizen sorgen für eine schnelle Übersicht. Das Buch ist sehr empfehlenswert, für alle die im Bereich der Sprachtherapie tätig sind. Es ist formal hervorragend gestaltet und daher auch als Lehrbuch geeignet.

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Grundlagen der Sprachtherapie und Logopädie

von Manfred Grohnfeldt

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