Moon lebt mit ihrem Bruder und ihren Eltern in Amerika. Ihr Vater ist Drehbuchautor und ihre Mutter Bühnenbildnerin. Als sie auf eine Filmparty gehen, lernt Moon einen sehr attraktiven Jungen kennen, mit dem sie auf der Party viel Spaß hat, bis ihr Vater dazwischen kommt und Moon nach Hause schleppt. Ein Jahr ist seit der Party vergangen. Vergessen konnte sie den Jungen bis heute nicht. Ihre Eltern Leben getrennt und Moon lebt mit ihrem Bruder und ihrer Mutter in Berlin. In der Theater AG ihrer Schule werden Schauspieler für einen Film gesucht und Moon und ihr guter Freund Karl bekommen Rollen. Ausgerechnet ihr Vater, zu dem Moon keinen Kontakt mehr hat, hat das Drehbuch geschrieben. Indem sie ihrer Mutter dieses Detail verheimlicht, schafft sie es ihre Erlaubnis zu bekommen, an den Dreharbeiten teilnehmen zu dürfen. Jedoch hätte Moon niemals mit dem anderen Hauptdarsteller gerechnet, den sie kennt und dem sein Ruf mittlerweile vorauseilt.
Dies ist der erste Band der Flying Moon Reihe von Katrin Bongard. Der Schreibstil liest sich sehr angenehm und die Seiten fliegen nur so dahin. Viel zu schnell hat man die rund 300 Seiten verschlungen. Die Geschichte wird aus Moons Sicht erzählt. Die Charaktere sind gut beschrieben und mir schnell ans Herz gewachsen. Es ist leicht mit ihnen zu fühlen, sich mit ihnen zu freuen und zu leiden. Die Filmcrew war wirklich eine super Truppe, wie eine kleine Familie. Besonders gut hat mir gefallen das hier so einiges thematisiert wurde, ohne ein Blatt vor den Mund zu nehmen. So kamen auch die Schattenseiten dieses Lebens zum Vorschein. Ich hätte die Geschichte von Moon und Lasse noch ewig weiter lesen können. Ich bin froh, dass es bereits die Fortsetzung gibt, die ich auf jeden Fall auch lesen werde. 5 Sterne von mir.
Es ist immer wieder wunderbar…
Mel.E aus L. am 11.06.2013
Bewertungsnummer: 2702088
Bewertet: eBook (ePUB)
Es ist immer wieder wunderbar einzutauchen in ein Buch um einer Liebesgeschichte zu folgen, die wirklich begeistern kann. "Flying Moon" ist so ein Buch, welches nicht oberflächlich bleibt, sondern seine Leser mitten ans Set seines eigenen Drehbuchs entführ. "Flying Moon" ist so ein Roman, der zwar für jüngere Leser geschrieben wurde, aber auch mich als Teeniemutter so richtig packen konnte. Von mir aus hätte das eBook gerne ein paar Seiten mehr haben können, so sehr habe ich die Story rund um Lasse und Moon genießen können. Positiv ist, das ein weiteres eBook, welches sich mit Lasses Sicht der Story, die vorher nur Moon betraf beschäftigen wird. Ich bin schon sehr gespannt, denn ein junger Mann sieht Dinge doch ein klein wenig anders als ein junges Mädchen, was sicherlich interessant wird, schon alleine weil Männer und Frauen einfach unterschiedlich gestrickt sind in ihrem Handeln und Denken und das wird das sein, was "Flying Moon" und "Lasse" voneinander unterscheiden wird. „Was wärst du, wenn du ein Planet wärst?“ Er blinzelte. „Erde.“ „Erde? Warum?“ „Weil der Mond sich die ganze Zeit um die Erde dreht.“ Er sagt es ganz ernst, beugte sich dann zu mir und küsste mich sanft auf den Hals." Ich möchte ein klein wenig auf die Handlung einzugehen ohne dabei so zu spoilern, das ihr euch das Lesen sparen könntet, aber meine Rezi wäre sehr kurz, wenn ich nur sagen würde: Super Buch! Lesen! und überzeugen könnte ich damit auch nicht. Letztendlich ist der Klappentext schon sehr aussagekräftig, denn er spiegelt schon einen Großteil der Handlung wieder. Wer schon Bücher von Karin Bongard gelesen hat, weiß, das sie sich gerne einer doch recht blumigen Sprache bedient, die viel Raum lässt für Spekulation und zum Nachdenken anregt. Im Buch begegnen mir einige Dinge, die ich hinterfragen möchte und die ich nicht einfach nur überlesen kann. Natürlich steht die Liebesgeschichte von Lasse und Moon im Vordergrund, aber es zeigt auch auf, das die Show immer weitergehen muss und man sich als Filmstar immer repräsentieren muss, egal in welcher Verfassung man sich befindet. Lächeln, wenn man am liebsten weinen möchte, Autogramme schreiben, wenn man sich am liebsten verkriechen will und dann kommt auch immer noch das dazu, was die Zeitungen über dich schreiben. Für mich ist ganz klar, ich möchte so nicht leben, immer im Rampenlicht und auf dem Präsentierteller. Auch der Filmdreh ist etwas, was mir vorher nicht wirklich bewusst war. Harte Arbeit, schweißtreibend und wirklich an die Substanz gehend bis die Szenen so im Kasten sind, wie sich der Regisseur es wünscht. Gut auch mal Dinge so beleuchtet zu bekommen. Es kam mir so authentisch rüber als wäre ich selbst anwesend und würde meinen eigenen Film drehen. Manchmal muss man hier tatsächlich auch zwischen den Zeilen lesen können und das ist letztendlich das, was für mich ein gutes Buch ausmacht. Nicht oberflächlich herunterleiern, sondern auch in die Tiefe gehend. Für mich hatte das Buch auch einen echten Lerneffekt, denn mir schwirren immer noch so Worte wie z.B Wärmejacken und Blutkapseln im Kopf herum. Auch was der Titel "Flying Moon" bedeutet wird erst im Laufe der Handlung klar. Ich habe von diesen Dingen zuvor noch nie bewusst gehört und war positiv überrascht wie viele Hilfsmittel es gibt um einen Film entstehen zu lassen. Eine wirklich ganz bezaubernde Liebesgeschichte, die mich daran glauben lässt, das es Liebe auf den ersten Blick wirklich geben kann. Moon hat Lasse nie vergessen und als sie sich dann wiedertreffen am Set von "Heimweh" bahnt sich einiges an Überraschungen an und es wäre langweilig, wenn dies alles ohne Komplikationen verlaufen würde. "Flying Moon" konnte von Anfang an überzeugen und ich bin schon sehr gespannt, ob "Lasse" mich ebenfalls so einfangen kann.
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