Vollbeschäftigung und Arbeitslosigkeit - fachliche Grundlagen und unterrichtspraktisches Beispiel
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
18.03.2004
Verlag
GRINSeitenzahl
21 (Printausgabe)
Dateigröße
824 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783638262101
1.1. Arbeitslosenzahlen und Maßnahmen dagegen in der BRD
Nach einem Bericht der Bild-Zeitung hat die Bundesregierung kürzlich ihre Prognosen zur Entwicklung der Arbeitslosigkeit nach oben korrigiert. Demnach geht die R egierung inzwischen davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen im Jahresdurchschnitt 2003 auf mehr als 4,4 Millionen im Jahresdurchschnitt steigen werde. Für das laufende Jahr wurde ein Anstieg der Erwerbslosenzahl um 340.000 bis 400.000 gegenüber 2002 errechnet. Damals waren im Jahresdurchschnitt 4,06 Millionen Menschen ohne Arbeit. Im EU-Vergleich steht Deutschland mit seinen 9,4 % damit hinter Spanien (11,4 %) an zweiter Stelle der Länder mit der höchsten Arbeitslosigkeit. Der EU-Durchschnitt liegt bei 8 %.
Die große Regierungsmaßnahme zum Abbau der Arbeitslosigkeit ist die Harzt-Kommuission. Unter dem Vorsitz von Peter Harzt, dem VW-Manager, arbeiten 15 Vetreter aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft an einer Arbeitsmarktreform. Unter dem Motto "Moderne Dienstleistungen am Arbeitsmarkt" hat die Hartz-Kommission im August 2002 nach fünfmonatigen Beratungen Vorschläge für eine Reform und Belebung des Arbeitsmarktes in Deutschland vorgelegt.
Mit "13 Modulen zum Abbau der Arbeitslosigkeit und zur Reform der Bundesanstalt für Arbeit soll die Zahl der Arbeitslosen bis Ende 2005 halbiert und die Schwarzarbeit abgebaut werden. Dazu hat die Hartz-Kommission u.a. so genannte Personalservice-Agenturen vorgeschlagen, in denen Arbeitslosen eine Beschäftigung als Leiharbeiter angeboten werden soll, oder die "Ich-AG", bei der Arbeitslose, die sich selbstständig machen, mit Zuschüssen und Steuervergünstigungen gefördert werden. Ferner soll die Vermittlung von Arbeitsplätzen beschleunigt und durch verschärfte
Zumutbarkeitsregelungen gefördert werden. Auch die Neuregelung der "Mini-Jobs" geht auf Vorschläge der Hartz-Kommission zurück.
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