Glas- und Keramikobjekte des Jugendstils aus der Sammlung von Heinrich und Marie Strieffler im Städtischen Museum Strieffler-Haus, Landau
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Sprache:Deutsch
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Produktdetails
Format
Kopierschutz
Nein
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Nein
Text-to-Speech
Nein
Erscheinungsdatum
04.08.2009
Verlag
GRINSeitenzahl
347 (Printausgabe)
Dateigröße
22427 KB
Auflage
1. Auflage
Sprache
Deutsch
EAN
9783640390342
Die Zeit der Jahrhundertwende und der mit ihr verbundene Jugendstil sind für die Geschichte des Hauses und die seines "spiritus rector" von besonderer Bedeutung. Landau war zu dieser Zeit eine unbedeutende Garnisonsstadt am Rande des Königreiches Bayern wie des Deutschen Reiches. Die Verbindung zur Landeshauptstadt München, Zentrum der Sezession, und die geographische Nähe zu Städten wie Darmstadt und Karlsruhe, die der Jugendstilbewegung verbunden waren, lässt jedoch vermuten, dass Impulse des Fin de Siècle von dort in die pfälzische Provinz gelangten.
Mit dieser Arbeit wird der Versuch unternommen, die Glas- und Keramikobjekte aus der kunstgewerblichen Sammlung wissenschaftlich aufzuarbeiten und zu würdigen. Dabei soll beispielhaft aufgezeigt werden, wie die künstlerischen Ideen der Zeit um 1900 die Kulturräume an der Peripherie beeinflussten und welche Bedeutung dies für die aktuelle museale Präsentation hat.
Heinrich und Marie Strieffler sind mit ihrer künstlerischen Arbeit bis heute ein wichtiger Teil der Kulturgeschichte der Stadt Landau und der Region. Ihre Stadt- und Dorfansichten und ihre Darstellungen des Alltags in einer vom Weinbau bestimmten Region prägen noch immer das Bild vieler Menschen von "ihrer Pfalz". Ihre kunstgewerbliche Sammlung dagegen ist vielen Besuchern bis heute unbekannt, führt sie doch - in Schränken und Vitrinen dicht an dicht aufbewahrt - ein Schattendasein. Der Nachweis kulturgeschichtlicher Bedeutsamkeit ist jedoch eine wichtige Voraussetzung für das Überleben kleiner, eher regional eingebundener Kultureinrichtungen. Diese Arbeit soll einen Beitrag dazu leisten, das im Strieffler-Haus vorhandene Potential auszuloten und Ansätze für eine zeitgemäße Präsentation des Hauses und seiner kunstgewerblichen Sammlung zu eröffnen.
Die vorliegende Arbeit umfasst sowohl die Auswertung der Datenblätter zu den einzelnen Exponaten und die Würdigung der Sammlung, als auch die Datenblätter aller untersuchten Exponate.
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