Jenseits des Wörtlichen - Theorien zu indirekten Sprechakten Theorien zu indirekten Sprechakten
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Sprache:Deutsch
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inkl. gesetzl. MwSt.Beschreibung
Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
17.04.2007
Verlag
GRINSeitenzahl
35 (Printausgabe)
Dateigröße
189 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638628570
Nach einer kurzen Einführung ins Forschungsfeld der indirekten Sprechakte unter dem Fragebanner "Was sind indirekte Sprechakte?" in Kapitel 1.2 sollen zunächst die beiden Ur-Texte zur Theorie der indirekten Sprechakte vorgestellt und abgeglichen werden. John Searles Aufsatz "Indirekte Sprechakte" (Searle: 1982) verfolgt dabei den vom Autor bereits Anfang der 70er Jahre eingeschlagenen Weg eng an der Semantik von Sprechakten entlang, indem behauptet wird, dass per Bezugnahme auf die bereits im Rahmen der allgemeinen Sprechakte definierten Glückenbedingungen bestimmter Sprechaktklassen auf den ihnen zu Grunde liegenden Sprechakt verwiesen werden könne (Kap. 2.1). Diesem Ansatz soll in Kapitel 2.2 unter dem Titel "Indirect Acts and Illocutionary Standardization" (Bach/Harnish: 1979) die eher pragmatische Theorie von Bach & Harnish entgegen gestellt werden, im Rahmen derer für indirekte wie direkte Sprechakte gleichermaßen ein Schlussprozess angenommen wird.
In Kapitel 3 schließlich sollen einige Reaktionen auf die inzwischen jeweils durchaus etwas in die Jahre gekommenen Texte vorgestellt und diskutiert werden. Da als Parade-Motiv zum Einsatz indirekter Sprechakte immer wieder die Höflichkeit angeführt wird, soll hier das in "Politeness" skizzierte Höflichkeitskonzept von Brown & Levinson aus dem Jahr 1987 kurz zur Sprache kommen, ehe mit Meibauers Vorschlag zur Rhetorizität ("Rhetorische Fragen", 1986) in Kapitel 3.2 einige Standardanwendungen indirekter Sprechakte skizziert werden. Zum Ende des dritten Kapitels sei noch die skeptische Hypothese Bertolets ("Are there indirect speech acts?", 1994) diskutiert, im Rahmen derer die Existenz jeglicher indirekter Sprechakte in Frage gestellt wird. In einem kurzen Fazit (Kap. 4) sollen abschließend noch einmal die wichtigsten Erkenntnisse der Arbeit gebündelt werden.
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